Lasst uns froh und dankbar sein

Heuer ist vieles anders, das betrifft natürlich auch Heiligabend. Aber warum wir uns gerade in dieser Zeit nur auf das Wesentliche besinnen und das nicht zwangsläufig etwas Schlechtes ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Schön waren die Zeiten, in denen unsere einzige Sorge war, ob es endlich mal wieder weiße Weihnachten gibt oder nicht. Jetzt beschäftigen wir uns mit Dingen wie "findet Weihnachten heuer statt?" oder "darf ich überhaupt zu meinen Eltern fahren?". Ich glaube, wir sind uns einig, wenn ich sage:
Dieses Jahr ist alles anders. Falls Sie neugierig sind und wissen wollen, warum das nicht zwangsläufig etwas Schlechtes ist und wie ich mir die Feiertagslaune trotzdem nicht verderben lasse, dann lesen Sie jetzt weiter.

Schnee von gestern

Wie ein summendes Insekt, das uns nachts einfach nicht zu Ruhe kommen lässt, verfolgt uns Corona beinahe seit einem Jahr. „Die schwerste Zeit ist vorüber“, hieß es. Nun, zehn Monate später, treibt die Pandemie immer noch ihr Unwesen und verschärfte Maßnahmen bereiten uns Kopfschmerzen, sobald wir an die Planung des Weihnachtsfestes denken.

Zugegeben, man hat sich mittlerweile an die „neue Realität“ gewöhnt. Masken sind unser ständiger Begleiter. Penibles Händewaschen und -desinfizieren – auch damit lernten wir zu leben, aber nun stehe ich, und Sie vermutlich auch, vor der nächsten großen Herausforderung: das erste Weihnachten während dieser Pandemie.

Gedanken kreisen um das Fest: „Dürfen Tante Gerti und Onkel Kurt heuer einreisen und kann die Oma überhaupt am Weihnachtsfest teilnehmen?“ Das sind Fragen, die Sie sich (in ähnlicher Form) wahrscheinlich auch schon gestellt haben. Also wie soll man bei Maßnahmen, die sich ständig ändern, etwas planen?

Oh, du Saubere!

Die Oma alleine vor dem Weihnachtsbaum – eine unsagbar traurige Vorstellung! Damit diese nicht zur Realität wird, heißt es Oberflächen desinfizieren, Hände waschen und lüften, was das Zeug hält. Generell sollten soziale Kontakte jetzt auf das absolute Minimum reduziert werden. Selbst wenn die Beschränkungen der Regierung bis Weihnachten gelockert werden, begibt sich meine Familie in eine zweiwöchige Selbstisolation. Sprich: Jeglicher Menschenkontakt wird bis zum 24. vermieden und statt mehrmaligen Besorgungen wird der Supermarkt nur noch einmal die Woche für einen Großeinkauf betreten. Denn nur so können wir sicherstellen, dass unsere Großeltern gemeinsam mit uns an der Weihnachtstafel speisen können.
Sie sehen also: Vorplanung und das Einhalten der Hygienemaßnahmen sind heuer das A und O!

In allem Negativen auch das Positive sehen

Ich bin kein Fan von Kälte und Schnee, aber dennoch freue ich mich das gesamte Jahr über auf die Adventszeit. Wo gibt es heuer den besten Orangenpunsch? Welcher Christkindlmarkt ist am schönsten geschmückt? Wann eröffnen die Eislaufplätze? All jene Fragen werde ich mir dieses Jahr wohl nicht stellen. Wenn es Ihnen so ähnlich geht wie mir, dann ist die Traurigkeit über den Ausfall doch sehr groß. Aber neben all der Wehmut – gibt es nicht vielleicht auch etwas Positives, das man aus dieser Situation ziehen kann?

Sich auf das Wesentliche besinnen

Während ich also meine Weihnachtspläne umstrukturiere, überlege ich mir, was ich an der Weihnachtszeit eigentlich nicht so mag. Ständiges Ertönen von „Last Christmas“ und anderen Weihnachtssongs? Nö, das mag ich. Gehetztes Herumgerenne wegen spezieller Geschenkewünsche, die es einfach nirgends zu kaufen gibt? Nein, DAS mag ich nicht. Onlineshopping hin oder her, es gibt Dinge, die kauft man besser nicht im Internet.

Waren Sie schon einmal während der Adventszeit auf der Mariahilfer Straße? Dann wissen Sie, wovon ich rede: Drängelnde Menschenmassen, die fluchend von einem Geschäft zum nächsten hetzen. Überheizte Läden und klirrende Kälte, sobald man diese wieder verlässt. All das trägt nicht gerade zu einer besinnlichen Stimmung bei – und dann nicht zu vergessen, der berühmt-berüchtigte „Wiener Grant“, der zur Adventszeit seine Blüte erlebt. Und inmitten dieses Stresses noch das Dauergezanke der Verwandten, die sich partout nicht vertragen können. Ganz schön nervenzerrend, oder? All das sind Dinge, auf die ich liebend gerne verzichte.
Also: Warum sich heuer nicht auf das Wesentliche besinnen?

Sich auf Liebe und Dankbarkeit fokussieren

Für jeden bedeutet das vermutlich etwas anderes, für mich steht das „Wesentliche“ für ein gemütliches Beisammensein mit meinen engsten Verwandten. Wir verzichten heuer zwar auf Spiele und dem Gesang von Weihnachtsliedern (meine Familie singt eh total schief) – dafür können wir aber gemeinsam Weihnachten verbringen. Das Strahlen der Augen meines Neffen, der zum ersten Mal Weihnachten in seiner gesamten Pracht miterlebt, sind die Abstriche definitiv wert.

Denn so ungewöhnlich Heiligabend heuer für uns wird – durch Corona wissen wir, worauf es wirklich ankommt. Heuer stehen nicht teure Geschenke und ausgelassene Weihnachtspartys im Mittelpunkt, sondern das Beisammensein mit Freunden und Verwandten und die Dankbarkeit dafür, dass es unseren Lieben gut geht.

In dem Sinne: Frohe Weihnachten und Kopf hoch: Die schwere Zeit geht vorüber, und das wird gewiss nicht unser letztes Weihnachten gewesen sein!

Spotify-Playlist: O, du Stimmungsvolle!

Hier ist unsere neue Weihnachtsplaylist, die Sie nicht nur auf die Adventszeit einstimmt, sondern Sie sogar ein bisschen aufheitert.

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