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Das Problem mit dem Seitenstechen

Kurz vor dem Ziel: Ihre Atmung rast, Ihr Puls dröhnt und eine neue Bestzeit lockt. Plötzlich verspüren Sie einen stechenden Schmerz in der Seite. Er bohrt sich tief in Ihren seitlichen Oberkörper – Seitenstechen!

Version vom

Seitenstechen ist ein Schmerz in der Gegend der Milz (auf Ihrer linken Körperseite) oder der Leber (auf Ihrer rechten Körperseite) der vor allem bei anhaltender körperlicher Anstrengung (z.B. Ausdauerläufe) auftritt.

Die Ursachen

Der Schmerz kann mehrere Ursachen haben; eine eindeutige wissenschaftliche Diagnose gibt es bis heute nicht. Was man jedoch weiß, ist, dass das Seitenstechen bei intensiver körperlicher Belastung (Laufen, Schwimmen, Radfahren etc.) auftritt. Die Schmerzen machen sich vorwiegend bei untrainierten Personen bemerkbar.

Theorie 1: Leber und Milz sind schuld

Als Ursache wurde lange Zeit eine zu schnelle Entleerung der Blutreserven aus Leber und Milz angenommen. Die Milz speichert unter anderem Blut. Sind Sie sportlich aktiv, brauchen Ihre Muskeln diese Reserven.

Um das Blut in die Muskeln zu befördern, zieht sich Ihre Milz zusammen, und das tut weh. Da sich die Schmerzen aber nicht nur an der linken Körperseite bemerkbar machen, muss man diese Theorie in Frage stellen - oder der Leber die Schuld geben!

Theorie 2: Sauerstoffmangel des Zwerchfells

Seitenstechen ist auf einen Sauerstoffmangel des Zwerchfells zurückzuführen. Das Zwerchfell besteht aus einem zentral liegenden, flächigen und dreigeteilten Muskel. Die horizontal angeordnete Muskelplatte teilt Ihren Brustraum und Ihren Bauchraum.

Atmen Sie aus, wölbt sich der erschlaffte Muskel nach oben. Atmen Sie ein, zieht sich der Muskel zusammen und vergrößert damit den Raum.

Die Folge: Unterdruck entsteht, sodass die Luft in die Lungenflügel gesogen wird. Ihr Zwerchfell wird nur beim Ausatmen durchblutet. Je kürzer sie ausatmen, desto weniger wird Ihr dreigeteilter Muskel durchblutet, und desto weniger Sauerstoff versorgt das Zwerchfell - und das löst den Schmerzen aus!

Theorie 3: zu viel gegessen!

Die Schmerzen treten auch dann verstärkt auf, wenn Sie Sport unmittelbar nach dem Essen treiben. Daher kann das eigentliche Problem ebenso von einem gefüllten bzw. überfüllten Magen herrühren.

Essen Sie zu viel oder das Falsche, belasten Sie Leber, Magen, Dick- und Dünndarm unnötig. Ihre inneren Organe werden durch die erhöhte Verdauungstätigkeit verstärkt durchblutet und dem Zwerchfell steht nun nicht genügend Blut für seine Arbeit zur Verfügung.

Gehen Sie es gemütlich an

Eine falsche Atemtechnik und eine zu hohe Trainingsintensität sind oftmals die Gründe für Seitenstechen. Lassen Sie es daher am Anfang etwas langsamer angehen. Steigern Sie Ihre Intensität im Training erst kontinuierlich. Körper und Atmung lernen mit der Belastung umzugehen und die Schmerzen bleiben aus.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Ausatmungsphase möglichst lange ist. Zählen Sie während der Atemphasen Ihre Schritte mit. Wird das Ausatmen kürzer, verlangsamen Sie Ihr Tempo. Zudem sollten Sie sich während des Sporttreibens nicht (unnötig) unterhalten, sondern mit allen Sinnen beim Sport sein.

Hamburger weglassen

Essen Sie bewusst zwei bis drei Stunden vor dem Sport Ihre letzte "große" Mahlzeit. Ihre Verdauungsorgane, Ihre Muskeln und Ihr Zwerchfell werden es Ihnen danken. Schmerzen, Übelkeit und Ärger bleiben aus und der Spaß am Sport bleibt Ihnen erhalten.

Pommes, Burger und anderes Fast Food sowie kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol sollten Sie ohnedies - vor einer körperlichen Betätigung aber erst recht - weglassen!

Spüren Sie dennoch die ersten "Stiche" im Bereich der Bauchgegend, reduzieren Sie Ihr Tempo. Beugen Sie sich leicht nach vorne, verlängern Sie die Ausatmungsphase und massieren Sie den stechenden Bereich. Lässt das Seitenstechen nicht nach, legen Sie eine kurze Trainingspause ein.

Wenn es in der Seite sticht, ist das Training wahrscheinlich zu intensiv. Lieber einen Gang runterschalten und ohne Beschwerden ans Ziel kommen. 

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