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Perfekte Brauen dank Microblading?

Wir verraten, wie sich Microblading vom herkömmlichen Permanent Make-up unterscheidet und worauf man bei dem neuen Beauty-Trend achten sollte.

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Permanent schön

Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, direkt nach dem Aufstehen perfekt zurechtgemacht auszusehen und abends ohne Abschminken ins Bett schlüpfen zu können? Lidstrich, Augenbrauen oder auch die Konturen können mit Permanent Make-up dauerhaft betont werden. Das spart Zeit und auch Ärger, wenn der Lidstrich wieder einmal nicht exakt gelingen will. Auch lange Tage, Hitze, Schweiß oder Schwimmen können dem Permanent Make-up nichts anhaben – zumindest für den Zeitraum von zwei bis fünf Jahren. Bei der Technik, die dem Tätowieren gleicht, werden feinste Farbpigmente mit einer Nadel in die Haut eingebracht.

Neue Methode: Microblading

Für besonders natürlich wirkende Augenbrauen hat sich seit einiger Zeit jedoch noch eine weitere Technik durchgesetzt: das Microblading.

Besonders im asiatischen Raum ist diese Methode des semi-permanenten Make-ups schon seit Langem verbreitet. Im Unterschied zum herkömmlichen Permanent Make-up wird beim Microblading nicht mit einer Maschine gearbeitet. Mit einer Art Skalpell werden feine Striche in die Haut geritzt und anschließend mit Pigmentierfarbe aufgefüllt. Durch die Wundheilung wird die Farbe in der Haut eingeschlossen. Die Brauen wirken dadurch nicht nur voller, sondern man kann ihnen mit dieser Technik auch mehr Schwung verleihen und die Form korrigieren. Die mikrofeinen Schnitte sind von natürlichen Härchen fast gar nicht zu unterscheiden. Mit einer Ausnahme: Sie liegen immer perfekt in Form.

Wer schön sein will, muss leiden?

Im Gegensatz zur Nadeltechnik beim Permanent Make-up ist das Microblading etwas schmerzhafter, wobei das individuelle Schmerzempfinden natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Betäubende Cremes, die vorab auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen werden, lindern Hautreizungen außerdem. Nach der Behandlung wird eine fetthaltige Creme aufgebracht. Das sollte auch regelmäßig wiederholt werden, bis die Heilung vollständig abgeschlossen ist. Im Zuge dieses Prozesses kann sich das Ergebnis außerdem noch leicht verändern und etwas heller werden. In diesem Fall können nach einigen Wochen noch kleine Korrekturen vorgenommen werden. Ein weiterer Vorteil des Microbladings: Nach der Behandlung kann man sich sofort wieder unters Volk mischen, ohne seltsame Blicke befürchten zu müssen. In den allermeisten Fällen ist die Haut nur leicht gerötet, was kaum auffällt.

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit hängt beim Microblading vom jeweiligen Hauttyp ab und ist generell etwas kürzer als beim herkömmlichen Permanent Make-up. Nach eineinhalb bis zwei Jahren verblasst es in den meisten Fällen langsam. Danach kann die Farbe jedoch wieder aufgefrischt werden. Verfärbungen treten bei dieser Methode nur selten auf.

Risiken

Besonders bei rötlichen Farbtönen können in seltenen Fällen Allergien auftreten, die sich in Form von Rötungen oder Juckreiz äußern. Deshalb sollte vor der Behandlung in jedem Fall ein ausführliches Beratungsgespräch stattfinden. Außerdem kann starke UV-Strahlung zu Verfärbungen oder vorzeitigem Verblassen führen. Dermatologen empfehlen deshalb, an den behandelten Stellen besonders auf Sonnenschutz zu achten und Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen. Und selbstverständlich hängt das Endergebnis in erster Linie vom Können der behandelnden KosmetikerInnen ab.

Diese sollten in jedem Fall eine spezielle Ausbildung auf dem Gebiet abgeschlossen haben und alle Hygienestandards erfüllen. Bevor es an die Umsetzung geht, sollte das gewünschte Ergebnis auf der Haut vorgezeichnet und abgestimmt werden. Außerdem zu beachten: Vor der Behandlung dürfen keine blutverdünnenden Medikamente, wie zum Beispiel Aspirin, eingenommen werden. Sind diese Rahmenbedingungen erfüllt, steht dem Microblading nichts im Wege und nach circa zwei Stunden sollten die Brauen perfekt in Form sein.

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