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Soziale Medien – Fluch oder Segen?

Neueste Studien zeigen, dass die Nutzung von Sozialen Medien Depressionen begünstigen. Je mehr man sich auf Instagram, Facebook und Co herumtreibt, umso mehr äußern sich Gefühle von Einsamkeit und Traurigkeit. Warum ist das so? Und wie kann man sich davor schützen?

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Wer die Sozialen Medien regelmäßig nutzt, kennt sie: die perfekten Bilder. Perfekte Locations, perfekte Körper, perfekte Wohnungen, perfekte Autos, perfekte Paare, perfekte Babys und sogar perfekte Haustiere. Hier ist alles makellos. Da ist es kein Wunder, wenn man sich früher oder später die Frage stellt, warum eigentlich bei einem selbst nicht alles so perfekt ist.

Scheinwelt

Wird uns in den Sozialen Medien eine Scheinwelt präsentiert? Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. In Wahrheit wissen wir ja alle, dass es im realen Leben nie so makellos wie auf einem perfekten Bild in den Sozialen Medien abläuft. Einige der Blogger, Content Creator und Influencer (Berufsbezeichnung für Personen, die mit dem Posten von Bildern ihr Geld verdienen) zeigen das auch. Trotzdem sieht man dies selten auf ihren Bildern – aber wer will schon eine verdreckte Küche sehen? Oder einen menschenüberfüllten Strand? Da sieht man sich dann doch lieber Bilder an, die einen träumen und – Hand aufs Herz – vielleicht auch ein wenig neidisch werden lassen.

Wie viel „schön und perfekt“ tut uns gut?

Das ist die entscheidende Frage. Wie viel Perfektion vertragen wir? Auch wenn wir wissen, dass niemand perfekt gestylt aus dem Bett steigt, wollen wir trotzdem nicht das fünfzigste Bild mit der Bildunterschrift „Woke up like this“ in Folge sehen. Noch dazu, wenn wir selbst mit zerzausten Haaren und im „Gammellook“ beim Frühstück sitzen. Der Kaffe serviert in einer Tasse, die man beim Einkaufen irgendwann einmal für Treuepunkte geschenkt bekommen hat und den natürlich kein Milchhäubchen in Pandaform ziert. Statt eines fancy Acai Bowls mit tropischem Früchtetopping gibt es Müsli.

In den Sozialen Medien wird gepostet, was als schön empfunden wird. Oft werden Bilder gut inszeniert. Das glückliche Paar, das Händchen haltend am Strand dem Sonnenuntergang entgegenläuft, streitet mit ziemlicher Sicherheit auch ab und zu. Vielleicht sogar während sie dieses perfekte Bild für die Sozialen Medien kreieren. Wir wissen es einfach nicht.

Influencer, Blogger und Content Creator erzählen mit ihren Bildern Geschichten. Geschichten, die sie selbst schön finden. Ob sie wahr sind oder nicht, können wir in den meisten Fällen nicht beurteilen. Die Frage, die wir uns aber stellen sollten, ist: Wollen wir diese Geschichten in unser Leben lassen?

Sind Soziale Medien grundsätzlich schlecht?

Mittlerweile nutzen über eine Milliarde Menschen Instagram. Man findet Fitness-, Lifestyle-, Food-, Fashion-, Reise-, Nachhaltigkeits-, Sportaccounts und viele mehr – jede Nische wird mittlerweile bedient. Ähnlich verhält es sich auch bei den anderen Sozialen Netzwerken. Die Sozialen Medien sind grundsätzlich nicht schlecht – die Sozialen Medien sind das, was du daraus machst. Sie bieten eine tolle Möglichkeit, sich auszutauschen, sich inspirieren zu lassen und auch zu lernen. Viele aktuelle und wichtige Themen erfahren gerade durch die Sozialen Medien viel mehr Aufmerksamkeit. Trotzdem oder gerade deshalb, weil die Sozialen Medien eben auch viel Mehrwert zu bieten haben, sollte man sich ein wenig schützen, um sie optimal nutzen zu können.

Wie schütze ich mich? Tipps für eine bessere Nutzung der Sozialen Medien

Zeitlimit festlegen. Wie viel Zeit meines Tages möchte ich in den Sozialen Medien verbringen? Viele Smartphones bieten mittlerweile Zeitlimits an, die man durchaus nutzen sollte. Offlinezeit ist immer noch wertvoller als Onlinezeit.

Ausmisten. Warum folge ich diesem oder jenem Account? Oft weiß man gar nicht mehr, warum man einem Account überhaupt noch folgt. Weniger Accounts zu folgen, verschafft einen besseren Überblick, spart Zeit beim täglichen Durchschauen und man kann sich auf die Dinge fokussieren, die einen wirklich interessieren.
Accounts entfolgen, die einem nicht guttun. Selbst wenn die Inhalte genau den eigenen Interessen entsprechen, darf man hier ruhig radikal sein. Niemand sollte sich beim Betrachten von Bildern schlecht fühlen müssen.

Reflektiert bleiben und Accounts mit Mehrwert folgen. Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt, und niemand ist so perfekt wie sein Profil in den Sozialen Medien. Neben all den oberflächlichen Accounts finden sich mindestens genauso viele tiefgründige und wertvolle Accounts, die einem mehr bieten als perfekt sitzende Haare und menschenleere Strände.

Gastautorin: Sabrina von @berosa_gogreen

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