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Aus dem Fenster schauen – Gedanken aus der Selbst-Isolation

Da sitze ich jetzt, wie so viele andere auch, in der sogenannten Selbst-Isolation. Zu Hause bleiben, heißt es. Soziale Kontakte meiden. Und ja nicht die Oma besuchen!

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Mein introvertiertes Ich ist ganz aus dem Häuschen – rein sprichwörtlich, natürlich. Denn tatsächlich bin ich ja dort, wo es angeblich am schönsten ist: Daheim. Allein. Nur Netflix und ich. Unter anderen Umständen würde ich sagen: #lifegoals. Aber so richtig genießen kann ich es irgendwie trotzdem nicht.

Weil ich jedes Mal, wenn ich zwischen zwei Netflix-Folgen durch meinen Insta-Feed scrolle, kurz die kollektive Angst und Unsicherheit spüre, bevor ich wieder herzlich über eines der einfallsreichen Memes lachen muss. Weil ich mich beim Blick aus dem Fenster an den Kellner erinnere, der uns am Samstagabend noch ein Bier serviert und uns ganz nebenbei erzählt hat, dass er ab Montag arbeitslos sei – wenn auch nur bis auf Weiteres. Weil mir langsam bewusst wird, dass es hier um viel mehr geht als ein paar gemütliche Tage oder Wochen in den eigenen vier Wänden – so sehr sich mein introvertiertes Ich auch im Stillen darüber freut.

Zeiten des Umbruchs

Es verändert sich einfach gerade irrsinnig viel. Veränderung passiert laufend, aber meist schleichend und schrittweise. Jetzt ist sie plötzlich offensichtlich, weitreichend und akut. Sie beeinflusst unser aller Leben, ganz hautnah und alltäglich. Urlaubspläne, Familienfeiern und „Business as usual“ sind der Veränderung herzlichst wurscht. Sie pfuscht einfach dazwischen und wirft ganz protzig viele jener Fragen auf, die wir bisher gar nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand gestellt haben. Sie reißt uns aus dem „ganz normalen Wahnsinn“ heraus und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, wofür wir sonst zu beschäftigt sind. Da sitzen wir jetzt also, in der sogenannten Selbst-Isolation, und schauen aus dem Fenster.

Die goldene Mitte

Veränderungen sind immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Das ist natürlich und menschlich. Man weiß nicht, wie es weitergeht. Man weiß nicht, wie lange es dauert. Man weiß generell recht wenig, obwohl fast im Minutentakt neue Nachrichten eintrudeln. Dennoch muss Veränderung nicht zur Katastrophe und Unsicherheit nicht zur Panik werden.

Denn weder Panik noch Ignoranz sind jetzt hilfreich. Die Situation herunterzuspielen, wird sie nicht lösen – ganz im Gegenteil. Unbedachtes und leichtsinniges Handeln kann weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Paranoia und Panik sind aber ebenso fehl am Platz. Tatsächlich schwächen Angst und Stress das Immunsystem und sind noch dazu überaus ansteckend.

Ein Zustand der gelassenen Vorsicht ist angebracht. Also: zu Hause bleiben. Soziale Kontakte meiden. Und ja nicht die Oma besuchen!

Eingeschränkt

Wir sind ein Leben im Überfluss gewohnt. So manchem von uns wird das erst jetzt bewusst, wo es nicht mehr so ist. Vor zwei Wochen haben wir uns noch maßlos darüber aufgeregt, dass erstmals im Supermarkt unser Lieblingsmüsli ausverkauft war. Was für eine bodenlose Frechheit! Wie sollen wir verdammt noch mal ohne diesen ganz besonderen Crunch überleben?

Jetzt sind wir auch über die zähen Haferflocken froh und stellen fest: Der allmorgendliche Knusperspaß ist gar nicht soooo lebensnotwendig.

Zeiten des Zeit-Habens

Da sitzen wir jetzt also und entdecken uns selbst und einander neu. Denn trotz – oder gerade wegen – der erstmals erlebten Einschränkung haben wir jetzt plötzlich das, was in unserem gewohnten Überfluss oft die einzige Mangelware war: Zeit.

Zeit für uns selbst und füreinander. Zeit für vielfältige Gedanken und offene Gespräche. Zeit für vergessene Hobbys und neue Ideen. Zeit für heilende Ruhe und wieder auflebende Kreativität. Und von Letzterer gibt es reichlich, wie ein Blick aus dem Fenster und in die sozialen Medien beweist.

Vernetzt

Da wird auf Balkonen Musik gemacht und mit dem Rest der Welt geteilt. Einzelne Nachbarschaften und ganze Orte organisieren sich online, um denen, die das Haus nicht verlassen können oder dürfen, Einkäufe vor die Tür zu stellen. Supermärkte suchen und finden helfende Hände im Netz. Kontaktfreies Lieferservice wird angeboten, Yoga- und Sport-Kurse im Livestream abgehalten. Dank und Anerkennung werden öffentlich ausgesprochen – oft an jene gerichtet, deren lebensnotwendige Arbeit bisher meist als selbstverständlich betrachtet wurde. Gesundheitspersonal und Supermarktkräfte, die Helden an der Front dieser Krise, bekommen plötzlich Applaus.

Wildfremde Menschen vernetzen sich, um einander aufzumuntern und zu unterstützen.

Irgendwie paradox, wie uns gerade in der Isolation bewusst wird, dass wir doch alle zusammengehören. Dass ausgerechnet in Zeiten der Krise das Gute im Menschen, das schon fast als verloren geglaubt wurde, wieder zum Vorschein kommt. Irgendwie paradox, aber auch sehr, sehr schön.

Und trotzdem haben wir manchmal das Gefühl, dass uns langsam die Decke auf den Kopf fällt. Im Folgenden ein paar Ideen, wie man damit umgehen kann.

Was tun, wenn nichts zu tun ist? Unsere Tipps für die Zeit zu Hause

  • Routine beibehalten.
    Ein geregelter Tagesablauf gibt uns das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, minimiert Stress und Verwirrung und hilft uns, produktiv und konzentriert zu bleiben.
     
  • Ordnung schaffen.
    Ausmisten, zusammenräumen, putzen … Das gibt uns das Gefühl, etwas erreicht zu haben, und liefert sofort sichtbare Resultate. Und wenn wir schon den ganzen Tag zu Hause sind, sollten wir uns dort auch so wohl wie möglich fühlen.
     
  • Bewegung.
    Das stärkt das Immunsystem und hebt die Stimmung. Besonders förderlich, entspannend und auch optimal für zu Hause ist Yoga. Wer lieber Pilates macht, wird unter anderem hier fündig.
     
  • Gesunde Ernährung.
    Vitamine sind gefragt, jetzt und sowieso immer. Reichlich frisches Obst und Gemüse, viel Wasser und Mood Food unterstützen unser ganzheitliches Wohlbefinden sowie unsere Gesundheit. Jetzt haben wir auch endlich Zeit, ein paar neue Rezepte auszuprobieren. Unsere besten Ideen für die gesunde Küche finden Sie hier.
     
  • Lebensmittel verwerten.
    Es ist auch eine gute Zeit, um einfach mal alles aufzubrauchen, was sich so in der Speisekammer angesammelt hat. Apps wie „Zu gut für die Tonne“ helfen dabei, indem sie Rezepte auf Basis eingegebener Zutaten ausspucken. Die App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.
     
  • Kreativität.
    Schreiben, zeichnen, nähen, kochen, backen, musizieren … Jetzt haben wir endlich mal wieder Zeit für all das, was uns guttut und trotzdem zu selten auf unserer To-do-Liste steht. Auch Kreativität hilft, Angst und Stress abzubauen, und schüttet Glückshormone aus. Also raus mit dem inneren Künstler!
     
  • Virtuelle Treffen.
    Man muss nicht einsam sein, nur weil man allein ist. Wir leben glücklicherweise in einer Zeit, in der wir uns auch vernetzen können, ohne außer Haus zu gehen. Dank WhatsApp, Facebook, Skype & Co. können wir immer noch miteinander reden, einander unterstützen und aufmuntern. Das virtuelle Kaffee-Tratscherl, der über den Bildschirm geteilte „Quarantini“ oder einfach nur ein kurzer Anruf bei der verunsicherten Oma können Wunder wirken.
     
  • Solidarität zeigen.
    Wir sitzen alle auf einer anderen Couch und doch im selben Boot. Mit ein bisschen Rücksicht und Hilfsbereitschaft geht es uns allen besser. Für Menschen in der Risikogruppe einkaufen zu gehen und auch für andere noch ein paar Packungen Klopapier im Supermarkt zu lassen, kostet nicht viel und ist trotzdem Gold wert.
     
  • Hände waschen.
    Nach dem Einkaufen, vor dem Essen und eigentlich sowieso immer. Auch Handys, Laptops und Fernbedienungen freuen sich über regelmäßige Desinfektion.
     
  • Bewusster Medienkonsum.
    Natürlich will man jetzt informiert bleiben. Allerdings ist es wichtig, sich an seriöse Informationsquellen zu halten und sich nicht in der Vielzahl von Nachrichten zu verlieren oder von Massenhysterie anstecken zu lassen. Wir empfehlen z. B. die offizielle Website des Sozialministeriums oder den ORF „Infopoint Coronavirus“.
     
  • Reisen umbuchen statt stornieren.
    Damit hilft man Tourismus-Unternehmen, die derzeit vor dem Nichts stehen. Irgendwann beruhigt die Situation sich bestimmt wieder und unserem Traumurlaub steht nichts mehr im Wege. Aktuelle Informationen zu Reisewarnungen finden Sie hier.
     
  • Lokale Unternehmen unterstützen.
    Initiativen wie Markta, ein digitaler Bauernmarkt, sind dafür da, um gerade in Zeiten der Krise regionalen Produzenten unter die Arme zu greifen. Lokale (Klein-)Unternehmen brauchen uns jetzt, genauso wie wir sie.

Gemeinsam, und dennoch isoliert, schaffen wir das. Bleiben Sie stark. Bleiben Sie gesund. Und bleiben Sie zu Hause.

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