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So schmeckt Tofu endlich!

Tofu muss gegen viele Vorurteile ankämpfen. Fad, geschmackslos, oder wie Gummi – all diese Argumente kann man entkräften, wenn man ihn richtig würzt und zubereitet.

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Vegane Ernährung boomt. Aber auch immer mehr Flexitarier setzen bewusst auf pflanzliche Alternativen in der Ernährung. Viele vegane Produkte imitieren bekannte Lebensmittel wie Hühnchen, Wurst oder sogar Gyros. Tofu kann zwar Bestandteil dieser Produkte sein, ist aber viel mehr ein eigenständiges Lebensmittel und keinesfalls nur Fleischersatz. Zum Beispiel wird Tofu beim traditionellen chinesischen Mapo-Doufu-Rezept mit Faschiertem gemischt: Das zeigt, dass Tofu keinesfalls nur Ersatz für Fleisch, sondern wertvolle und schmackhafte Zutat vieler Gerichte sein kann.

Tofu richtig auswählen

Nicht jeder Tofu eignet sich für alle Zubereitungsarten. Die Auswahl des richtigen Produktes fängt also schon im Supermarkt an.

  • Tofu natur: Der schlichte „Topfen aus Sojabohnen“ hat naturgemäß wenig Eigengeschmack. Er kann frisch in Lake oder vakuumiert angeboten werden. Frischer Tofu enthält häufig mehr Wasser und hat in etwa eine Konsistenz wie Mozzarella. Er macht sich sehr gut in Gerichten mit Saucen, wie etwa Currys oder Wok-Gerichten, aber er lässt sich auch gut wie Eierspeise gerührt in der Pfanne zubereiten. Vakuumierter Tofu hält meistens etwas länger, er ist schnittfest und hat eine Konsistenz ähnlich wie Leberkäse. Naturtofu sollte generell gut gewürzt werden, er lässt sich zu Aufstrichen pürieren, braten, grillen oder panieren.
  • Tofu geräuchert: Wer Geselchtes, Räucherlachs oder Rauchkäse mag, wird geräucherten Tofu ebenso mögen. Er ist meistens fest, lässt sich super in Würfel oder Schnitten schneiden oder mit der Gabel zerdrücken und wie Faschiertes zubereiten. Tofu ist übrigens auch roh und kalt essbar. Räuchertofu schmeckt zum Beispiel auch als Brotbelag oder in Wraps lecker.
  • Tofu mit Geschmack: Spezielle Tofuzubereitungen mit Bärlauch, mit Oliven oder Nüssen zeigen schon, wo der Weg entlanggeht. Oliventofu passt zu Pastagerichten, Tofu mit Nüssen kann auch pur auf Brot gegessen werden. Hier braucht man nicht mehr viel zu würzen, damit der Tofu schmeckt.
  • Seidentofu: der weiche, geleeartige Tofu passt am besten in Suppen und Saucen sowie zu Desserts, zu Cremes oder in Müslis.

Tofu richtig vorbereiten

Soll Tofu mariniert, gebraten oder gegrillt werden, dann sollte er möglichst trocken sein. Naturgemäß eignet sich Seidentofu daher nicht für diese Zwecke.

Vor allem Tofu in Lake muss vorher ordentlich getrocknet werden. Dazu wird er am besten in Scheiben geschnitten und zwischen dicke Lagen an Küchenrolle gelegt. Diese saugen überflüssiges Wasser aus dem Tofu, damit dann später Marinade und Geschmack darin Platz haben. Auch wenn er knusprig gebraten werden soll, ist dieser Tipp Gold wert!

Tofu richtig marinieren und würzen

Naturtofu kann man vorher marinieren oder während des Kochens würzen. Gewürze vor dem Braten auf den Tofu zu geben, würde nur dazu führen, dass diese verbrennen.

Unser Tipp: Wer asiatisch kocht, kann den Tofu nach dem Anbraten auch mit 1–2 Esslöffeln Sojasauce ablöschen. Diese zieht dann ganz schnell in den Tofu ein und verleiht diesem einen charakteristischen Geschmack.

Wer Tofu grillen oder braten möchte, kann ihn auch marinieren. Dazu bestreicht man den Tofu mit Marinade und lässt ihn am besten einige Minuten oder so lange wie möglich ziehen. Wer ihn grillen möchte, kann den Tofu auch über Nacht einlegen.

Als Marinade eignet sich je nach Gericht alles, was auch zum Grillen geht.

  • Asiatisch: Öl mit Currypulver, Sojasauce und frischem Ingwer
  • Mediterran: Olivenöl mit Rosmarin, Thymian, Zitronenschale
  • Österreichisch: Öl, Senf, Paprikapulver, Majoran
  • BBQ: Öl, Tomatenmark, geräucherter Paprika, Chili, Essig, Senf

Tofu richtig braten

Den vorbereiteten und zumindest trocken getupften Tofu kann man direkt anbraten und dann würzen.

Lassen Sie die Pfanne heiß werden, geben Sie etwas Öl in die Pfanne und wenn dieses heiß ist, gleich den Tofu hinein. So brät er direkt und saugt sich nicht unnötig mit Öl an. Braten Sie die Scheiben beidseitig an, Tofuwürfel wenden Sie immer wieder vorsichtig mit einem Pfannenwender. Zu viel Rühren sollten Sie vermeiden, da der Tofu sonst zerfallen kann und nicht knusprig wird.

Unser Tipp: Wenn Sie besonders knusprigen Tofu haben möchten, wenden Sie ihn kurz vor dem Braten in etwas Speisestärke wie Maizena oder Kartoffelstärke. Achten Sie darauf, dass er wirklich nur dünn von Stärke benetzt ist und braten Sie ihn dann sofort an.

Tofu-Faschiertes

Naturtofu, aber auch Räuchertofu lässt sich einfach mit der Gabel zerdrücken oder auch mit den Fingern zerbröseln. Die so entstehende Masse kann ähnlich wie Faschiertes für Spaghetti-Tofu-Bolognese, Tofu-Lasagne, Tofu-Chili, Tofu-Bällchen oder Tofu-Patties für den Burger verarbeitet werden.

Tofu richtig lagern

Sie haben mit Tofu gekocht und nun bleibt der halbe Block Tofu übrig?

Kein Problem. Geben Sie frisches Wasser in eine Vorratsbox und legen Sie den Tofu darin ein, sodass er vollständig bedeckt ist. So lagern Sie den Tofu im Kühlschrank und er trocknet nicht aus und schimmelt nicht. Wechseln Sie das Wasser alle 2–3 Tage, wenn Sie ihn nicht verbrauchen. Vor dem Kochen sollte der Tofu dann abgespült und trocken getupft werden.

Tofu kann übrigens auch eingefroren werden. Allerdings verändert er dadurch seine Konsistenz und wird etwas fester.

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