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Nichts für die Mottenkiste

Häkeln, sticken und stricken ist altmodisch? Von wegen! DYI liegt voll im Trend. Wir verraten, warum es sich lohnt, Nadel und Faden in die Hand zu nehmen.

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Früher eine notwendige Tätigkeit zur Herstellung von Bekleidung, heute eine beliebte Freizeitbeschäftigung – immer mehr Menschen entdecken klassische Handarbeiten neu. Besonders beliebt ist dabei das Stricken, gefolgt von Häkeln und Sticken. Zahlreiche Blogs, Instagram-Accounts oder Pinnwände auf Pinterest beweisen, dass Stricknadel und Wolle, Stickrahmen und Garn längst im digitalen Zeitalter angekommen sind.

Dabei handelt es sich um jahrtausendealte Techniken. Schon im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus wurde in Vorderasien gestrickt. Später avancierte das Stricken zu einer der wichtigsten Handwerksgilden Frankreichs – übrigens zum größten Teil von Männern ausgeübt!  „Handarbeiten ist Frauensache“ gilt also nicht mehr als Ausrede, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Hobby sind.
Aber nicht nur als Gewerbe erfreute sich das Stricken lange Zeit großer Beliebtheit. Auch unsere Großmütter und Mütter haben wahrscheinlich noch regelmäßig zum Handarbeitskörbchen gegriffen. Und vielleicht haben Sie ja auch in der Schule noch Unterricht im Handarbeiten bekommen und es ging Ihnen dabei wie mir? Ich hatte damals keine große Freude mit dem stundenlangen Stillsitzen und konzentrierten Arbeiten, aber mittlerweile schaut das ganz anders aus.

Hatte das Selbermachen in den letzten Jahrzehnten oft ein eher angestaubtes Image, boomen die traditionellen Tätigkeiten seit kurzer Zeit wieder als Hobby. Es gibt viele Gründe dafür, warum das so ist, und vor allem auch dafür, warum das so gut für uns ist.

Nachhaltige Masche

Vorbei sind die Zeiten, in denen selbst gestrickte Pullover zum Ökoklischee gehörten. Für immer mehr Menschen ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Dazu passt Handarbeit besonders gut, denn durch die bewusste Auseinandersetzung und die investierte Zeit lernen wir, die Dinge wieder mehr wertzuschätzen. Ein selbst gemachtes Kleidungsstück landet mit Sicherheit nicht so schnell in der Altkleidersammlung wie ein Pullover aus dem Sale. Die vielen Arbeitsstunden wollen schließlich lieber stolz zur Schau statt zum Container getragen werden.

Und auch für Individualisten ist Selbermachen perfekt, denn der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Wer weder von der Stange kaufen noch Unsummen für Designerstücke ausgeben möchte, sollte sich also überlegen, selbst zu Nadel und Faden zu greifen. Auch alte Kleidungsstücke lassen sich, zum Beispiel mit einer kleinen Stickerei, wieder aufpeppen und sorgen für einen neuen und einzigartigen Look. Mit ein wenig Übung ernten Sie bestimmt schon bald die ersten Komplimente für Ihre Einzelstücke aus eigener Hand.

Handarbeiten in Harvard

Handarbeiten sind mittlerweile wieder so beliebt, dass sich sogar das Harvard Medical Institute damit beschäftigt hat. Die Ergebnisse mehrerer Studien belegen, dass Stricken & Co. zu einem vollkommenen Entspannungszustand führen. Gerade in einer Zeit, in der wir beinahe ständig einer Reizüberflutung ausgesetzt sind, ist die Konzentration auf eine kreative Beschäftigung heilsam für Körper und Geist. Sogar zur Prävention oder als akute Behandlungsmethode bei Depressionen sind handwerkliche Hobbys längst kein Geheimtipp mehr. Manche Ärzte verordnen immer öfter entspannende Handarbeit, bevor sie Medikamente verschreiben.

Wollknäuel statt Yogamatte

Ein Grund für diese Wirkung auf unser Wohlbefinden liegt in der ständigen Wiederholung der Tätigkeit. Gerade beim Häkeln und Stricken lässt sich das Denken im Hamsterrad wunderbar abstellen. Während beim Yoga immer gleiche Bewegungsabläufe aneinandergereiht werden, reiht sich beim Handarbeiten Masche an Masche. Der Geist kommt zur Ruhe und die meditativen Abläufe reduzieren nicht nur Stress, sondern lassen sogar den Blutdruck sinken. Haben Sie sich ein etwas komplizierteres Handarbeitsprojekt vorgenommen, das Ihre Aufmerksamkeit voll und ganz beansprucht, profitieren Sie hingegen von einem ganz anderen Effekt. Durch die Konzentration auf die Tätigkeit haben negative Gedanken und Gefühle gar keinen Platz mehr im Kopf und treten automatisch in den Hintergrund.

„Vitamin W“ und jede Menge Glückshormone

Sogar als Schmerzmittel kann der Griff zu Wolle, Garn und Stoff dienen. Wenn wir das Gefühl haben, etwas aus eigener Kraft geschafft oder fertiggestellt zu haben, werden Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Sie führen nicht nur dazu, dass wir uns glücklicher fühlen, sondern können auch das Schmerzempfinden drosseln. Die Sportlichen unter uns kennen den Effekt vielleicht: Der Körper schüttet so viele Glückshormone aus, dass wir schmerzende Muskeln kaum wahrnehmen. Ganz so stark ist die Wirkung beim Häkeln und Stricken freilich nicht, bei leichten Schmerzen macht sich der Effekt durch das Handarbeiten aber durchaus bemerkbar. Kein Wunder also, dass Wolle auch schon mal liebevoll „Vitamin W“ genannt wird, und ein Grund mehr, demnächst vielleicht einen Maschen-Marathon hinzulegen.

Wolliges Work-out

Und wenn wir schon beim Sport sind – Handarbeiten ist ein tolles Training für Körper und Geist. Legen Sie sich lieber auf eine selbst gestrickte Kuscheldecke als auf die faule Haut. Dass Feinmotorik und Fingerfertigkeit beim Handarbeiten gefördert werden, liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Aber auch als Gehirnjogging ist es äußerst effizient, wenn Sie öfter mal die Nadeln schwingen. Maschen zählen und rechnen, Muster anpassen oder ändern – das alles hält die grauen Zellen ganz schön auf Trab. Studien belegen, dass Menschen, die sich häufig mit solchen Tätigkeiten beschäftigen, im Alter seltener unter Gedächtnisproblemen leiden.

Wahrscheinlich geht es Ihnen wie mir und Sie denken beim Handarbeiten in erster Linie an einen gemütlichen Platz auf dem Sofa. Dabei kann Häkeln, Sticken, Stricken oder Nähen sogar beim Abnehmen helfen. Beim Handarbeiten wird der Teil unseres Gehirns aktiv, der sonst auch für Heißhunger zuständig ist. Außerdem sind die Hände ständig beschäftigt. Die Gefahr, dass wir zu ungesunden Snacks greifen, ist also deutlich reduziert. Und als ob das nicht schon genug Vorteile wären, verbrennt eine halbe Stunde stricken oder häkeln sogar ganze 55 Kalorien. Beim Stricken abnehmen und dafür beim nächsten Pullover gleich ein paar Maschen weniger aufnehmen – das klingt doch gut, oder?

Was wäre besser geeignet, um ein kreatives Hobby auszuprobieren, als ein kalter Winterabend? Schnappen Sie sich ein paar Wollreste, Nadel und Faden und gönnen Sie sich wollige Wellnessstunden.

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