Heute schon gegruselt?

Nicht nur Geister, Hexen und Vampire wissen: Halloween steht vor der Tür! Am 31.10. werden wieder Wohnungen und Häuser in wahre Orte des Schreckens verwandelt. Wir haben recherchiert und einen Halloween-Guide mit gruseligen Anregungen für Sie zusammengestellt. Trauen Sie sich weiterzulesen?

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In diesem Artikel finden Sie Inspirationen für eine schaurig-schöne Halloween-Deko, gruselige Rezeptideen und Ausflugsziele, bei denen Ihnen garantiert ein kalter Schauer über den Rücken läuft.

Sie fragen sich, woher Halloweenbräuche überhaupt kommen? Hier finden Sie die Antwort darauf. 

Ein kalter Schauer für daheim

Wenn man sich kurzerhand dazu entschließt, zu Hause Halloween zu feiern, dann darf die passende Dekoration natürlich nicht fehlen. Schon mit wenigen Handgriffen lässt sich wahrer Gruselflair in die eigenen vier Wände zaubern. Halloween-Dekoration gibt es en masse, aber gerade dann, wenn Sie sich spontan dazu entschließen, eine Party zu schmeißen, kann es passieren, dass die schönen Sachen bereits ausverkauft sind. Glauben Sie mir: Ich, als begeisterter Halloween-Fan, stand schon oft vor leeren Regalen. In solchen Situationen musste ich improvisieren. Gut für Sie, denn dieses Wissen teile ich jetzt mit Ihnen!

Diese Dinge benötigen Sie, um Ihre Räumlichkeiten in ein echtes Gruselkabinett zu verwandeln:

  • Schwarze Müllsäcke
  • Watte
  • Grabkerzen
  • Pappkarton und schwarze Farbe

Mit den Müllsäcken hängen Sie Fenster und Glastüren ab. Sie müssen die Müllsäcke nicht schön zurechtschneiden. Gruseliger ist es nämlich, wenn diese in Fetzen herunterhängen. Achten Sie darauf, dass nicht alles abgedunkelt ist, sonst sieht man die selbstgemachten Spinnweben nämlich nicht. Die täuschend echten Spinnennetze können Sie ohne viel Aufwand selber herstellen. Dafür werden die Wattebäusche einfach so lange zerrupft, bis sie wie echte Spinnweben aussehen. Dabei dürfen ein paar Fäden in dunklen Ecken von der Decke hängen und lösen so beim bloßen Anblick Ekel aus. So haben Ihre Gäste einen zusätzlichen Schreckmoment.

Verteilen Sie die Grabkerzen gleichmäßig in der Partylocation, aber achten Sie darauf, dass keine Vorhänge oder sonstige leicht brennbare Gegenstände in der Nähe stehen. Falls Kinder auf der Party sind, empfiehlt es sich, LED-Grabkerzen aufzustellen. Mit Pappe lassen sich ganz einfach Grabsteine selbst herstellen. Malen Sie die zurechtgeschnittene Pappe schwarz an, die Sie dann mit einem silbernen Edding beliebig beschriften können. Sie können diese DIY-Grabsteine in Miniaturversion auch als Platzkärtchen für Ihre Gäste verwenden!

Ihnen läuft nun beim Anblick Ihrer Wohnung ein kalter Schauer über den Rücken? Prima, so soll es sein! Dann können Sie sich dem Gaumen- und Augenschmaus widmen.

Gruselige Halloween-Drinks

Je nach Vorliebe können Sie Cocktails in allen Varianten zaubern. Inspiration für alkoholfreie Cocktails finden Sie hier

Ein Must-do für gruselige Getränke sind knallige Farben. Je bunter, desto besser! Jeder Cocktail, ob mit Alkohol oder ohne, lässt sich mit etwas roter, blauer oder giftgrüner Lebensmittelfarbe aufpeppen.

Die Gruselcocktails wollen aber auch dekoriert werden. Besonders gut eignen sich dafür Plastikinsekten und falsche Augen.
Die essbaren Glupschaugen sind leicht hergestellt und sorgen für wahre Schreckmomente: Sie brauchen hierfür entkernte ganze Litschis und rote Weintrauben. Waschen Sie die Trauben und lassen Sie sie in einem Sieb abtropfen. Danach füllen Sie die entkernten Litschis mit den Trauben und fertig ist das Gruselspektakel. Besonders ekelhaft sehen die Glupschaugen aus, wenn sie in gefärbten Getränken wie Traubensaft oder Rotwein schwimmen. Das Fruchtfleisch der Litschis saugt sich mit der roten Farbe an und verleiht so jeder Bowle das gewisse Ekel, äh, Etwas!

Warme Getränke sind wahrlich der Schrecken einer jeden Party! Wie wär’s mit einem eiskalten Händchen? Dafür benötigen Sie ungepuderte Latexhandschuhe, die Sie mit Wasser auffüllen. Lassen Sie diese am besten über Nacht im Tiefkühler. Am nächsten Tag können Sie den Handschuh herunterschneiden und schon ist das vereiste Händchen einsatzbereit.

Eitrige Finger

Von den Getränken kommen wir zu furchteinflößenden Hexenfingern.

Sie benötigen dafür:

  • Frankfurter
  • Mandeln (geschält, aber ganz)
  • Ketchup, Mayo oder Senf

Als Erstes werden die Würstchen laut Anweisung gekocht. Währenddessen können Sie die Fingernägel aus den Mandeln zubereiten: Schneiden Sie die geschälten Mandeln in der Hälfte durch. Nachdem Sie die Würstel aus dem Topf genommen und abgesiebt haben, platzieren Sie sie auf einer großen Servierplatte. Schneiden Sie jeweils auf einer Seite der Würstel ein kleines Loch, die das Nagelbett sein soll, heraus. Darauf geben Sie einen Spritzer Senf (oder Mayonnaise) und platzieren die Mandel. Wenn Sie dies mit jeder Wurst getan haben, können Sie Ketchup quer über die Würstel spritzen. Bon Appetit!

Appetitanreger gefällig?

Bei mir gehören Nachos und Guacamole einfach zu jeder Party dazu. Eine Serviermöglichkeit, die sich relativ einfach umsetzen lässt, ist der, wie soll ich sagen … kotzende Kürbis.

Sie benötigen hierfür einen Kürbis, aus dem Sie eine gruselige Grimasse schneiden. Achten Sie beim Schnitzen darauf, dass Sie den Mund groß genug schneiden, denn da kommt die Guacamole heraus. Verteilen Sie die Avocadocreme auf einer Platte und platzieren Sie die Nachos rundherum.

Eine Party ist nichts für Sie? Sie wollen zu Halloween aber trotzdem auf Ihre Kosten kommen? Wie wär's mit diesen drei Ausflugszielen – da ist bestimmt für jeden Gruselfan etwas dabei!

True Crime im Wiener Kriminalmuseum

Wie wäre es denn mit einer Führung im Wiener Kriminalmuseum?
Dort finden Fans von Gruselgeschichten spannende Fakten zu unterschiedlichen Krimi-Schauplätzen in Wien. Unter anderem erfahren Besucher Details zur letzten öffentlichen Hinrichtung oder können mumifizierte Köpfe bestaunen. Das Wiener Kriminalmuseum ist also für all jene, die sich für spannende Kriminalstorys interessieren. Lesefaule werden aber eher ihre Schwierigkeiten haben, auf ihre Kosten zu kommen, denn im Wiener Kriminalmuseum ist Lesen angesagt!

Nichts für schwache Nerven: der Narrenturm

Darf’s ein Besuch im Narrenturm sein? Denn das ist der perfekte Ausflugsort für Menschen, die kein Problem mit in Alkohol aufbewahrten Körperteilen und täuschend echt nachgebildeten Wachsgliedmaßen haben. Im Narrenturm befindet sich die weltweit größte Sammlung an pathologisch-anatomischen Präparaten. Bei diesem Anblick kann einem schon mal angst und bange werden.

Horrorhaus Escape Your Nightmare

Absolute Horror-Fans dürfen sich das Horrorhaus Escape Your Nightmare in Rekawinkel nicht entgehen lassen! Dort können Adrenalinjunkies zwischen zwei verschiedenen Missionen wählen. Man hat insgesamt 70 Minuten Zeit, das Rätsel zu lösen, aber Achtung! Hinter jeder Ecke könnte sich ein Live-Actor verstecken und Sie bis ins Mark erschrecken! Zusätzlich zu Live-Actor und liebevoll-gruseliger Ausstattung findet das Schauspiel in einer im Jahr 1908 erbauten Villa statt. Was passiert, wenn man die Mission nicht in 70 Minuten meistert? Tja, Legenden besagen, dass es niemand lebend herausgeschafft hat. Nein, das war natürlich nur ein Spaß! Der Besuch in der Horrorvilla ist aber nicht nur an Halloween einen Besuch wert. Suchen Sie vielleicht gerade Inspiration für den nächsten Teamabend oder wollen Sie Ihren Geburtstag außergewöhnlich feiern? Escape Your Nightmare ist der perfekte Ort dafür!
Das einzige Manko: Die Termine sind schon Wochen vorher ausgebucht, vor allem an den Wochenenden. Als ich für diesen Artikel recherchiert habe, war rund um Halloween alles – zumindest online – ausgebucht. Oft aber werden Terminslots kurzfristig frei, schauen Sie also öfters rein oder greifen Sie zum Hörer! Oft ist es nämlich so, dass es online nur ein gewisses Buchungs-Kontingent gibt. Falls Sie der Horrorvilla einen Besuch abstatten, werden Ihnen danach garantiert die Knie schlackern.


Sie sehen also: Die Möglichkeiten, sich an Halloween schrecklich zu amüsieren, sind groß. Egal ob Halloween-Party oder Gruselausflug – mit unseren Tipps kommen Halloween-Fans garantiert auf ihre Kosten. In diesem Sinne: Fröhliches Gruseln!

Spotify-Playlist: Spooky Halloween!

Wir feiern zu Halloween zwar die Nacht der Toten, aber passen Sie auf: Mit unserer furchteinflößenden Spotify-Playlist werden sogar Zombies wieder zum Leben erweckt!

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