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Gartenparty für Bienen & Freunde

Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten sind nicht nur faszinierende Wesen, für eine vielfältige Natur sind sie außerdem enorm wichtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die kleinen Tiere in Ihren Garten oder auf Ihren Balkon locken können.

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Wussten Sie, dass die meisten Pflanzen weibliche Fruchtblätter und männliche Staubblätter besitzen? Diese können sich an unterschiedlichen, aber auch an ein und derselben Pflanze befinden. Damit Samen oder Früchte produziert werden können, müssen die Staubblätter zu den Fruchtblättern gelangen und diese befruchten. Und da Pflanzen sich im Gegensatz zu Mensch und Tier nicht von der Stelle bewegen können, sind sie darauf angewiesen, dass Insekten den Transport übernehmen. Mit bunten Farben und Nektar werden sie von den Blüten angelockt. Während sie dort die süße Nahrung zu sich nehmen, bleiben die Pollen der Staubblätter an Beinen und Haaren hängen und gelangen so zur nächsten Pflanze, auf der sie landen. Neben Honig- und Wildbienen sind auch Hummeln, Schmetterlinge und andere fliegende Insekten für diese Aufgabe zuständig, und das seit Millionen von Jahren. Durch den Einsatz von Insektengiften und den Anbau von Pflanzen, die keinen Nektar produzieren, wird diese symbiotische Beziehung jedoch zusehends eingeschränkt. Die gute Nachricht: Jeder kann dazu beitragen, dass Gärten, Fensterbänke und Balkone zu einem wahren Schlaraffenland für Insekten werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie Grünflächen ganz einfach insektenfreundlich gestalten können.

Insektenhotels in bester Lage

Sogenannte Insektenhotels erfreuen sich bereits seit einigen Jahren großer Beliebtheit unter Hobbygärtnern und sind mittlerweile in jedem Baumarkt erhältlich. Aber auch mit einem einfachen Totholz- oder Reisighaufen können Sie den kleinen Tieren einen willkommenen Unterschlupf und die Möglichkeit zum Nisten und Überwintern bieten. Auf Holzwolle oder Fichtenzapfen als Füllmaterial sollten Sie in Ihrem Insektenhotel hingegen lieber verzichten.

Beste Lage bedeutet für Bienen, Schmetterlinge & Co. ein ruhiges Plätzchen und leicht zugängliche Wasserstellen. Besonders verlockend sind duftende Blüten. Das gilt nicht nur für Gartenbeete, sondern auch für den Balkon. Versuchen Sie es doch mal mit heimischen Blühern wie Glockenblume, Kartäusernelke oder Kapuzinerkresse statt exotischer Geranien. Außerdem mögen es Insekten wild. Lassen sie einige Stellen in Ihrem Garten ungemäht oder achten Sie darauf, nicht den ganzen Rasen auf einmal zu mähen. Spezielle Saatmischungen für Wildblumenwiesen machen den Garten nicht nur bunt, sondern auch belebt. Achten Sie beim Einkauf nach Möglichkeit auf biologisches Saatgut. Übrigens gedeihen Wildblumen besonders gut auf mageren Böden, aber auch in großen Kübeln, Töpfen und Balkonkästen. Nährstoffreicher Erde können Sie Sand oder Kies beimischen, damit die Blumen richtig wuchern.

Damit sich Insekten das ganze Jahr über bei Ihnen wohlfühlen, achten Sie bei der Pflanzenauswahl darauf, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Zu den Frühblühern gehören Krokusse, Schneeglöckchen oder Narzissen. Nach dem langen Winter sind sie wichtige Nahrungslieferanten für unsere fliegenden Gesellen. Efeu ist außerdem ein wahrer Allrounder, der ganzjährig grün ist und bis spät in den Herbst blüht.

Von Blumen und Bienen

Sie müssen nicht Imker sein, um die gelb gestreiften Tierchen zu unterstützen. Damit Ihr Garten für Bienen einladend wirkt, müssen Sie lediglich auf die richtige Pflanzenauswahl achten. Sie lieben in der Natur bunte Farben, Vielfalt und Abwechslung? Bienen auch! Daher sollten Sie möglichst viel Blühendes pflanzen. Unter den heimischen Pflanzen gelten Astern, Nelken, Flieder, Malven und Rittersporn als besonders bienenfreundlich. Aber auch Ringelblume, Tagetes, Zinnie und Sommerheide sind bei den kleinen Honigproduzenten äußerst beliebt. Vor allem für den Anbau auf dem Balkon oder dem Fensterbrett sind Kräuter wie Rosmarin, Lavendel, Thymian, Salbei, Melisse, Minze und Majoran gut geeignet. Sie verbreiten nicht nur würzigen Duft, sondern schmecken uns und den Bienen gleichermaßen.

Worauf Schmetterlinge fliegen

Genau wie Bienen lieben Schmetterlinge bunte und abwechslungsreiche Gärten. Phlox, Disteln, Bartblume und Fetthenne mögen die bunten Falter besonders. Die beste Gelegenheit, das bunte Treiben zu beobachten, bietet ein frei stehender Schmetterlingsstrauch. Der Name verrät schon, dass die duftenden Blütentrauben für geflügelte Insekten besonders verlockend sind und ständig umschwirrt werden. Auf dem Balkon sind Kletterpflanzen eine willkommene Raststation für die farbenfrohen Lebewesen. Wenn Sie Schmetterlinge nicht nur Nahrung auf der Durchreise bieten, sondern sie dauerhaft in Ihrem Garten ansiedeln möchten, sollten sie zusätzlich darauf achten, Fraßpflanzen für die Raupen zu integrieren. Zu den wichtigsten Futterpflanzen gehören Brennnesseln, aber auch an Brombeer- und Himbeersträuchern wird gern genascht. Veilchen, Ginster und roter Wiesenklee sind ebenso beliebt wie Weiden und Zitterpappeln.

Nützlinge statt Schädlinge

Den Einsatz von Chemie ist für Insekten ein wahrer Partykiller. Zum Glück gibt es natürliche Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, auf die Sie stattdessen zurückgreifen können. Effektiv ist vor allem der Einsatz von sogenannten Nützlingen wie Marienkäfern, Laufkäfern oder Florfliegen. Sie rücken Schädlingen wie Blattläusen, Schildläusen oder Spinnmilben auf natürliche Weise zu Leibe und verhindern den Befall langfristig. Meist siedeln sich die kleinen Helferlein in einem insektenfreundlichen Garten von selbst an. Ist das nicht der Fall, können Sie sie aber auch in Form von Eiern auf Papierstreifen zum Auslegen im Baumarkt kaufen. Auch Kunstdünger muss nicht sein! Ersetzen Sie ihn einfach durch Humuserde aus eigenem Kompost.

Ist der Einsatz von Giftstoffen unvermeidlich, verlegen Sie diesen am besten auf die Abendstunden nach dem letzten Bienenflug des Tages.

Das Schönste an insektenfreundlicher Gartengestaltung ist: Sie sorgt nicht nur für ein wahres Blütenmeer, sondern macht mit essbaren Pflanzen und Kräutern sogar unseren Speiseplan abwechslungsreicher. Aber selbst wer keinen Garten hat, kann mit sorgfältig ausgewählten Kräutern und Blumen auf Balkon und Fensterbrett einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten. Probieren Sie es aus und entdecken Sie, wie viel Leben sich schon bald vor Ihren Fenstern abspielen wird. Viel Spaß beim Beobachten des bunten Treibens!

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