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Bulletproof Coffee – Breakfast for Champions

Vom Himalaya über das Silicon Valley in die ganze Welt: Der „kugelsichere“ Kaffee ist längst zum globalen Trend geworden. Biohacker, CEOs, Leistungssportler und Diätbegeisterte setzen auf das cremige Gemisch. Wie Bulletproof Coffee entstanden ist, wie er sich auswirkt und wie Sie Ihn zubereiten, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

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Wir schreiben das Jahr 2004. Auf 8.000 Metern Höhe und bei –20 °C Außentemperatur taumelt Dave Asprey, ein kalifornischer Unternehmer, völlig kraftlos in ein Gästehaus in Tibet. Man reicht ihm einen Tasse Tee mit Yakbutter, hergestellt aus der Milch der dort ansässigen Hochlandrinder. In kürzester Zeit kehren Daves Lebensgeister zurück. Er fühlt sich so energiegeladen wie schon seit Tagen nicht mehr.

Und so begann es

Dieses Erlebnis war so einprägsam, dass der Reisende das Gemisch nach seiner Rückkehr in die Heimat nachbraut. Die Zutaten werden angepasst. Himalaya-Tee wird zu biologischen Kaffee aus der French Press. Yakbutter wird zu lokal erzeugter Weidemilch-Butter. Ein ganz besonderes Öl kommt dazu. Fertig ist die kalifornische Edition des Powergetränks aus dem Himalaya. Und wie man das als kalifornischer Unternehmer so macht, hat Mr. Asprey dem Ganzen natürlich auch gleich einen klingenden Namen gegeben und ein Produkt daraus gemacht: Der Bulletproof Coffee ist geboren.

Das Beste ist gerade gut genug

Mit nur drei Zutaten ist Bulletproof Coffee, auch Butterkaffee oder Keto-Kaffee genannt, relativ einfach zuzubereiten (siehe Anleitung am Ende des Artikels). Wichtig ist aber die Qualität der einzelnen Zutaten. Nur der hochwertigste Kaffee, biologisch erzeugte Weidemilch-Butter und sorgfältig ausgewähltes Öl dürfen in die kugelsichere Tasse.

Um schädliche Giftstoffe zu vermeiden, sollten alle Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Bei der Auswahl des Kaffees wird außerdem empfohlen, auf „Single Origin“ zu achten. Das bedeutet, dass alle Bohnen aus demselben Anbaugebiet stammen und den jeweiligen Qualitätsstandards entsprechen. Qualitativ hochwertiger Kaffee ist reich an Antioxidantien, die unsere Zellen schützen, regt den Stoffwechsel an und liefert Energie, ohne zu reizen. Wer trotzdem keinen Kaffee trinken möchte, kann auch Tee verwenden. Grüntee oder Matcha haben einen ähnlichen Effekt, sind aber etwas sanfter und daher auch für koffeinsensible Menschen gut verträglich.

Seine cremige Textur erhält der Bulletproof Coffee von der Butter. Diese sollte aus Milch von Weidekühen hergestellt sein, da diese mehr essenzielle Nährstoffe enthält und ein besseres Verhältnis an Fettsäuren hat. Für eine laktosefreie Variante kann auch Ghee (= geklärte Butter) verwendet werden. Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, kann den Butter-Anteil durch Kokosöl ersetzen.

Stichwort Kokosöl: Auch dieses ist in seiner ursprünglichen oder einer abgewandelten Form ein wesentlicher Bestandteil von Bulletproof Coffee. Der Erfinder Dave Asprey setzt auf MCT-Öl, eine konzentrierte Form von Kokosöl. MCT (Medium-chain Triglycerides), auf Deutsch mittelkettige Triglyceride (MKT) genannt, sind mittelkettige gesättigte Fettsäuren. Unser Körper wandelt diese Fettsäuren in Ketone um, die die Fettverbrennung anregen, gegen Heißhunger wirken und Energie für unser Gehirn liefern. „Normales“ Kokosöl besteht zu ca. 60 Prozent aus diesen mittelkettigen Triglyceriden. MCT-Öl ist ein aus Kokosöl gewonnenes Konzentrat, das nur aus diesen besonderen Fettsäuren besteht. Beide Formen eignen sich zur Zubereitung von Bulletproof Coffee. Wichtig ist nur, dass es sich um ein hochwertiges, reines und biologisch erzeugtes Öl handelt.

Fettes Frühstück

Im Grunde ist Bulletproof Coffee also nichts anderes als Kaffee mit Fett. Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders vielversprechend. Tatsächlich ist das Gebräu aber ein wahrer Energiebooster und Fettkiller – vor allem, wenn es morgens als Frühstücksersatz getrunken wird.

Aufgrund des hohen Fettgehalts hält Bulletproof Coffee für mehrere Stunden satt. Die Kombination aus Fett und Kaffee sorgt außerdem dafür, dass das Koffein langsam abgebaut wird. Der „Koffein-Flash“ bleibt daher aus, genauso wie das oft darauffolgende Tief. Lange anhaltende Energie und erhöhte Konzentration werden dem kugelsicheren Kaffee zugeschrieben – genau das, was man morgens braucht.

Zusätzlich soll er die Fettverbrennung anregen. Denn nur, wenn der Körper keine Kohlenhydrate und kein Eiweiß zur Verfügung hat, bezieht er seine Energie aus Fett. Wer morgens auf nüchternen Magen Bulletproof Coffee trinkt, anstatt Brot oder Müsli zu essen, schaltet also schneller in den „Fettverbrennungsmodus“. Und sobald die Kalorien aus Butter und Öl im Kaffee verbrannt sind, geht es an die eingelagerten Fettdepots. Um diesen Effekt zu erreichen, sollte man allerdings auch einige Stunden nach dem fetten Frühstück keine Kohlenhydrate zu sich nehmen. Deswegen haben auch Zucker, Honig und Co. nichts im Bulletproof Coffee verloren. Was rein darf und wie Sie das Powergetränk zubereiten, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Bulletproof Coffee leicht gemacht – so geht’s

Zutaten:

  • 1 Tasse (250 ml) hochwertiger Kaffee
  • 1–2 EL MCT-Öl oder Kokosöl
  • 1–2 EL Heumilch-Butter oder Ghee

Öl und Butter in den frisch gebrühten Kaffee geben. Mit Pürierstab oder Standmixer durchmischen, bis eine cremige Textur entsteht. Und fertig ist das Frühstück.

Kein Kaffee-Freund? Kein Problem! Auch hochwertiger Grüntee oder Matcha eignen sich zur Zubereitung eines kugelsicheren Frühstückgetränks.

Für eine vegane Variante kann die Butter einfach mit Kokosöl ersetzt werden.

Bulletproof Coffee ist also in allen Konstellationen möglich. In diesem Sinne: Schießen Sie los!

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