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Spieglein, Spieglein auf dem Tisch – Wie unser Teller unser Leben widerspiegelt

Vor Kurzem habe ich in einem Vortrag gehört: „So wie du isst, lebst du auch.“ Das hat sich für mich irgendwie sehr wahr angehört. Also habe ich mich mal in meinem Umfeld umgesehen und diese Aussage überprüft.

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Als Erstes ist mir meine Kollegin aufgefallen. In der Arbeit ist sie extrem organisiert und diszipliniert, hat immer den Überblick und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Und siehe da: Ihre Essenszeiten sind klar definiert und regelmäßig, ihre Ernährung ausgewogen und unkompliziert.

Dann war da meine Mitbewohnerin, die eher ein Wirbelwind ist. Sie hat es grundsätzlich immer eilig und weiß oft nicht, wo ihr der Kopf steht. Ihre Mahlzeiten nimmt sie oftmals zwischendurch, hastig und unterwegs ein. Häufig ist ihr nicht bewusst, was, wie viel und wann sie isst. Ihr Chaos im Kopf überträgt sich auf den Teller (oder das Döner-Papier).

Es scheint also was dran zu sein, an dem Glauben, dass wir essen, wie wir leben. In den nächsten Absätzen schauen wir uns das ein bisschen genauer an.

Von außen nach innen

Im Normalfall wird Ernährung meistens „von außen nach innen“ betrachtet. „Man ist, was man isst“, heißt es. Und das stimmt natürlich auch – und zwar wortwörtlich. Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, wird in unsere Körperzellen umgewandelt. Die „Baustoffe“, die zur Verfügung stehen, haben einen großen Einfluss auf das „Endprodukt“: unseren Körper, der sich laufend regeneriert. Alle sieben Jahre erneuert der Mensch sich vollständig – auf Basis dessen, was er isst.

Der „von außen nach innen“-Ansatz hat also durchaus seine Berechtigung. Aber: Seine Monopol-Stellung nicht. Denn auch die umgekehrte Richtung ist einen genaueren Blick wert.

Von innen nach außen

Unsere Lebenseinstellung und Persönlichkeit beeinflussen unser Essverhalten. Wie wir sind, was wir glauben, wonach wir leben, was uns wirklich wichtig ist – all das spiegelt sich auf unserem Teller wider.

Hier ein Beispiel: Jemand, der der Meinung ist, ein gesundheitsbewusster, ausgeglichener Mensch zu sein, wird sich in der Regel auch entsprechend ernähren. Durch sein Verhalten wird das Selbstbild bestätigt und mit der Zeit auch zur Realität. Die Eigenwahrnehmung, gesundheitsbewusst zu sein, führt zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil, der einen in weiterer Folge tatsächlich gesund sein lässt. Dann geht das Ganze wieder von vorne los: „Ich bin gesundheitsbewusst. Deshalb ernähre ich mich gesund. Deshalb bin ich gesund.“ Unser Essverhalten entsteht von innen nach außen und wird von außen nach innen gelebt.

Henne oder Ei

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wo beginnt das Spiel? Sind wir gesund (oder weniger gesund), weil wir uns gut (oder weniger gut) ernähren? Oder ernähren wir uns gut (oder weniger gut), weil wir uns als gesund (oder weniger gesund) sehen? Ähnlich wie bei der Frage, ob es zuerst die Henne oder das Ei gegeben hat, lässt sich das schwer beantworten. In jedem Fall ist aber klar: Es ist ein sich ständig wiederholender und selbst in Bewegung haltender Kreislauf. Die Selbstwahrnehmung beeinflusst das Essverhalten, das Essverhalten bestätigt die Selbstwahrnehmung, die dann wiederum das Essverhalten beeinflusst. Kurz gesagt: Wir sind, was wir essen, und wir essen, was wir sind. Oder zumindest, was wir glauben, das wir sind.

Warum Diäten zum Scheitern verurteilt sind

Unsere Identität ist also unmittelbar mit unserem Essverhalten verknüpft. Das ist auch der Grund, warum Crash-Diäten langfristig oft nicht erfolgreich sind. Sie sind zu oberflächlich, einschränkend und kurzlebig, um eine Änderung in unserer Selbstwahrnehmung hervorzurufen. Erst wenn wir uns mit einem bestimmten Ernährungsstil wirklich identifizieren können, werden wir diesen auch langfristig beibehalten. So etwas dauert, muss in unseren Alltag integrierbar, möglichst einfach und angenehm sein. Die meisten Abnehmkuren sind genau das Gegenteil davon. Sie vernachlässigen die persönliche Komponente, die individuelle Realität und die Vorlieben jedes Einzelnen.

Nichts Neues unter der Sonne – oder doch?

Im Grunde ist dieser wechselseitige Einfluss zwischen Psyche und Verhalten nichts Neues. Altbewährte Heilkünste wie beispielsweise Ayurveda erkennen das laufende Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele bereits seit Jahrtausenden an.

Dennoch gibt es auch aktuelle Ansätze, die einem ähnlichen Modell folgen. Ein Beispiel dafür ist „Mind Body Nutrition“ („Geist-Körper-Ernährung“), deren Leitsatz lautet: „Was wir essen, ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte ist, wer wir als Esser sind.“ Basierend auf einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien wird dabei die Ansicht vertreten, dass unsere Gedanken, Gefühle und Glaubenssätze nicht nur unser Essverhalten beeinflussen. Auch unser Stoffwechsel, unser gesamter Gesundheitszustand sowie unser Kalorienverbrauch hängen von unserem „inneren Zustand“ ab. Zentrale Einflussfaktoren sind auch unser Stress- oder Entspannungszustand, das Timing unserer Mahlzeiten, unsere Atmung, unser Bewusstsein und der Genuss, den wir beim Essen verspüren (sollten).

Sie sehen also: Es ist komplex. Was auf den Tisch kommt und wie es verdaut wird, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die nicht immer sichtbar sind. Die gute Nachricht ist aber: Auf unserem Teller werden sie sichtbar. Er ist sozusagen ein Spiegel für unser Leben, von dem wir viel lernen können. Wir müssen nur aufmerksam hinschauen.

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