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Pflege mit Hand und Fuß

Der Sommer steht vor der Tür. Zeit, die Sandalen wieder aus dem Schuhschrank zu holen. Zum perfekten Auftritt gehören aber nicht nur die passenden Schuhe, sondern auch gepflegte Füße und Hände. Pflege und therapeutische Wirkung verbindet das Paraffinbad.

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Was haben Petroleum, Vaseline und Paraffinwachs gemeinsam? Es sind Destillate aus Erdöl. Das mag auf den ersten Blick abschreckend wirken. Doch durch seinen hohen Fettgehalt ist Paraffin perfekt geeignet, um besonders trockene Haut zu pflegen. Es zeichnet sich vor allem durch unbegrenzte Haltbarkeit und gute Verträglichkeit aus. So kann reines Paraffin zum Beispiel in der Regel auch von Allergikern bedenkenlos verwendet werden. Im Winter schützen Cremes auf Paraffinbasis, wie zum Beispiel Melkfett, zuverlässig vor Kälte. Und bei einer professionellen Maniküre oder Pediküre gehört das Paraffinbad zu einer der gängigsten Behandlungen. Die Wirksamkeit, wenn es um beanspruchte Hände und Füße geht, ist unumstritten. Wir verraten, was Sie beim Paraffinbad beachten müssen und wie es sich auch zu Hause ganz leicht durchführen lässt.

Gute Ausrüstung ist die halbe Pflege

Die gute Nachricht für alle, die ein Paraffinbad in den eigenen vier Wänden ausprobieren möchten: Sie brauchen nicht viel, um loslegen zu können. Je nachdem, ob Sie Hände oder Füße behandeln möchten, sollten Sie Baumwollhandschuhe oder Füßlinge beziehungsweise Socken bereitlegen. Zudem brauchen Sie Paraffinwachs in medizinischer Qualität. Häufig ist dieses zusätzlich noch mit pflegenden Ölen und Duftstoffen angereichert. Und zu guter Letzt darf natürlich das Paraffinbad selbst nicht fehlen. Die Geräte, die das Wachs schonend erhitzen, sind mittlerweile leicht erhältlich. Wer die Preise mit denen für eine Behandlung im Kosmetikstudio vergleicht, wird schnell feststellen, dass sich die Anschaffung schon bei wenigen Anwendungen bezahlt macht. Haben Sie die nötige Ausstattung beisammen, brauchen Sie nur noch eines, um in ein pflegendes Bad abzutauchen: Zeit für Entspannung.

Vorbereitung für optimale Wirkung

Mindestens eine halbe Stunde Zeit sollten Sie sich für die Anwendung nehmen. Während das Wachs auf die ideale Temperatur von 50° C erwärmt wird, können Sie die Haut auf die Behandlung vorbereiten. Damit das Paraffinbad seine optimale Wirkung erzielen kann, sollte die Haut gründlich gereinigt werden. Schmutz und Schweiß haben im Paraffinbad nichts verloren. Beim Entfernen abgestorbener Hautschüppchen an Händen und Füßen hilft ein sanftes Peeling. Sie können übrigens bereits vor dem Eintauchen ins Paraffin Pflegeprodukte auf die Haut auftragen. Im Zuge des Bades können die Inhaltsstoffe ihre Wirksamkeit besonders gut entfalten.

Ab ins Bad

Hat das Paraffinwachs die gewünschte Temperatur erreicht, steht dem Abtauchen nichts mehr im Wege. Spreizen Sie Finger oder Zehen leicht und tauchen Sie langsam in das wohlig warme Wachs ein. Vor allem temperaturempfindliche Personen sollten sich hier besonders viel Zeit lassen. Sind Sie einmal vollständig eingetaucht, ziehen Sie Hände oder Füße wieder aus dem Bad. Sie sollten jetzt mit einer dünnen Wachsschicht überzogen sein. Ist diese Wachsschicht an der Luft getrocknet, ist es Zeit für den zweiten Durchgang. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis sich auf der Haut eine dicke und wärmende Schicht gebildet hat. Damit die Wärme länger erhalten bleibt, ziehen Sie Baumwollhandschuhe oder weiche Socken über. Nun können Sie sich entspannt zurücklehnen und für 15 bis 20 Minuten die Wärme genießen. Nach dieser Einwirkzeit wird das Paraffin wieder entfernt. Das mittlerweile kalte Wachs lässt sich in der Regel mühelos von der Haut ablösen.

Nachbehandlung mit Nährstoffen

Die eigentliche Stärke des Paraffinbads liegt im sogenannten Sauna-Effekt. Durch die Wärme unter der Wachsschicht wird nicht nur die Durchblutung gefördert. Auch die Poren öffnen sich, ähnlich wie bei einem Saunabesuch. Im Anschluss an das Paraffinbad können Wirkstoffe daher besonders gut in die Haut einziehen und von ihr aufgenommen werden. Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt für die Anwendung pflegender Öle, Fuß- oder Handcremes gekommen! Mit Wasser sollten die behandelten Partien hingegen im Anschluss an das Bad für ein bis zwei Stunden nicht in Kontakt kommen. Ihre Haut wird es Ihnen danken und sich im Handumdrehen spürbar geglättet und geschmeidig anfühlen.

Tiefenwärme mit therapeutischer Wirkung

Aber nicht nur für kosmetische Zwecke kann das Paraffinbad eingesetzt werden. Durch seine wärmende und durchblutungsfördernde Wirkung wird außerdem die Muskulatur gelockert. Und sogar Schmerzen kann ein Bad im warmen Wachs lindern. Besonders wenn Sie unter rheumatischen Beschwerden, Arthritis, Gelenkentzündungen oder Muskelschmerzen leiden, könnte die Behandlung mit Paraffin wohltuend sein. Therapeuten empfehlen in solchen Fällen etwa einmal wöchentlich ein Bad. Bei chronischen Beschwerden stellen sich häufig nach circa zehn Anwendungen dauerhafte Erfolge ein.

Verwöhnen mit Vorsicht?

Im Gegensatz zum Paraffinbad steht der Einsatz von Paraffin in Gesichtscremes oder Bodylotions immer wieder in der Kritik. Während beim Bad die angestaute Wärme unter der Wachsschicht erwünscht ist, kann diese bei langfristiger Anwendung vor allem auf sensibler Haut zu Unreinheiten führen. Wer täglich Pflegeprodukte mit einem Paraffingehalt von mehr als zehn Prozent verwendet, kann unter Umständen die Hautatmung beeinträchtigen.

Wenn Sie Ihren Händen und Füßen ein Paraffinbad gönnen möchten, müssen Sie sich jedoch keine Sorgen machen. Aufgrund der kürzeren Einwirkzeit ist auch eine regelmäßige Anwendung unbedenklich. Dem Abtauchen in ein wohltuendes Pflegebad steht also nichts im Wege!

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