Voll im Hochzeitsfieber!

Neulich saß ich mit einer guten Freundin im Café. Sie erzählte mir von den Schwierigkeiten ihrer bevorstehenden Hochzeit, die nun hoffentlich nach zwei Anläufen (aufgrund von Corona) endlich stattfinden kann. Was dabei herauskam, erfahren Sie in den nächsten Minuten.

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Während sie also munter weiterplaudert, fällt mir ein, dass wir uns ja gerade in der Hochzeit-Hochsaison befinden. So nutze ich die Chance, um sie darüber so richtig auszufragen. Eine richtige Win-win-Situation also, denn sie kann gar nicht lang genug über ihren großen Tag sprechen.

Dass das Aussuchen des perfekten Kleides, die Zusammenstellung des Menüs, das Auswählen der Partylocation und das Verkosten der Hochzeitstorte zu jeder Hochzeitsplanung dazugehören, wissen die meisten, aber welche versteckten Hürden es zu meistern gibt, erfährt das Brautpaar meist erst mitten in der Planung. Damit Sie nicht vor lauter Stress plötzlich zu „Brautzilla“ mutieren, gibts in diesem Artikel den ein oder anderen hilfreichen Tipp.
Aber starten wir ganz am Anfang:

Der Tag der Tage

Für viele ist die Planung der Hochzeit etwas Neues, etwas Einmaliges. Da kann man sich schnell verloren fühlen. Ich als absoluter Hochzeitsneuling würde mit dem Aussuchen des Datums beginnen. Ein Datum, an das man sich leicht erinnert, wie den 08.08. zum Beispiel. Aber meine liebe Freundin hat mich eines Besseren belehrt. Denn falls Sie sich beispielsweise eine bestimmte Band wünschen oder DIE Traumlocation gefunden haben, dann müssen Sie einen Tag wählen, an dem zufällig beides verfügbar ist. Und da kommen wir schon zum nächsten Punkt, der für viele Bräute wohl das Nonplusultra ihrer Hochzeit darstellt:

Das Brautkleid

Wir haben doch alle schon über unser Traumhochzeitskleid fantasiert – ich zum Beispiel weiß jetzt schon ganz genau, wie mein Kleid aussehen soll, falls ich jemals heiraten werde. Wenn die Hochzeitsplanung voranschreitet, stehen Sie irgendwann vor der Frage: Brautkleid kaufen oder ausleihen?

Steht da ernsthaft „ausleihen“? – Das werden Sie sich vielleicht gerade beim Lesen gedacht haben und die Antwort drauf lautet „Ja“! Bei einer weiteren Tasse Kaffee erzählt mir meine Freundin, dass das Ausleihen von Brautkleidern mittlerweile total „in“ ist und viele Vorteile bietet. Egal, für was Sie sich letztendlich entscheiden, es erspart so manche „Brautzilla“-Momente, wenn Sie den Termin im Brautmodengeschäft mindestens sechs bis acht Monate im Vorhinein ausmachen. Aber zurück zu den Vorteilen eines Leihkleides: Neben der Kostenersparnis, die ja auf der Hand liegt, müssen Sie sich nach der Feier nicht um die Reinigung kümmern. Zusätzlich bieten viele Brautmodengeschäfte Gratis-Accessoires zum geborgten Kleid an. So steht nicht nur das Traumkleid, sondern auch die passende Handtasche, Schuhe, Schleier und sogar der Schmuck. Das ist doch eine Überlegung wert, oder?

Gewichtsschwankungen rund um den Großen Tag sind keine Seltenheit, ersparen Sie sich daher eventuelle Tränen, in dem Sie Ihr Kleid ein bis zwei Nummern größer bestellen. Klingt total unlogisch? Ist es aber nicht! Denn für Schneiderinnen ist es leichter, ein zu großes Kleid enger zu nähen als umgekehrt. Ein Punkt, der mir beispielsweise nie im Traum eingefallen wäre!

Falls Sie sich also ein Brautkleid leihen, spielen auch hier wieder die Verfügbarkeit des Kleides und der Hochzeitstermin eine Rolle. Denn ohne Brautkleid heiratet sich’s in der Regel schlecht.

Aber Moment mal, da fehlt doch etwas? Richtig.

Der Brautstrauß

Beim Brautstrauß sind dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Aber wussten Sie, dass je nach Saison sowie Angebot und Nachfrage der Preis der Blumen zwischen einem und auch schon mal drei Euro pro Blume variieren kann? „Du kannst dir das gar nicht vorstellen – da geht es teilweise zu wie auf einen Basar!“, erzählt mir meine Freundin und ich hänge ihr immer noch ganz ungläubig an den Lippen. Im Zuge dessen erzählt sie mir, dass sie ihr Hochzeitdatum so ausgewählt habe, damit ihre Lieblingsblumen erhältlich und möglichst günstig seien. „Wahnsinn, was man alles beachten muss!“, denke ich mir.

In der Zwischenzeit hat sich unser Geplauder zu einem richtigen Interview entwickelt, bei dem ich sie ausfrage und kaum aus dem Staunen herauskomme.

Richtig dekorieren geht über studieren

Viele Bräute wissen im Vorfeld schon ganz genau, wie sie sich die Dekoration vorstellen. Aber ein bisschen Inspiration schadet nie. Wie gut, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem es Pinterest und Instagram gibt! So hat sich meine Freundin über Monate hinweg verschiedenste Pinnwände auf Pinterest zusammengestellt und konnte die Produkte teilweise sogar gleich online bestellen. Echt praktisch, oder? Wer denkt, dass Plastikblumen verpönt sind, der irrt. Bei Großhochzeiten ist es mittlerweile gang und gäbe, dass bei der Deko zumindest teilweise auf Plastikblumen zurückgegriffen wird. Denn das ist nicht nur günstiger, sondern das Blumenarrangement sieht zudem über den ganzen Tag frisch aus. Mittlerweile gibt es so hochwertige Kunstblumen, dass man den Unterschied gar nicht bemerkt – versprochen.

„Beim Essen kommen die Menschen zam!“ In diesem Spruch steckt viel Wahres, genau aus diesem Grund sollten Sie sich folgende Frage stellen:

Buffet oder à la carte?

Viele Brautpaare wollen nicht nur für sich, sondern auch für ihre Gäste einen unvergesslichen Tag. Und dabei spielt das richtige Essen natürlich eine wichtige Rolle!

Soll es ein Buffet geben oder können Ihre Gäste aus einer Menüauswahl auswählen? Beides birgt Vor- und Nachteile. Bei einem reichhaltigen Buffet findet jeder Gaumen das Passende, doch gerade bei großen Feiern kann es sein, dass sich eine Warteschlange vor dem Buffet bildet und Ihre Gäste mit knurrendem Magen warten müssen. 

Gibt es hingegen ein festgelegtes Menü, so können Ihre Gäste entspannt am Tisch warten. Natürlich kann es aber sein, dass Sie mit Ihrer Essensauswahl nicht jedermanns Gaumen treffen.

„Alles kein Thema bei mir!“, fügt meine Freundin hinzu. Ihre erste Trauung findet in Serbien statt und dort bekommt man zur Location automatisch das Menü dazu. Interessant, oder?

Last, but not least: die Musik

Ob Band oder DJ, die richtige Musik darf bei einer Hochzeit und auf der Party danach auf keinen Fall fehlen. Es ist schwer, den Geschmack eines jeden Gasts zu treffen. „Einfach ein bunter Mix aus allem!“, rät mir meine Freundin. So hat sie beispielsweise eine Band engagiert, die es zu späterer Stunde musikalisch so richtig krachen lässt, und eine Sängerin, die während des Essens sanfte Lieder singt.

Spotify Playlist: Sag Ja!

Falls Sie noch Inspiration suchen und Ihnen das Läuten der Hochzeitsglocken nicht genug ist, haben wir für Sie einen bunten Mix aus den schönsten Balladen und Partykrachern in einer Spotify-Playlist vereint. Trauen Sie sich, „Ja“ zu sagen, und hören Sie rein:
 

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