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Klimawandel – so schaffen wir’s!

Der Klimawandel ist das Top Thema in Medienberichterstattungen und internationalen Wahlen. Woher kommt er eigentlich, was sind die größten Treiber und was kann jeder Einzelne dagegen tun? Wir geben Tipps.

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Was ist Klimawandel?

Der Klimawandel ist einfach gesprochen das Ergebnis der vom Menschen herbeigeführten (anthropogenen) Erwärmung der Erdatmosphäre. Seit der industriellen Revolution pulvert der Mensch sogenannte Treibhausgase (allen voran Kohlendioxid, Methan und Lachgas) in die Luft. Treffen Sonnenstrahlen auf die Erde, wird ein Teil davon wieder ins All reflektiert und ein Teil bleibt durch die Atmosphäre auf der Erde. Treibhausgase führen dazu, dass mehr Wärme reabsorbiert wird – sie machen den Planeten wärmer. Warme Luft speichert zudem mehr Feuchtigkeit. Auch Wasserdampf ist ein Treibhausgas. Temperaturanstiege führen zu höheren Verdunstungsraten und mehr Wasserdampf in der Atmosphäre.
Der bisherige Anstieg seit vorindustrieller Zeit beträgt rund 1 Grad Celsius. Wirtschaftet der Mensch weiterhin wie bisher, wird mittelfristig (2030 bis 2050) ein Anstieg auf insgesamt 1,5 Grad Celsius erwartet.

Wie wirkt sich der Klimawandel aus?

Das Ansteigen der Temperaturen führt auch zu einem Anstieg des Meeresspiegels. Das Eis an den Polkappen schmilzt, das Wasser steigt. Hiervon sind nicht nur Lebensbewohner des Packeises betroffen wie Eisbären, denen buchstäblich der Boden unter den Füßen wegschmilzt. Auch Menschen, die auf Inseln wie den Malediven oder den Marshall Islands leben, die im Mittel nicht mehr als zwei Meter über dem Meeresspiegel liegen, stehen vor dem Verlust ihres Lebensraums.
Dürren infolge längerer Hitzeperioden machen ganze Landstriche wie die Sahelzone in Afrika immer unwirtlicher.

Und abseits der Tropen?

In unseren Breiten bemerken wir den Klimawandel sehr anschaulich während heißerer Sommer (das heißt, längere Hitzeperioden und gestiegene Temperaturmittelwerte), sowie am Ausbleiben von Schnee in Skigebieten, die ohne Kunstschnee nicht mehr überlebensfähig wären. Besonders zugenommen haben in den letzten Jahrzehnten extreme Wetterphänomene wie Starkregen und Sturmböen, die längst nicht mehr nur in den Tropen vorkommen. Burgenländische und steirische Bauern steigen als Reaktion auf geänderte Wetterverhältnisse bereits von Kürbissen auf Melonen um, da diese den heißen Temperaturen besser standhalten.
Auch die Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich leidet unter dem Klimawandel. Das beginnt bei Meeresfischen und Korallen, die mit der Erwärmung und Übersäuerung des Meerwassers kämpfen, bis hin zu gefährdeten Waldbeständen, die anderen Gewächsen weichen müssen.

Wer sind die Verantwortlichen?

Klimasünder Nummer eins ist der Energiesektor und somit die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Gleich danach kommen Landwirtschaft (der Hauptanteil aus Tierhaltung) und der Transportsektor. Die Landwirtschaft nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Die Vernichtung natürlicher Regulatoren wie Wälder und Grünflächen für Ackerbau, prominent zu sehen an der Abholzung des Amazonas Regenwaldes, zerstört die Selbstheilungskräfte des Planeten. Tierhaltung alleine übertrifft laut UNO Berichten die Schadstoffe, die der gesamte Transportbereich weltweit verursacht.

Was kann ich tun – das Einmaleins der Weltrettung

Entgegen landläufiger Meinung kann jeder einzelne Mensch etwas dagegen tun, dass der Klimawandel voranschreitet. Das beginnt beim Essen und zieht sich über Verkehrsmittel bis hin zu unserem täglichen Energie- und Wasserverbrauch.

Tipps für Einsteiger – Level Couch-Potato

  • Den Stecker ziehen – denn auch auf Standby verbrauchen unsere Elektrogeräte Strom.
  • Die Wohnung oder das Haus so heizen, dass es angenehm ist, aber nicht tropisch. Kurze Hosen dürfen über die Wintermonate ruhig mal im Kasten bleiben.
  • Einmal täglich duschen - die Erhitzung von Wasser braucht viel Energie.
  • Die Waschmaschine und den Geschirrspüler nur dann einschalten, wenn sie wirklich voll sind.

Tipps für Weiterdenker – Level Haushaltsprofi

  • Fleisch und Tierprodukte reduzieren. Ein Kilogramm Rindfleisch verursacht so viel CO2 wie 100 Kilometer im Pkw und so viel Wasser, dass Sie ein ganzes Jahr (!) täglich 3 Minuten duschen könnten.
  • Die Reste von Mahlzeiten einfrieren, statt sie wegzuwerfen. Auch viele Gemüsesorten lassen sich einfach portionieren und einfrieren.
  • Den Abfall recyceln. Gleich und gleich gesellt sich gern, also bringen Sie Dosen, Papier und Restmüll nicht durcheinander.
  • Nach Möglichkeit Produkte mit minimalem Verpackungsmaterial kaufen.
  • Teppiche verwenden - sie speichern Wärme und helfen Ihren Füßen, schön warm zu bleiben.

Tipps für Klimahelden – Level grüne Helden

  • Die Produkte in der Stadt am Wochenmarkt oder am Land ab Hof erwerben.
  • Saisonale und regionale Produkte kaufen. Muss es das ganze Jahr lang Erdbeeren im Kühlschrank geben?
  • Mehrwegprodukte wie Thermosbecher und Glasflaschen statt Papier und Plastik verwenden.
  • Die Fenster abdichten bzw. in wärmedämmende Verglasung investieren.
  • Nach Möglichkeit das Auto stehenlassen und stattdessen die Öffis oder das Fahrrad nehmen.
  • Statt einer Fernreise lieber mehrere Urlaube in der Umgebung machen. Wenn möglich, mit dem Zug.


Und egal, welches Level Sie gerade anstreben – gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Niemand möchte missioniert werden, also lassen Sie statt Worten einfach Taten für sich sprechen. Für Ihre Umgebung, für mehr Umsicht und für unseren Planeten.
 

Weiterführende Literatur:

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