Advent einmal anders: Die Vorweihnachtszeit in der neuen Normalität

Eigentlich heißt es ja, der Advent sei eine besinnliche Zeit. Das ist an und für sich nichts Neues – und geht trotzdem gelegentlich zwischen Glühweinstand und Einkaufsrausch unter. Der diesjährige Advent wird in vielerlei Hinsicht anders, als wir es kennen. Nutzen wir diese Chance, um das Konzept Vorweihnachtszeit neu zu denken. Hier ein paar Ideen, wie das aussehen könnte.

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Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen adventus, was so viel wie Ankunft bedeutet. Dem christlichen Ursprung entsprechend geht es dabei um die Ankunft des zu Weihnachten geborenen Jesukindes. Die Wochen vor dem Weihnachtsfest sind der Vorbereitung für diese Ankunft gewidmet: Das Haus wird geschmückt, die Liebsten eingeladen, die besten Leckereien vorbereitet. Adventskalender und Adventskranz helfen uns beim Countdown, bringen uns ein bisschen Weihnachtszauber in den grauen Dezember-Alltag und bauen langsam, aber kontinuierlich die Vorfreude auf den „heiligen Abend“ auf.

Ankommen

Die (Vor-)Weihnachtszeit ist eine sehr traditionsumwobene Zeit: Nikolausbräuche, Christkindlmärkte, Weihnachtsfeiern. Viele dieser Traditionen können heuer nicht oder nur bedingt stattfinden. Trotzdem können wir den Advent als Zeit der Ankunft nutzen – ankommen in einem Zustand der Akzeptanz dessen, was wir nicht ändern können, und des Bestrebens, das zu verbessern, was in unserer Hand liegt. Ankommen in einer neuen Realität, ankommen in uns selbst.

Adventskalender selbst gemacht: 24 Tage für Ihre Ideen

Eines der schönsten Geschenke, die ich je bekommen habe, war ein selbst gemachter Adventskalender. Auf 24 zusammengefalteten Zetteln hat mir meine beste Schulfreundin täglich einen Grund aufgeschrieben, warum sie mich und unsere Freundschaft so schätzt. Gründe wie „… weil du dir immer meine uninteressanten Geschichten anhörst“, „… weil du mir immer so klasse bei Tests hilfst“ oder „… weil du mich so lieb hast, wie ich bin“ standen da, handgeschrieben neben täglich einem anderen Foto von uns. Auch heute, zwölf Jahre später, rührt mich dieses Geschenk noch zutiefst – unendlich süßer als jede hinter einem Fenster versteckte Schokolade.

Selbst gebastelte Adventskalender gibt es in allen möglichen Ausführungen: von persönlichen Nachrichten über 24 sorgfältig ausgewählte Teebeutel bis hin zu „Adventsackerln“, die täglich mit etwas anderem befüllt sein können. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Von mir für mich – Adventskalender der Dankbarkeit

Stichwort Besinnung und in uns selbst ankommen: Man kann sich auch einfach selbst einen Adventskalender schenken. Und der muss auch gar nicht materiell oder vorbereitet sein. Unser Lieblingstipp: ein Adventskalender der Dankbarkeit. Jeden Tag nimmt man sich ganz bewusst ein paar Minuten Zeit, um mindestens eine Sache aufzuschreiben, für die man an diesem Tag ganz besonders dankbar ist. Das können kleine und große Dinge sein, Alltägliches oder Außergewöhnliches.

Alles, was man dafür braucht, ist ein Blatt Papier, auf das man 24 Felder zeichnet – ähnlich wie die Fenster bei einem Adventskalender. Jeden Tag füllt man dann ein Feld mit seiner Dankbarkeit. Bis Weihnachten hat man dann eine wunderbare Sammlung an positiven Gedanken und vielleicht auch eine neue Gewohnheit, die uns länger glücklich macht als ein Stückchen Schokolade.

Ich hab’ euch alle lieb – Adventskalender der Wertschätzung

Weihnachten wird ja häufig auch als Fest der Familie und Freunde tituliert. Ob und wie wir das heuer zelebrieren können, ist derzeit unklar. Was wir aber im diesjährigen Advent machen können: jeden Tag eine/n unserer Liebsten kontaktieren und ihnen sagen, wie wichtig sie für uns sind.

Das kann eine kurze Whatsapp-Nachricht, ein Anruf oder ein Zoom-Gespräch oder alles dazwischen und drumherum sein. Oder: einfach mal eine Karte schreiben. Das lässt sich übrigens auch super mit dem Adventskalender der Dankbarkeit kombinieren. Wir notieren den Namen der Person, für die wir heute dankbar sind, in unserem „Fenster“ und drücken unsere Wertschätzung ihr gegenüber aus. So haben wir alle was davon.

Christkindlmarkt-Feeling für zu Hause

Das Thema Adventskalender haben wir hiermit ausführlich besprochen. Aber was ist mit den vielen weiteren Bräuchen, die die Vorweihnachtszeit zu dem machen, was sie ist? Finden Sie nicht auch, dass ein Advent ohne Christkindlmarkt kein richtiger Advent ist? Wir sehen das definitiv so. Deshalb starten wir in Kooperation mit kleinen Manufakturen einen Pinterest-Christkindlmarkt, mit dem Sie sich die Vorweihnachtsstimmung ganz einfach ins Wohnzimmer holen können. Wir laden Sie herzlich ein, durch unseren digitalen Markt zu schlendern, sich Inspiration für selbst gemachte Weihnachtsgeschenke zu holen oder auch das eine oder andere Geschenk zu kaufen. Unsere sorgfältig ausgewählten regionalen Anbieter freuen sich auf Ihren Besuch. Den Generali Pinterest-Christkindlmarkt finden Sie hier.

Was trotzdem geht: coronafreundliche Advent-Bräuche

Zum Glück müssen wir das Rad nicht ganz neu erfinden. Ein paar Klassiker aus der Vorweihnachtszeit passen eigentlich ganz gut zum lockdownbedingten Einsiedlerleben. Kekse backen zum Beispiel. Was gibt es Schöneres als eine von Lebkuchenduft durchströmte Küche? Kommen da nicht automatisch Kindheitserinnerungen und Weihnachtsträume auf? Also los geht’s – backen Sie sich in Adventstimmung. Unsere besten Tipps, wie Sie die Weihnachtsbäckerei ein bisschen leichter gestalten können, finden Sie übrigens hier.

Auch in puncto Deko können Sie sich uneingeschränkt austoben. Machen Sie es sich gemütlich. Nehmen Sie sich Zeit, Ihr Zuhause nach Ihrem weihnachtlichen Geschmack zu schmücken. Ob Sterne auf den Fensterscheiben, Lichterketten, Tür- oder Adventkränze, Kerzen oder Christbaumkugeln – bereiten Sie Ihr trautes Heim im Sinne der feierlichen Ankunft vor. Schaffen Sie eine Wohnumgebung, in der Sie jeden Tag ein bisschen mehr ankommen können: ankommen in einem Zustand der Akzeptanz dessen, was wir nicht ändern können und des Bestrebens, das zu verbessern, was in unserer Hand liegt. Ankommen in einer neuen Realität, ankommen in uns selbst.

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