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Zurück zur Lebensfreude: Kur und Reha

Egal, ob Rückenschmerzen, Schuppenflechte oder Wiederherstellung nach einem Unfall: Langfristig fit und körperlich mobil sind wesentliche Ansätze bei Kur und Reha. 

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Die Gesundheit steht an erster Stelle: Ob nach Operationen, Unfällen oder chronischen Krankheiten, eine Nachbehandlung in Form von Kur oder Rehabilitation ist in vielen Fällen notwendig. Beide können den meisten Patienten wieder ins Leben helfen oder eine bessere Lebensqualität ermöglichen. 

Wo liegt der Unterschied?

Viele wissen nicht genau, wo der Unterschied zwischen einer „Reha“ und einer Kur liegt. Bei genauer Betrachtung wird klar, dass es sich dabei um vollkommen unterschiedliche Formen der therapeutischen Behandlung handelt.

Das Ziel der Rehabilitation ist, dass ein Patient nach einem Spitalsaufenthalt, bzw. einer langen Erkrankung wieder fit wird. Hierbei wird sozusagen „repariert“, während eine Kur eher der Vorsorge dienen soll. Die Rehabilitation zählt außerdem zu den drei grundlegenden Säulen der gesundheitlichen Versorgung, neben der Primärversorgung (ambulant) und der Akutversorgung (Krankenhaus).

Rehabilitation

Das Wort leitet sich vom lateinischen „rehabilitatio“ ab, was so viel wie „Wiederherstellen“ bedeutet. Die Reha, wie sie umgangssprachlich meist bezeichnet wird, dient also der Wiederherstellung von körperlichen Fähigkeiten. Diese können beispielsweise durch Unfälle, Operationen oder Krankheiten wie Diabetes, Adipositas oder Asthma verloren gegangen sein.

Eine Reha soll Patienten wieder auf das Berufs- und Alltagsleben vorbereiten und ist daher notwendig, wenn nach dem Aufenthalt in einem Krankenhaus eine weitere stationäre Behandlung stattfinden muss. Sie dauert ungefähr 22-29 Tage, kann aber individuell auch verlängert werden.

Ein Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum wird entweder vom Sozialministeriumsservice oder von der Kranken-, Unfall-, oder Pensionsversicherung finanziert. Nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit haben Betroffene auf jeden Fall Anspruch auf einen Rehabilitationsaufenthalt.

Folgende Krankheitsbilder können einen Rehabilitationsaufenthalt nach sich ziehen:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, Funktionseinschränkungen und entzündliche Erkrankungen nach Unfällen
  • Erkrankungen der Lunge und Asthma
  • Neurologische Erkrankungen nach Verletzungen des Rückenmarks oder nach chirurgischen Eingriffen
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B.: Diabetes, Adipositas)
  • Krebserkrankungen
  • Psychische Störungen (z.B.: Schizophrenie, Verhaltensstörung)

Therapien im Rahmen der Reha

Im Rahmen der Rehabilitation wird mit unterschiedlichen Therapien gearbeitet. Beispielsweise wird bei einer Reha von Schädel-Hirn-Verletzungen mit besonders umfassenden Methoden gearbeitet. Diese reichen von Physio- und Ergotherapie, über Logopädie und Orthoptik (Schielheilkunde) bis hin zu psychotherapeutischen Ansätzen. Es wird also ganzheitlich gearbeitet und die Patienten werden in allen möglichen Teilbereichen unterstützt.

Soziale, berufliche und medizinische Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation ist wie die anderen ein Teilbereich der Rehabilitation. Sie beschränkt sich auf die Verbesserung der Gesundheit durch medizinische Leistungen. Ziel ist es, Patienten nach langen Krankenhausaufenthalten zu helfen, wieder ein eigenständiges Leben führen zu können.

Bei der beruflichen Rehabilitation geht es vorwiegend um die Wiedereingliederung der Patienten in den Arbeitsmarkt. Es soll den betroffenen Personen ermöglicht werden, in ihrem oder in einem anderen Beruf Fuß zu fassen.

Oft wird nach Unfällen oder Erkrankungen der Alltag zum Hindernislauf, hier setzt die soziale Rehabilitation an. Die soziale Reha wird allerdings nicht alleine, sondern immer in Kombination mit beruflicher und medizinischer Rehabilitation verbunden. Es geht vor allem um Kostenzuschüsse, um beeinträchtigten Personen den Alltag zu erleichtern.

Kur

Die Kur ist für die Aufrechterhaltung der Gesundheit zuständig, nicht für deren Wiederherstellung. Bei der Kur geht es also um Vorsorge. Leidet ein Patient beispielsweise an chronischen Schmerzen oder Schuppenflechte, kann ein Kuraufenthalt von der Krankenkasse oder Pensionsversicherung bewilligt werden.

Eine Kur darf aber nicht mit einem Wellness-Urlaub verwechselt werden, denn über den Tag werden verpflichtend unterschiedliche medizinische Therapien - durchaus nicht immer nur angenehme - durchgeführt.

Ergänzend erfährt der Kurgast in Vorträgen/Seminaren wie er durch gezielte (Turn-)Übungen, gesunde Ernährung und einen besseren/aufmerksameren Lebensstil auch im Alltag seine Gesundheit vorbeugend unterstützen kann.

Insgesamt dauert eine Kur zwischen drei und maximal vier Wochen. Um einen solchen Aufenthalt genehmigt zu bekommen, muss der Arzt einen Antrag stellen und ihn bei der zuständigen Versicherung einreichen. Wird die Kur bewilligt, so übernimmt die Einrichtung einen Teil der Kosten, der Patient zahlt nur einen Selbstbehalt. Innerhalb von fünf Jahren kann eine Kur maximal zwei Mal bewilligt werden.

Folgende Erkrankungen können im Rahmen einer Kur behandelt werden:

  • Erkrankungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates (z.B.: bei entzündlichen Erkrankungen oder Funktionseinschränkungen)
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B.: erhöhter Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte)
  • Atemwegserkrankungen (z.B.: chronische Lungenerkrankungen, Asthma)
  • Erkrankungen der Haut (z.B.: Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme)
  • Störungen der arteriellen Blutversorgung der Extremitäten und Erkrankungen der Gefäßsysteme (z.B.: periphere arterielle Verschlusskrankheiten, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose)

Was passiert bei einer Kur?

Zu Beginn der Kur wird vom Kurarzt festgestellt, welche Therapieformen in Frage kommen. Ein genauer Plan soll Patienten den Aufenthalt erleichtern und den maximalen Fortschritt sichern. Über den gesamten Aufenthalt werden immer wieder Untersuchungen durchgeführt, um die Wirkung der Therapien zu überprüfen.

Eine Kur findet immer an einem staatlich anerkannten Kurort statt. Nach der Art des jeweiligen Heilvorkommens wird zwischen Luftkurorten, Heilklimatischen Kurorten und anderen Kurorten wie z.B. Heil-, Thermal- und Moorbäder, für welche in dieser Richtlinie der Begriff „Bäderkurorte“ verwendet wird, unterschieden.

In Luftkurorten und Heilklimatischen Kurorten werden höhere Anforderungen an die Luftqualität gestellt als in „Bäderkurorten“.

Oftmals werden physikalische Anwendungen mit natürlichen Heilmitteln vor Ort kombiniert (z.B.: Thermalquelle). In Österreich gibt es viele Kurorte, doch auch ein Aufenthalt im Ausland ist möglich. Leidet ein Patient beispielsweise unter Schuppenflechte, so kann eine Kur am Toten Meer durchaus bewilligt werden.

Ob eine Kur oder Rehabilitation verordnet wird, hängt meist vom Krankheitsbild und der Vorgeschichte des Patienten ab. In jedem Fall wird die Gesundheit nachhaltig gefördert bzw. wiederhergestellt. 

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