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Henna für Haut und Haar

Kunstvolle Hautbemalung oder natürliches Haarfärbemittel – der traditionelle Farbstoff aus der Hennapflanze lässt sich vielseitig verwenden. Doch woher kommt die Technik eigentlich und worauf muss man bei der Anwendung achten?

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Der Pflanzenfarbstoff Henna wird aus den Blättern des Hennastrauchs gewonnen und ist schon seit der Antike bekannt. Aus den getrockneten Blättern wird ein farbintensives Pulver hergestellt, das zum Färben von Haut, Haaren oder auch eiweißhaltigen Stoffen wie Wolle oder Seide verwendet werden kann. Der Strauch wird vor allem in Nord- und Ostafrika sowie in weiten Teilen Asiens angebaut. Das Pulver wird mit Wasser vermischt und aufgetragen. Je nach Qualität und Anwendungsweise kann mit Henna eine Färbung zwischen hellem Orange und dunklem Mahagonibraun erzielt werden.

Der Körper als Kunstwerk

Die ornamentale Bemalung des Körpers, vor allem der Hände und Füße, mit Henna nennt man Mehndi oder auch Mehendi. In Indien, im Iran, im Sudan, in Mauretanien, Bangladesch und Kaschmir sind die kunstvollen Verzierungen der Haut fester Bestandteil vieler Feierlichkeiten. Auch in beliebten Urlaubsländern wie in Marokko, Tunesien, Ägypten und der Türkei ist die Anwendung von Henna üblich. Fälschlicherweise werden die Bemalungen häufig als Henna-Tattoos bezeichnet. Von Tätowierungen unterscheidet sich die Bemalung mit Henna jedoch dadurch, dass die Farbe nur auf die Oberhaut aufgetragen und nicht in die darunterliegenden Hautschichten eingebracht wird. Innerhalb von zwei bis drei Wochen verblassen die Mehndis wieder. Mit ihrem exotischen Look und der semipermanenten Haltbarkeit sind die Verzierungen auf der Haut daher auch beliebt bei Touristen, die ihre Urlaubserinnerungen auf der Haut mit sich tragen wollen. Kein Wunder also, dass die traditionelle Kunst oft auch in Ferienorten und am Strand angeboten wird. Bevor Sie sich jedoch für ein Souvenir auf der Haut entscheiden, gibt es einiges zu beachten.

Nur was lange währt, wird gut

Reines natürliches Henna mit rötlicher Färbung gilt als völlig unbedenklich. Es benötigt eine lange Einwirkzeit, um die Farbe voll zu entfalten und eine Verbindung mit der Haut einzugehen. Für eine traditionelle Bemalung müssen Sie mindestens sechs bis acht Stunden Wartezeit mitbringen. Von Henna, das mit einer kürzeren Einwirkzeit angepriesen wird, sollten Sie auf jeden Fall die Finger lassen. Das gilt auch für Bemalungen mit sehr dunklen Farben. Um die Einwirkzeit zu verkürzen oder eine schwarze Färbung zu erzielen, werden dem Naturfarbstoff chemische Zusätze beigemischt. Diese sind häufig umweltschädlich und können schwere allergische Reaktionen auslösen. Wenn Sie sich Hennapulver oder -paste kaufen möchten, prüfen Sie unbedingt die Inhaltsstoffe. Findet sich auf der Liste PPD – Paraphenyl-Diamin, handelt es sich auf keinen Fall um Naturhenna.

Naturkosmetik auf dem Kopf

In der Kosmetik geht der Trend eindeutig hin zu natürlichen Inhaltsstoffen. Das ruft auch viele traditionelle Mittel wieder verstärkt auf den Plan und zu ihnen gehört Henna als bewährtes Haarfärbemittel. Auch hier steht der pflanzliche Farbstoff immer wieder im Ruf, allergische Reaktionen hervorzurufen, und auch hier sind dafür in den meisten Fällen vermeidbare Zusatzstoffe verantwortlich. Wenn Sie sich also die Haare mit Henna färben möchten, achten Sie unbedingt auf zertifizierte Naturqualität. Ihre Haare werden Ihnen die Behandlung übrigens mit Sicherheit danken. Anders als andere Haarfarben verändert Henna nämlich die Haarstruktur nicht. Das Haar wird durch das Eindringen chemischer Stoffe nicht geöffnet und brüchig, sondern von einer Schutzschicht umhüllt. Das sorgt für mehr Glanz und Volumen.

Geduld ist gefragt

Vielleicht ist die lange Einwirkzeit einer der Gründe, warum Henna als Haarfarbe, im Gegensatz zu vielen anderen Pflegeprodukten auf natürlicher Basis, noch nicht ganz im Mainstream angekommen ist. Anders als herkömmliche Haarfarben muss die Paste aus Hennapulver, heißem Wasser und Öl nämlich auch auf den Haaren rund zwei Stunden bleiben, um für eine dauerhaft leuchtende Farbe zu sorgen.

Überraschende Ergebnisse

Anders als bei der Bemalung der Haut sind beim Haarefärben mit Henna verschiedene Farbtöne möglich. Für schwarzes Haar wird dem Hennapulver beispielsweise der unbedenkliche blaue Farbstoff Indigo beigemischt. Vielleicht haben Sie auch schon die eine oder andere Horrorgeschichte von grünen Haaren durch Henna gehört? Für solche bösen Überraschungen sind in den allermeisten Fällen Anwendungsfehler oder minderwertige Produkte verantwortlich. Setzen sie auch bei der Wahl Ihrer Henna-Haarfarbe auf reine Naturqualität und beachten Sie genau alle Anwendungshinweise. Da sich die Farbe auch nach dem Auswaschen noch bis zu 48 Stunden lang entwickeln und verändern kann, ist es außerdem in jedem Fall ratsam, das Farbergebnis schon ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Färben auf einer einzelnen Haarsträhne zu testen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Für kleine, aber schöne Überraschungen ist Henna auf den Haaren aber trotzdem immer gut. Denn wie das Ergebnis am Ende ganz genau aussehen wird, ist, vor allem vor der allerersten Anwendung, nicht zu 100 Prozent voraussagbar. Außerdem bleiben die individuellen Farbunterschiede und Nuancen innerhalb der Naturhaarfarbe erhalten. Das heißt, hellere Strähnchen bleiben auch in der neuen intensiven Farbe heller, dunklere dunkler. Diese weichen Abstufungen sorgen für ein natürliches und lebendiges Gesamtbild. Ein weiterer Vorteil: Henna gilt zwar als permanente Haarfarbe, verblasst aber im Laufe der Zeit. Dadurch ist der Kontrast am Haaransatz deutlich weniger stark, der Nachwuchs durch sanfte Übergänge nicht so auffällig.

Übrigens können Sie Henna auch mehrmals direkt nacheinander anwenden. Mehrere Färbungen können das Ergebnis intensivieren. Das gilt auch für Wärme (zum Beispiel durch Föhnen oder den Dampf in einem heißen Bad) oder das Umwickeln der Haare mit Folie oder einer Duschhaube. Wer sein Haar bereits mit herkömmlichen Mitteln gefärbt hat, sollte außerdem beachten, dass die letzte Behandlung mindestens vier Wochen zurückliegen sollte.

Haben Sie den passenden Farbton gefunden und die Inhaltsstoffe des Pulvers oder Präparates überprüft? Sind Sie mit dem Ergebnis auf der Probesträhne zufrieden? Dann steht einer sicheren Anwendung der Pflanzenfarbe nichts mehr im Wege. Egal ob auf Haut oder Haaren heißt es dann: „Hurra, Henna!“

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