Me(e)hr Pflege mit der Wunderwaffe Meersalz

Lust auf Strandurlaub im eigenen Badezimmer? Meersalz sorgt nicht nur für maritimes Urlaubsfeeling, sondern ist auch noch ein wahres Multitalent in der Körper- und Schönheitspflege.

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Spätestens dann, wenn die klassische Urlaubszeit wieder in greifbare Nähe rückt, steigt meine Sehnsucht nach dem Meer. Sand unter den Füßen, Wellenrauschen im Ohr, Sonne auf der Haut und der salzige Geruch von Meeresluft in der Nase – so fühlt sich für mich der perfekte Sommer an. Geht es Ihnen auch so? Aber was tun, wenn in nächster Zeit weit und breit kein Strandurlaub in Sicht ist? Holen Sie sich das Meer einfach nach Hause und gönnen Sie Ihrer Haut eine Extraportion Urlaubsfeeling mit der Wunderwaffe Meersalz!

Was steckt drin im Meersalz?

Meersalz kann nämlich viel mehr als „nur“ sommerliche Atmosphäre verbreiten. Nicht umsonst gilt das sogenannte weiße Gold als nicht mehr wirklich geheimer Geheimtipp in der Kosmetik. Verantwortlich dafür sind die vielen wertvollen Mineralien, die im Meersalz enthalten sind. Dazu gehören zum Beispiel Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Chlorid, Bromid und Kieselsäure. Außerdem kommen in dem Allroundtalent aus dem Ozean auch noch die Spurenelemente Selen, Zink, Jod und Mangan vor. Durch seine spezielle Zusammensetzung an Nähr- und Mineralstoffen, die dem körpereigenen Blutplasma ähnelt, können die Wirkstoffe im Salzwasser besonders leicht von der Haut aufgenommen werden und ihre wohltuende und pflegende Wirkung entfalten.

Wie wirkt Meersalz?

Wie gut Meersalz vor allem der Haut tut, haben Sie vielleicht auch schon einmal im Urlaub am eigenen Leib beobachtet. Denn nicht nur die entspannte Atmosphäre und eine leichte Bräune tragen dazu bei, dass wir nach einer Reise meistens viel strahlender und frischer aussehen. Meine Hautproblemchen wie Unreinheiten oder Pickel sind nach ein paar Tagen am Strand meistens wie weggewischt. Und auch kleinere Verletzungen, die ich mir beim Strandspaziergang über scharfkantige Muschelschalen schon mal zugezogen habe, sind immer erstaunlich schnell wieder verheilt. 

Der Grund dafür: Die Inhaltsstoffe im Meersalz wirken nicht nur desinfizierend und antibakteriell, sondern auch durchblutungsfördernd und somit glättend und straffend. Kleine Entzündungen klingen schneller wieder ab, die Haut wird elastischer und der Säureschutzmantel wird gestärkt. Außerdem regt das Meersalz unsere Selbstheilungskräfte an und kann Neurodermitis, Schuppenflechte und sogar Atemwegsbeschwerden lindern. Es wirkt sich positiv auf die Durchblutung der Lunge und die Reinigung der Atemwege aus.

Auf Kur im Badezimmer

Klingt ganz schön beeindruckend, oder? Das Wissen um die vielseitige Wirkung von Meersalz ist übrigens genau genommen nicht neu. In der orientalischen Badekultur ist eine Behandlung mit Meersalz fixer Bestandteil eines Besuchs im Hammam. Und nicht umsonst ist mir als Vielleserin der malerische Kurort am Meer schon des Öfteren als Handlungsschauplatz in Romanen begegnet. Wer sich auf die Schnelle keine Kur in einem romantischen Seebad verschreiben lassen kann, kann sich Meeresfeeling und salzige Wellness aber ganz einfach nach Hause holen – am besten mit hochwertigem Meersalz in Bio-Qualität aus der Apotheke oder dem Reformhaus. Wir haben die beliebtesten Beauty-Anwendungen mit Meersalz gesammelt.

Alltagsstress einfach abrubbeln

Kleine Abreibung gefällig? Dann beginnen Sie Ihre maritime Schönheitsbehandlung am besten mit einem Peeling. Dabei werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Durchblutung und Zellerneuerung angeregt. 

Für ein Körperpeeling mischen Sie 50 Gramm grobes Meersalz mit circa acht Esslöffeln Olivenöl, bis eine cremige Paste entsteht. Tragen Sie das Peeling in kreisenden Bewegungen auf die feuchte Haut auf und spülen Sie es anschließend wieder gründlich ab. Wer es tropischer mag, kann das Olivenöl auch durch Kokosöl ersetzen und dabei von der zusätzlichen antibakteriellen Wirkung profitieren. Für den Verwöhnfaktor für alle Sinne sorgen ein paar Tropfen eines ätherischen Öls Ihrer Wahl. 

Für eine leichtere Variante, zum Beispiel an besonders heißen Tagen, ersetzen Sie das Öl einfach durch Milch. 
Eine Mischung aus Topfen, Meersalz und einem Schuss Milch ist besonders nährend für die Haut und hat sich in meinem Test vor allem bei eingewachsenen Haaren an den Beinen oder rauen Hautstellen bewährt. 

Bei empfindlicher Haut oder wenn Sie das Meersalzpeeling auch im Gesicht anwenden möchten, greifen Sie statt auf grobes Meersalz lieber auf eine feinere Variante zurück. Da das Salz Feuchtigkeit entzieht, eincremen hinterher nicht vergessen!

Meeresfrische Gesichtsreinigung

Sie wünschen sich samtige Haut und einen strahlenden Teint wie nach dem Urlaub? Versuchen Sie es doch mal mit einer Salzmaske. Dafür vermischen Sie zwei Teelöffel feines Meersalz mit circa vier Teelöffeln Honig. Die Paste wird anschließend auf das Gesicht aufgetragen (Augen- und Mundpartie aussparen) und nach 15 Minuten Einwirkzeit gründlich abgewaschen. Hallo Entspannung, ade Hautunreinheiten! 
Je nach Empfindlichkeit der Haut können Sie Peelings und Gesichtsmasken mit Meersalz ein- bis zweimal pro Woche anwenden.

Einfach abtauchen

Nicht nur bei Neurodermitis werden gerne Solebäder empfohlen. Für die DIY-Variante geben Sie zwei Tassen Meersalz in eine Wanne mit warmem Wasser und genießen Sie für maximal 20 Minuten den Traum vom Meer. Die wertvollen Mineralien entspannen die Haut, mildern Juckreiz und lassen Entzündungen abklingen. Beim Schwitzen im warmen Wasser werden außerdem schädliche Stoffe aus dem Körper ausgeschieden – ein richtiges Detox-Bad also.

Ab unter die Dusche

Wer keine Badewanne hat, kann auch Meersalz-Duschgel einfach selbst herstellen. Sie benötigen dazu 150 Milliliter destilliertes Wasser, 100 Milliliter Kamillensud, 20 Gramm Meersalz, 25 Gramm pH-neutrale Seife und 2 Esslöffel Aprikosenkernöl. Mischen Sie zunächst das Wasser mit dem Kamillensud und lösen Sie anschließend das Salz darin auf. Zerkleinern Sie die Seife mit einer Reibe, geben Sie alles in einen Topf und erwärmen Sie die Mischung so lange auf dem Herd, bis sich die Seife vollständig aufgelöst hat. Im Anschluss geben Sie noch das pflegende Aprikosenkernöl dazu und fertig ist das ultimativ pflegende Duschgel. Seine cremige Konsistenz erhält es erst nach dem Abkühlen. Mit etwas mehr heißem Wasser oder ein wenig zusätzlicher Seife, die wieder im Topf aufgelöst wird, können Sie die Konsistenz auch hinterher noch individuell anpassen. Das Duschgel sollten Sie am besten kühl lagern und vor jeder Anwendung kräftig schütteln.

Zugegeben, so ganz bin ich das Fernweh trotzdem noch nicht losgeworden, aber ein bisschen maritime Atmosphäre ist mit diesen Tipps schon in mein Badezimmer eingezogen. Und spätestens, als ich das Kompliment bekommen habe, ich würde strahlen wie frisch aus dem Urlaub, war mir klar: Meersalz ist ab jetzt fixer Bestandteil meiner Körper- und Gesichtspflege!

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