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Solo in den Urlaub

Gerade keinen Liebsten zur Hand? Alle Freunde im nächsten Jahr schon verplant? Oder einfach Lust, mal was allein zu erleben? Dann auf in den Urlaub, und zwar allein.

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Für viele meiner Freunde wirkt es immer noch befremdlich, wenn ich sage, dass ich kommende Woche nach Prag fahre. Alleine. Aber alleine reisen muss nicht eigenartig oder einsam sein. Hier ein paar Gründe, warum eigentlich jeder mal alleine auf Achse gehen sollte, und einige Punkte, die dabei zu beachten sind.

Freunde in der Ferne

Wer Freunde auf der ganzen Welt verstreut hat, kennt das Problem – man will einander sehen, hat meist wenig Zeit und sich viel zu erzählen. Die kurze Zeit, die ich mit internationalen Freunden teile, soll daher richtige Quality Time sein. Deshalb nehme ich mir gerne Zeit für sie und lasse Partner oder andere Freunde lieber daheim.

Oder ich reise mit jemandem, den ich nicht babysitten muss. So war ich kürzlich mit einer Freundin in Mailand, wo ich selbst gute Bekannte habe. Als ich abends mal zum Babybesuch ausgeflogen bin, blieb meine Freundin selig alleine im Apartment, ringelte sich unter der Decke ein und vernaschte ein Sackerl Pan di Stelle (italienische Kakaokekse zum Niederknien), ohne meine Abwesenheit zu beklagen. Oder zu bemerken. Von den Keksen spricht sie noch heute.

Zurück zum Ich

Es kann passieren, dass wir uns selbst verlieren – im Job, in einer Beziehung, in einer echten Down-Phase. Solo-Reisen kann hier tatsächlich helfen. Man lernt, seine eigenen Ressourcen wieder zu schätzen, sich auf sich selbst zu verlassen. Schon beim Planen und Organisieren finde ich so wieder ein Stückchen zu mir selbst zurück. Denn ich muss mich mit mir beschäftigen, mit meinen Wünschen und Interessen. Allein auf Reisen lenkt mich nichts ab. Ich lerne viel, sehe viel, bin in Bewegung und gebe meinem Leben Stück für Stück neue Eindrücke, Geschichten und Vitalität zurück.

So geht solo

Wer allein reist, sollte immer ein paar Dinge beachten. Zu zweit oder in der Gruppe kann man sich immer auf jemanden verlassen. Einer kennt den Weg, der andere spricht die Sprache, wieder jemand anderes hat alle wichtigen Dokumente beieinander. Solo bleibt das alles an einem selbst hängen.

Plan A und B

Solo-Reisen will geplant sein. Ich habe immer gerne einen Überblick darüber, was ich alles in einer Stadt sehen will, welche Ausstellungen spannend sind oder welche Festivals anstehen – Dinge, die auch allein Spaß machen. Zu zweit kann man sich sehr gut treiben lassen, verquatscht auch mal Stunden bei italienischem Cappuccino oder spanischen Tapas. Allein ist ein wenig Struktur ganz fein – außer man kann sich auch ohne Gesellschaft gut treiben lassen.

Sicher schlafen

Zumindest die erste Nacht sollte im Voraus gebucht werden, um ein entspanntes Ankommen zu ermöglichen. Mit Zeitstress und im Finstern eine Bleibe suchen macht gewöhnlich wenig Spaß, vor allem allein. Ich plane daher gerne die erste Nacht fix ein, um dann nicht die erstbeste Unterkunft nehmen zu müssen.

Sicher warten

Ich persönlich bin ja eher von der schusseligen Sorte. Eine von denen, die an der Supermarktkasse fünf Minuten braucht, um das Geld in die Geldbörse, die Geldbörse in den Rucksack und den Rucksack über die Schulter zu bringen. Daher vermeide ich es lieber, umringt von tausend Menschen auf einem großen Bahnhof zu warten, da es mir dort ein wenig zu sehr wuselt und ich eher mal im Trubel etwas wo liegen lasse.

Weiß ich also, dass mein Nachtzug aus Rom erst in zwei Stunden geht, bleibe ich lieber mit fünf anderen in einem Café sitzen als mit fünftausend am Bahnhof Roma Termini. So habe ich mein Hab und Gut besser im Blick, kann meine Wertsachen nah am Körper tragen und mich entspannt auf mein Buch oder meinen Espresso konzentrieren.

Solo aber nicht allein

Noch nie habe ich auf Reisen so viele Menschen kennengelernt, als wenn ich allein unterwegs bin. Ob beim Couchsurfen, bei internationalen Meetups oder bei Kochkursen in einer fremden Stadt – überall finden sich Gleichgesinnte, wenn man weiß, wonach man sucht. Wer gerne in Hostels nächtigt, wird nicht in die Verlegenheit kommen, neue Leute suchen zu müssen. Ein einfaches „Hallo“ im Zimmer genügt.

Wer lieber seine Ruhe hat, aber gerne die fremde Sprache spricht, kommt trotzdem nicht zu kurz. Auf vielen Plattformen wie Facebook oder Couchsurfing gibt es sogenannte Sprach-Tandems. Man trifft Locals, also Leute aus der Stadt und verabredet sich auf einen Kaffee oder einen Spaziergang, um die eigene oder fremde Sprache zu sprechen. Einige meiner italienischen Freunde habe ich so kennengelernt und wir sind bis heute in Kontakt.

Solo Destinationen

Fürs Solo Reisen eignen sich viele Ziele, vor allem in Europa. Generell gilt, wer allein reist, muss alles selber schleppen. Es zahlt sich also aus, einfache Verkehrsverbindungen zu bevorzugen. Nordeuropa ist gut erschlossen, was Bahn- und Busverbindungen angeht. Hervorzuheben sind hier Österreich, Deutschland, die Niederlande, England, Dänemark, die skandinavischen Länder und Oberitalien.

Solo-Reisen kann also eine wunderbare Bereicherung sein. Es macht selbstbewusst, hinterlässt tiefe Eindrücke, eröffnet die Möglichkeit, Menschen und Städte näher kennenzulernen, als es im Team möglich wäre. Also – mit ein bisschen Mut zum Einstieg und ein wenig Planung im Voraus – steht Ihrem Trip nichts im Weg.

UNSER BUCHTIPP:

  • Alain de Botton: The Art of Travel
  • Katrin Zita: Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen. 2016
  • Annika Ziehen: Solotrip, vom Glück des Alleinreisens. 2017
  • Carina Herrmann: Frauen reisen solo 2.0: der Ratgeber für alleinreisende Frauen und alle, die es werden wollen.
  • solotravelerworld.com
  • www.pinkcompass.de

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