Der wichtigste Trainingsfaktor: Die Muscle-Mind Connection

Nur wer wirklich hart trainiert, baut Muskeln auf? Klar spielen regelmäßiges Training und unsere Ernährung eine wichtige Rolle, wenn’s um unsere Fitnessziele geht. Will man aber das größtmögliche Potenzial aus den eigenen Muskeln rausholen, braucht es mehr.

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Damit ist nicht ein „Mehr“ an Trainingstagen gemeint. Das oftmals unterschätzte „Mehr“, von dem ich spreche, nennt sich Muscle-Mind Connection. Was sich hinter diesem ausschlaggebenden Trainingsfaktor versteckt und wie Sie Ihre Muscle-Mind Connection perfektionieren können, erfahren Sie hier!

Muscle-Mind Connection – das Geheimnis dahinter

Kraftsportler orientieren sich ja gerne an den (vermeintlichen) zwei Hauptsäulen der Fitness: Sport und Ernährung. Es wird trainiert bis zum Umfallen und die Kalorien werden nur so vor sich „hingetrackt“. Was dabei leider oft vergessen wird? Unser Kopf. Denn egal, oft wir ins Gym spazieren oder Home-Workouts in Bestgeschwindigkeit hinter uns bringen – ist der Kopf nicht bei der Sache, sind es die Muskeln auch nicht so richtig. Wenn man das Konzept der Muscle-Mind Connection mal näher betrachtet, wird das schnell ersichtlich. Die Koordination der einzelnen Muskelfasern (auch intramuskuläre Koordination) und somit am Ende auch die Übungsausführung beginnt nämlich im Kopf. Dabei werden über das zentrale Nervensystem, vom Gehirn ausgehend, Botschaften an die Muskulatur gesendet. Je besser wir diese Botschaften formulieren, desto besser arbeiten auch unsere Muskeln. Und welch ein Wunder – umso effektiver wird auch das Training. Ein dicker Bizeps allein reicht also nicht aus. Um aus dem vollen Kraftpotenzial schöpfen zu können, braucht es die Symbiose aus Gehirn und Muskulatur.

Die Vorteile des unschlagbaren Duos

Wer sein Gefühl für die Muskeln verfeinert, der wird zusätzlich mit vielen weiteren Extras belohnt:

  • Trainingsplateaus überspringen

Sie gehen brav ins Training, aber es tut sich einfach nichts? Das bewusste Ansteuern der richtigen Muskulatur während einer Übung verleiht dem Ganzen erst den effektiven Trainingsreiz. Und wie wir wissen, ist dieser ausschlaggebend für den Kraftzuwachs. Es gilt also: Wenn man die Muskeln spürt, dann wachsen sie auch besser. Sollte also das Problem der Stagnation im Training aufkommen – probieren Sie’s mal mit ein wenig mehr Konzentration!

  • Asymmetrien ausgleichen

Allein, dass wir eine „Schreibhand“ haben, mit der uns alles leichter fällt, ist ein Zeichen dafür dass in unserem Körper so manche Ungleichheiten vorhanden sind. Das wirkt sich oftmals auch auf unsere Körperhaltung aus. Wer sozusagen schief steht, der kann durch das gezielte Anpeilen der schwächeren Muskeln seine Asymmetrien wegtrainieren. Das macht nicht nur das Training gesünder, auch der Alltag lebt sich dadurch leichter. 

  • Die Muskelkoordination steigern

Um Übungen richtig auszuführen, ist es wichtig, alle Muskeln nutzen zu können, die uns zur Verfügung stehen. Je besser die Muscle-Mind Connection trainiert ist, desto mehr Muskeln arbeiten in einer Übung gut koordiniert mit. Das führt natürlich zu einer effektiveren Übungsausführung und damit einhergehend sinkt obendrein noch die Gefahr für Verletzungen.

  • Den Spaßfaktor vergrößern

Wer während einer Übung am Handy hängt, der hat das mit den Verbindungen wohl falsch verstanden. Denn die Rede ist nicht von der Internetverbindung, sondern von der Verbindung zwischen dem Gehirn und der Muskulatur. Wenn man also nach dem Prinzip der Muscle-Mind Connection trainiert, liegt der Fokus nur bei einem selbst. Somit hat man weniger Stress im Training und kann dem Alltag richtig angenehm entfliehen. Wenn man dann so richtig in Fahrt kommt, werden auch so manche „Glotzer“ im Fitnessstudio unwichtig und der Spaßfaktor am eigenen Training steigt enorm.

How to: Muscle-Mind Connection

Nach all den Teasern geht’s jetzt endlich ran ans Eingemachte. Aber lassen Sie sich zu Beginn nicht abschrecken. Denn gerade am Anfang einer Sportlerkarriere ist die Muscle-Mind Connection noch eine etwas größere Herausforderung. Das ist kein Problem, denn es gilt: Learning by doing! Je öfter man Übungen ausführt, desto besser lernt unser Körper zu koordinieren. Und egal, ob Anfänger oder Profi, diese Tricks lassen jede Muscle-Mind Connection erwachen:

  • Fokus, Fokus, Fokus!

Das Zauberwort, wenn man seine Muscle-Mind Connection trainieren möchte, lautet: Konzentration. Nehmen wir als Beispiel die Kniebeuge her. Konzentrieren Sie sich nun ganz genau auf den Muskel, den Sie damit trainieren wollen. Sie werden merken, dass Sie ihn dadurch viel besser anspannen können und er dadurch optimal in die Bewegung integriert wird. 

  • Dranbleiben!

 Auch wenn es nicht auf Anhieb klappt und Sie nicht dort hinspüren können, wo Sie es gerne hätten. Ich versichere Ihnen, das wird von Mal zu Mal besser werden. Wie auch die Muskulatur muss das Zentralnervensystem und auch unser Gehirn erst mal lernen und in Übung kommen. Sobald Sie den Dreh aber erstmal raushaben, wird es schnell voran gehen.

  • Kurz innehalten!

Wenn Sie am höchsten Punkt einer Übung angekommen sind, kurz anhalten und die gewünschten Muskeln stark anspannen, trainieren Sie die Muscle-Mind Connection optimal. Bei der Kniebeuge wäre dies die stehende Anfangsposition, in der Sie beispielsweise die Pomuskulatur noch mal so richtig in’s Schwitzen bringen können.

Der Weg zur stärksten Kraftentfaltung

Körper und Geist in Einklang bringen – ein Satz, den wohl jeder kennt. Aus der sportlichen Perspektive betrachtet, bekommt er aber gleich eine ganz neue Gewichtung. Denn hinter der Magie der Muscle-Mind Connection steckt genau das: das Ziel, beim Training exakt zu wissen, welche Muskeln man ansprechen möchte, und diese dann auch zu spüren. So erreicht man mit wenig Aufwand große Ziele. Und ganz ehrlich – was gibt es Besseres, als das Köpfchen genauso herauszufordern wie den Körper?

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