Sorgenfalten sind Geschichte mit Gesichtsyoga


Yotox statt Botox? Wir verraten, wie Gesichtsyoga funktioniert, ob es wirklich gegen Falten hilft und welche Vorteile Gymnastik für die Gesichtsmuskeln sonst mit sich bringt.

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Haben Sie schon mal von Gesichtsyoga gehört? Was sich im ersten Moment vielleicht nach seltsamen Grimassen anhört, sorgt nicht nur für einen frischen Teint und straffere Gesichtszüge, sondern kann auch zu mehr Entspannung und Wohlbefinden führen. Damit hat das sogenannte Yotox oder Face Yoga einer Schönheitsbehandlung mit Botox oder teuren Beautyprodukten also einiges voraus. Grund genug, sich einmal genauer anzuschauen, was es damit auf sich hat.

Wie wirkt Gesichtsyoga?

Gesichtsyoga funktioniert im Prinzip wie Yoga für den Körper. Durch verschiedene (Dehn-)Übungen werden die Muskeln trainiert und gekräftigt und der Energiefluss wird angeregt. Die geförderte Durchblutung tut den Hautzellen gut und sorgt für einen frischen und strahlenden Teint. Und auch wenn man sich von Gesichtsyoga keine Wunder wie von einer Botoxbehandlung, die Falten einfach wegzaubert, erwarten darf – bei regelmäßiger Anwendung können Sie mit einfachen Übungen Faltenbildung verhindern und sogar ersten Fältchen den Kampf ansagen. 

Doch damit nicht genug! Wer seine Mimik mit Yogaübungen entspannt, tut mit der bewussten kleinen Auszeit auch dem Geist etwas Gutes. Und auch abgesehen von Wohlbefinden und Schönheit hat eine Yogasession für die Gesichtsmuskeln Vorteile. 

Nicht umsonst spricht man oft davon, jemandem sei die Laune ins Gesicht geschrieben. Eine gerunzelte Stirn, zusammengekniffene Augen oder ein angespannter Kiefer – achten Sie doch einmal darauf, wie sich Stress und Anspannung in Ihrem Gesicht zeigen. Mit verkrampfter Mimik wirken wir nicht nur weniger freundlich auf unser Gegenüber. Häufig sind auch Verkrampfungen im Kiefer-, Nacken- oder Schulterbereich und müde Augen die Folge. All diesen Wehwehchen können Sie mit Face Yoga vorbeugen.

Wie funktioniert Gesichtsyoga?

Auch wenn Yoga bisher nicht Ihr Ding war, könnte es Gesichtsyoga werden. Umziehen? Yogamatte ausrollen? Für Gesichtsyoga ist das alles nicht nötig! Die Übungen lassen sich nämlich ganz einfach in den Alltag integrieren. 

Sogar während der Arbeit vorm Computer können Sie Ihre Gesichtsmuskeln zwischendurch trainieren. In dem Fall sollten Sie allerdings besser sicherstellen, dass niemand in Sichtweite ist, es sei denn, Sie betrachten es als positiven Nebeneffekt, die Kolleg_innen zum Lachen zu bringen. 

Aber auch morgens im Badezimmer, abends vor dem Schlafengehen oder am Wochenende auf dem Sofa – meine liebsten Übungen für die Mimik lassen sich wirklich immer und überall durchführen. Wichtig ist, wie so oft, die Regelmäßigkeit. Zwar helfen die meisten Übungen schnell dabei, sich ein bisschen frischer und weniger angespannt zu fühlen. Um jedoch das volle Potenzial auszuschöpfen, sollten Sie die Übungen am besten täglich oder zumindest mehrmals die Woche ausführen.

Zum Aufwärmen

Greifen Sie mit der rechten Hand über Ihren Kopf, legen Sie die Hand über Ihr linkes Ohr und ziehen Sie den Kopf so sanft in Richtung rechte Schulter. Machen Sie mit der linken Hand eine Faust und klopfen Sie für circa 20 Sekunden sanft vom Hals abwärts zur Schulter. Wiederholen Sie die Dehnübung anschließend mit der anderen Seite. 

Legen Sie danach je Zeige-, Mittel- und Ringfinger rechts und links auf die Wangen. Führen Sie nun mit kreisenden Bewegungen eine sanfte Gesichtsmassage durch. Wer mag, kann diese Übung auch gleich mit der Beauty-Routine verbinden und Pflegeprodukte in die Haut massieren. Auch selbstgemachte Gesichtsmasken und Peelings können eine tolle Vorbereitung auf die folgende kurze Yogasession sein.

Yoga für die Lippen

Neigen Sie den Kopf sanft nach hinten und formen Sie die Lippen so, als würden Sie jemandem ein Küsschen zuwerfen. Wiederholen Sie diese Übung zehnmal. Wer mag, kann dabei auch noch typische Kussgeräusche machen. Das strafft nicht nur das Gesicht, sondern auch die Halsmuskeln. Anschließend entspannen Sie die Gesichtsmuskeln wieder und atmen tief ein. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, Sie würden eine Kerze ausblasen.

Yoga gegen Stirnfalten

Formen Sie mit Daumen und Zeigefinger ein „C“ und legen es um die Augen. Der Zeigefinger sollte über den Augenbrauen, der Daumen auf den Wangenknochen liegen. Nun versuchen Sie, die Brauen zu heben. Das geht am besten, indem Sie auch die Augen weit öffnen – so, als wären Sie richtig erstaunt. Drei bis vier Sekunden sollten Sie die Augenbrauen beim ersten Mal in dieser Position halten. Wiederholen Sie die Übung noch dreimal und versuchen Sie, die Brauen bis zu zehn Sekunden angehoben zu lassen. Bei regelmäßiger Durchführung können Sie so Stirnfalten vorbeugen und entspannen außerdem allzu angespannte Gesichtszüge.

Yoga gegen Krähenfüße

Ziehen Sie mit Daumen und Zeigefinger die Haut an den Schläfen leicht nach außen. Blinzeln Sie für circa drei Sekunden schnell, ohne die Augen dabei ganz zu schließen. Die Bewegung der Haut sollte mit Daumen und Zeigefinger deutlich zu spüren sein. Wiederholen Sie die Übung dreimal. Damit trainieren Sie die Muskeln rund ums Auge und beugen so Fältchen in den Augenwinkeln vor.

Yoga für straffe Wangen

Öffnen Sie Ihren Mund so weit wie möglich und strecken Sie die Zunge Richtung Kinn raus. Atmen Sie durch den geöffneten Mund tief ein und aus. Wer beim Ausatmen zusätzlich brüllt wie ein Löwe, profitiert gleichzeitig auch noch von der befreienden Wirkung, die es haben kann, ein bisschen Dampf abzulassen. Wiederholen Sie die Übung mehrmals. 

Am liebsten führe ich die Gesichtsyoga-Übungen übrigens vor dem Spiegel oder gemeinsam mit einer Freundin durch. So hat man nicht nur die bessere Kontrolle über die richtige Ausführung, Lachen ist dabei obendrein garantiert. Und Lachen beziehungsweise Lächeln gilt als das beste Training für die Gesichtsmuskeln schlechthin. Dabei werden nämlich nicht nur alle 26 Muskeln beansprucht, auch für unser Gemüt ist es erwiesenermaßen gut, eine gute Miene zu machen. Wer einen fröhlichen Gesichtsausdruck aufsetzt, ist meist automatisch ein bisschen besser gelaunt. 
Also machen Sie Gesichtsyoga zum festen Bestandteil Ihres Verwöhnprogramms und lächeln Sie sich schön, fit und froh!

Spotify-Playlist: Me Time

Wer das volle Wohlfühlprogramm nicht nur spüren, sondern auch hören will, wird in dieser Spotify-Playlist fündig!

In dem Sinne: Entspannen Sie sich gut!

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