Ich bin stark!

Haben Sie sich auch schon einmal gedacht “Wäre ich nur selbstbewusster?!” Und sind Sie in manchen Bereichen Ihres Lebens zurückhaltender als in anderen? Vermutlich aus Angst, auf Ablehnung zu stoßen? In diesem Artikel erhalten Sie wertvolle Tipps, mit denen Sie sofort Ihr Selbstbewusstsein stärken können.

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Zuallererst ist es wichtig zu wissen, dass wir selten immer gleich selbstbewusst sind. Es gibt immer mal wieder Phasen oder Situationen im Leben, in denen wir uns nicht „selbstbewusst“ verhalten. Solche Phasen sind normal und gehören zum Leben. Falls Sie sich aber immer wieder dabei ertappen, dass Sie sich aus Angst davor, auf Ablehnung zu stoßen, zurücknehmen, dann können unsere Tipps hilfreich für Sie sein.

Personen, die über ein starkes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl verfügen, haben in der Regel eine gute Meinung über sich. Sie sind sich ihrer Stärken, aber auch ihrer Schwächen bewusst UND, anders als ihre nicht selbstbewussten Zeitgenossen, akzeptieren sie sich so, wie sie sind. Selbstbewusste Menschen befinden sich mit ihren Mitmenschen auf Augenhöhe, sie gönnen anderen den Erfolg und gehen nicht zu streng mit sich selbst bei Misserfolg ins Gericht.

Gut und schön, aber was hat der Selbstwert mit meinem gesunden Selbst zu tun? Ganz einfach: Der Selbstwert bestimmt nicht nur unser Lebensgefühl, sondern auch die Qualität unserer Beziehungen und unsere körperliche sowie psychische Gesundheit. Zum Glück kann man Selbstwert lernen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, aber für den Anfang haben wir wertvolle Tipps für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Werden Sie sich Ihrer Stärken und Schwächen bewusst

Bevor Sie aktiv an sich arbeiten können, sollten Sie sich erst mal einen Überblick über Ihre Stärken und Schwächen verschaffen. Legen Sie dafür eine Liste an und schreiben Sie alles auf, was Sie an sich mögen und was Sie Ihrer Meinung nach gut können, aber halten Sie auch fest, wo Ihre Schwächen liegen. Bitten Sie auch Ihre Freund_innen und Verwandten, selbiges für Sie zu tun. Beim Vergleichen werden Sie sehen: Andere beurteilen einen meist viel besser als man sich selbst. Nehmen Sie die Punkte ernst und nehmen Sie sie als Anstoß, um aktiv an Ihrem Selbstbewusstsein zu arbeiten.

Tipp 2: Das eigene Verhalten analysieren

Nachdem Sie die Liste angefertigt haben, geht es schon an Schritt 2:
Analysieren Sie Ihr Verhalten und erkennen Sie mögliche Muster. Also in welcher Situation treten Unsicherheiten auf? Treten sie vielleicht immer wieder bei denselben Personen auf? Nun, da Sie wissen, woran Sie noch arbeiten sollten und auch Muster identifiziert haben, können Sie auch aktiv daran arbeiten.

Tipp 3: Seien Sie nicht so streng mit sich selbst!

Besonders unsichere Menschen neigen dazu, bei Fehlern zu hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen. Ertappen Sie sich vielleicht dabei, dass Sie bei Fehlern noch tagelang darüber grübeln und sich über sich ärgern? Und was wäre, wenn derselbe Fehler Ihren Kolleg_innen passiert wäre – würden Sie dann ebenfalls noch tagelang darüber nachdenken? Wahrscheinlich nicht, oder?

Tipp 4: Nehmen Sie’s locker!

Ich plaudere an dieser Stelle aus meinem Nähkästchen: Früher passierte es öfters, dass ich eine Aufgabe nicht richtig verstanden hatte, aber aus Angst, man könnte denken, ich sei „dumm“, habe ich nicht noch einmal nachgefragt. Tja, Sie können es sich schon denken: Fehler, unnötiger Arbeitsaufwand und Frustration seitens Arbeitskolleg_innen und mir waren die Folge.

Es ist kein Zeichen von „Schwäche“, wenn man zugibt, etwas nicht zu können oder es nicht verstanden zu haben. 
Aus unangenehmen Situationen kommen Sie mit einer gesunden Portion Selbstironie ganz schnell wieder raus. Zum Beispiel mache ich es so, dass, wenn ich mal wieder eine Aufgabenstellung beim dritten Mal nicht verstanden habe, ich einfach über mich selbst lache und sage: „Mah, heute steh ich ja mal wieder auf der Leitung, bist du bitte so nett und kannst es mir ein 50. Mal erklären?“ Sie werden sehen: Über sich selbst zu lachen, entschärft nicht nur viele Situationen, sondern Sie zaubern Ihrem Umfeld ganz oft ein Grinsen ins Gesicht. Als Bonus obendrauf, kommen wir unglaublich sympathisch rüber, wenn wir uns Fehler und Schwächen offen eingestehen.

Tipp 5: Haben Sie keine Angst davor, Angst zu haben!

Klingt erst mal verwirrend, oder? Ist es aber nicht: Selbstbewusste und willensstarke Personen unterscheiden sich von unsicheren nicht in der Hinsicht, dass sie keine Fehler machen oder keine Angst vor Fehlern haben. Nein, sie akzeptieren sie, sehen sie höchstens als unangenehm an, aber lassen sich von ihrer Angst nicht lähmen und lernen im Idealfall sogar daraus. Mal etwas zu „versemmeln“ ist menschlich. Je ängstlicher Sie an die Sache rangehen, desto unsicherer werden Sie und desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihnen ein Fehler unterläuft.

Tipp 6: Nein zum Ja

Wer unsicher ist, traut sich oft nicht, Nein zu sagen, um Ablehnung zu vermeiden. Das ist wohl eine der härtesten Lektionen, die ich lernen musste!

Es kam leider viel zu oft vor, dass ich, obwohl ich mit Aufgaben überhäuft war, trotzdem weitere Tasks übernommen habe, aus Angst davor, dass es als Schwäche gewertet würde, weil ich nicht alles unter einen Hut bekomme. Totaler Stress und Überforderung waren die Folge. Geht es Ihnen vielleicht auch so? Dabei ist es gar nicht schwach, auch zuzugeben, dass man nicht alles unter einen Hut bekommt, sondern ganz häufig erntet man sogar für die Offenheit Respekt. Wenn Sie sich also mal wieder in so einer Situation befinden, fragen Sie sich: Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn Sie Nein sagen? Hätten Sie mit Konsequenzen zu rechnen und, falls ja, welche? In den allermeisten Fällen werden Sie sehen, dass ein höfliches, bestimmtes Nein kein Weltuntergang ist!

Tipp 7: Sagen Sie, was Sie stört

Wenn Sie etwas stört, ändert sich an dem Umstand nichts, wenn Sie es nicht offen ansprechen! Gleichzeitig gewinnen Sie an Respekt, wenn Sie für sich und Ihre Meinung einstehen. Und je öfters Sie positive Erfahrungen damit machen, desto selbstsicherer äußern Sie offen Ihre Bedürfnisse.
Wie zu anfangs bereits erwähnt, geht die Stärkung des eigenen Selbst nicht über Nacht, es benötigt viel Willen und Konsequenz. Aber unsere Tipps bieten schnelle Hilfe in Situationen und sind zudem ein Anstoß in die richtige Richtung.
 

Spotify-Playlist: Boost your confidence!

Und wenn das alles nicht hilft, dann muss die richtige Musik her! Musik laut aufdrehen, mitsingen und die Selbstzweifel einfach wegschütteln.
„Shake it off“ von Taylor Swift ist ein besonders beliebter Song hierfür. Aber mehr wollen wir Ihnen auch noch gar nicht verraten, hören Sie einfach selbst rein!

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