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Liebes Tagebuch ...

Führen Sie Tagebuch? Nein? Dann ist es höchste Zeit, damit anzufangen. Wir verraten Ihnen, wie Schreiben uns dabei helfen kann, achtsamer, aufmerksamer und ausgeglichener zu sein.

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In Zeiten von E-Mails, Blogs, Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken schreiben wir heute so viel wie schon lange nicht mehr. Ein persönliches Tagebuch zu führen klingt für viele trotzdem nach einer ziemlich verstaubten Angelegenheit. Dabei ist das Schreiben perfekt dazu geeignet, mehr Achtsamkeit in unseren Alltag zu bringen. Vielleicht haben sie als Kind oder Teenager ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse in einem Tagebuch festgehalten? Erinnern Sie sich noch daran, wie viel Spaß es gemacht hat, ihre Geheimnisse einem imaginären Brieffreund anzuvertrauen? Experten sind sich einig: Es gibt jede Menge gute Gründe, warum wir uns auch im Erwachsenenalter wieder öfter die Zeit nehmen sollten, das, was uns bewegt, schriftlich festzuhalten.

Die richtige Methode finden

Jeder Mensch ist anders. Besonders etwas so Persönliches wie ein Tagebuch sollte das natürlich widerspiegeln. Es ist völlig egal, ob sie sich für ein digitales Tagebuch oder ganz klassisch für Notizbuch und Stift entscheiden. Auch ob sie lieber morgens ihre Gedanken ordnen oder vor dem Schlafengehen ein Resümee des Tages ziehen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass Sie mehr oder weniger regelmäßig ein wenig Zeit zum Innehalten und Reflektieren in Ihren Alltag integrieren.

Keine Sorge: Auf Form, Rechtschreibung und Grammatik kommt es dabei nicht so sehr an. Richtig und falsch gibt es beim Tagebuchschreiben nicht. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Tagebuch aber selbstverständlich auch dazu verwenden, an Ihrem Schreibstil zu arbeiten. Sie müssen sich auch nicht täglich zum Schreiben zwingen. Während manche Menschen gerne zu jedem Tag ein paar Stichworte festhalten, führen andere lieber Listen oder verfassen wenige, aber sehr ausführliche Einträge.

Für alle, die besonders wenig Zeit haben, ist das sogenannte Minutentagebuch eine gute Möglichkeit, wie sich das Schreiben trotzdem in den Alltag integrieren lässt. Schreiben Sie dazu einfach jeden Morgen einen kurzen Satz, der Ihren inneren Zustand beschreibt. Abends fassen Sie den vergangenen Tag in einem Satz zusammen. Sie werden staunen, wie schnell daraus eine spannende und aufschlussreiche Chronik entsteht.

Finden Sie heraus, welcher Typ Sie sind, schnappen Sie sich das Schreibgerät Ihrer Wahl und legen Sie am besten einfach los!

Schreiben Sie sich frei

Lebenskrise, Liebeskummer, Stressabbau – schreiben Sie sich Belastendes im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele. „Papier ist geduldig“, lautet ein altes Sprichwort. Und das stimmt. Völlig ohne schlechtes Gewissen können Sie alles aufschreiben, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Beim Schreiben müssen Sie keine Rücksicht auf Gesprächspartner nehmen und können wirklich alles loswerden. Sobald Ihre Gedanken einmal festgehalten sind, werden Sie sich wahrscheinlich bereits erleichtert fühlen. Sind Gefühle in klare Worte verpackt, fällt es uns leichter, sie zu verstehen und damit umzugehen. Ärger verfliegt schneller, wenn er artikuliert wurde. Wenn Sie sich hinterher noch einmal in Ruhe durchlesen, was Sie aufgeschrieben haben, fallen Ihnen möglicherweise auch Muster auf oder neue Lösungswege ein. Schließlich ist es leichter, uns selbst mit etwas Abstand zu betrachten, wenn die Gedanken geordnet vor uns liegen, statt in unserem Kopf herumzuschwirren. Die Selbsterkenntnis, die wir dabei gewinnen, stufen Psychologen als extrem wertvoll ein. Aus gutem Grund gehört intensives Tagebuchschreiben häufig mit zu einer erfolgreichen Therapie.

Finden Sie Ihr Glück mit einem Glückstagebuch

Nicht nur Negatives aufzuschreiben, lohnt sich. Positives geht häufig unter, denn wir achten viel zu selten darauf, wofür wir dankbar sein können. Ein Dankbarkeits- oder Glückstagebuch kann dabei helfen, uns die schönen Momente des Lebens bewusster zu machen. Vom Lieblingssong, der morgens im Radio lief, über eine nette zufällige Begegnung bis zum beruflichen Erflog – schreiben Sie alles auf, worüber Sie sich gefreut haben. Nichts ist zu unwichtig, solange es Ihnen zumindest ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Wer jeden Abend vor dem Schlafengehen mindestens drei positive Aspekte des vergangenen Tages notiert, wird schnell feststellen, dass es auch an vermeintlich schlechten Tagen immer zumindest einen kleinen Grund zur Freude gibt. Das Aufschreiben hilft dabei, mit einem positiven Gefühl einzuschlafen, statt im Bett negative Gedanken zu wälzen. Auch inspirierende Bilder und Zitate können Sie in Ihrem Tagebuch festhalten. Ein Dankbarkeitstagebuch oder Glückstagebuch hat aber nicht nur einen unmittelbaren Effekt auf unsere Laune, sondern kann uns auch langfristig zu besserer Stimmung führen. Wann immer Sie sich niedergeschlagen fühlen, blättern Sie in Ihren Aufzeichnungen. Rufen Sie sich erfreuliche Erlebnisse und Beobachtungen wieder ins Gedächtnis. So gelingt es, den Fokus verstärkt auf das zu legen, was wir haben, und nicht nur auf das, was uns fehlt.

Gedanken auf Reisen

Auch wenn Sie sich mit einem bestimmten Thema näher auseinandersetzen möchten, kann ein Tagebuch Sie dabei unterstützen. Nutzen Sie es für ein Brainstorming, sammeln Sie immer wieder spontane Einfälle oder notieren Sie sich Fragen, denen Sie auf den Grund gehen möchten. Lassen Sie Ihre Gedanken in die Ferne schweifen. Halten Sie Ihre Ziele und Tagträume fest. Das ermöglicht nicht nur ein Abtauchen in andere Welten, sondern fördert auch Ihre Kreativität.

Aber nicht nur für gedankliche Reisen ist ein Tagebuch gut geeignet. Versuchen Sie doch einmal, im nächsten Urlaub ein Reisetagebuch zu führen. Fernab vom Alltag finden sich Muse und Zeit zum Schreiben leichter. Außerdem werden Sie in einer fremden Umgebung mit vielen neuen Eindrücken konfrontiert. Notizen helfen nicht nur dabei, diese zu verarbeiten. Texte über besondere Momente und Ereignisse sind auch eine wunderbare Möglichkeit, sich noch lange an das Erlebte zu erinnern. Für viele Menschen ist das Führen eines Reisetagebuchs ein guter Einstieg in das regelmäßige Schreiben.

Achten Sie auf sich

Im Hinblick auf ein Tagebuch kann Achtsamkeit bedeuten, dass wir uns bewusst Zeit dafür nehmen, Erlebtes zu reflektieren, unsere Gefühle besser zu verstehen und uns auch kleine und unscheinbare Vorkommnisse bewusst zu machen. Es bedeutet aber auch, darauf zu achten, was uns guttut und was nicht. Besonders das Schreiben über traumatische Erlebnisse kann in manchen Fällen auch dazu führen, dass wir uns nicht ent-, sondern viel mehr belastet fühlen. Löst das Schreiben mehr negative als positive Gefühle in Ihnen aus, dann schieben Sie Stift oder Tastatur lieber für eine Weile zur Seite. Hilfreich ist die Erfahrung in jedem Fall, denn Sie zeigt, welche Themen uns wirklich beschäftigen und woran wir noch arbeiten müssen.

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