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Einer für alle – gemeinsam durch die Krise

Leere Straßen, volle Krankenhäuser – so haben wir uns den Frühlingsbeginn wahrlich nicht vorgestellt. Die Krise macht betroffen und beeinflusst unser aller Leben. Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels. Und sogar der Tunnel selbst weist einige strahlend helle Flecken auf.

Version vom

Die Welt ist im Ausnahmezustand: Heimquarantäne, Pandemie, Fallzahlen, Replikationsfaktoren. Ein Vokabular, das bis Anfang dieses Jahres den wenigsten geläufig war, bestimmt seit geraumer Zeit unser tägliches Leben. Doch da und dort macht sich auch das Gefühl breit, dass es uns zum Positiven verändern kann. Denn neben unserem Fremdwörterschatz wachsen plötzlich auch Solidarität und Achtsamkeit. Das Aufeinander-Schauen. Wir lernen, mit der neuen Situation umzugehen.

Im Einzelfall solidarisch

Immer wieder wird die Solidarität betont, die in Ausnahmesituationen wie jetzt nicht nur wichtig, sondern vielerorts lebensnotwendig sei. Aber was ist Solidarität eigentlich? Werden wir damit geboren? Oder lernen wir das? Die Antwort ist so einfach wie unbefriedigend. Denn beides ist richtig. Solidarität und Empathie sind wie der Klebstoff des menschlichen Miteinanders. Das Problem dabei – meist zeigen wir uns schnell empathisch und solidarisch mit einzelnen Individuen, selten aber mit großen Gruppen oder sogar ganzen Völkern. Das liegt an der Nachempfindbarkeit individueller Schicksale. In Einzelfälle können wir uns leichter hineinversetzen, verstehen die Alltagsprobleme und fühlen mit. Das trifft auf große Gruppen jedoch nicht so zu.

Solidarität im Aufschwung

Und dann kam plötzlich Corona. Und vieles veränderte sich. Wir haben uns bereit erklärt, zum Schutz aller daheimzubleiben, gesundheitliche Warnungen ernst zu nehmen und Einschränkungen im täglichen Leben hinzunehmen, um die Gesellschaft als Ganzes zu schützen. Das ist tatsächlich etwas Besonderes. Und es dehnt den Solidaritätsbegriff beträchtlich. Ein Virus, ein allein nicht lebensfähiges Häufchen genetischer Information, führt zu einem gesellschaftlichen Schulterschluss, den jüngere Generationen noch nie erlebt haben. Solidarität wird plötzlich entpersonalisiert. Es geht nicht mehr nur um den Bäcker ums Eck, es geht um ganze Ortschaften und Städte, die die Pforten dichtmachen, damit die Ausbreitung eingedämmt wird. Damit jene, die es am meisten brauchen, Intensivbetten bekommen. Und es zeigt sich: Gruppenzugehörigkeit, also der Grundstein allen empathischen und solidarischen Handelns, ist nicht statisch, sondern beweglich. Wir wachsen als Gesellschaft zusammen.

Solidarität im Alltag

Solidarität lässt sich aktiv leben, indem wir in unmittelbarer Umgebung helfen, wie es viele Österreicherinnen und Österreicher die letzten Wochen über getan haben. Eine dankende Ablehnung habe ich mir von meinem alten Nachbarn geholt, als ich ihm meine Botendienste fürs Einkaufen angeboten habe. Verständlich, wenn auch nicht vernünftig – aber er will sich von einem jungen Ding nicht das Highlight seines Tages nehmen lassen. Das restliche Wohnhaus wächst trotz Social Distancing allerdings merkbar zusammen. Nach über einem Jahr weiß ich erst dank Heimquarantäne, dass mein direkter Nachbar Spitzenkoch ist. Und plötzlich stehen alle zwei Tage selbst gemachte Marshmallows, Mozzarella oder eingelegter Bärlauch auf meiner Türmatte. Ein Vorarlberger Fußballverein beginnt Mitte März, Schnapsflaschen von der Bevölkerung einzusammeln, um Desinfektionsmittel herzustellen. Und trotz fehlender Räumlichkeiten springen die Mitglieder des örtlichen Fitnesscenters nicht sofort ab, damit das Business nicht den Bach runtergeht. Wir schauen wieder aufeinander.

Aller Anfang ist schwer

Einfach ist so eine Situation jedoch keineswegs. Es zeigt sich sehr deutlich, wie wichtig positive und stabile Routinen im Leben sind. Wie kleine Anker Großes bewirken können und in schweren Zeiten Halt geben. Das beginnt bereits damit, wie wir in den Tag starten. Spaziergang oder lieber noch liegen bleiben? Gesundes Frühstück oder süßes Fertigmüsli? Noch nie hatten wir die Chance, unseren Alltag bewusst so zu gestalten, dass es uns besser geht. Ob Bewegung, frisch gekochtes, gesundes Essen, das Fokussieren auf Positives, Achtsamkeit üben, bei sich ankommen – all das wird plötzlich möglich, wenn wir dafür offen sind.

Kreativität dank Langeweile

Und – ein wie ich finde sehr inspirierender Nebeneffekt der harten Zeiten: die vielfältige Art, wie Menschen zu Hause kreativ werden. Leute starten Kochblogs, beginnen zu nähen, zu handwerkeln, basteln dank Origami-Falttechnik stylishe Masken aus Boxershorts, erfinden unmögliche Spiele mit Klopapierrollen, um sich und ihre Kinder bei Laune zu halten. Orchester spielen über Live-Video-Schaltungen, Bandmitglieder nehmen getrennt voneinander im eigenen Wohnzimmer neue Alben auf. Meine Freundin und ich haben den kleinsten Buchclub der Welt gegründet. Alle zwei Wochen bestellen wir uns ein neues Buch, damit der Quarantäne-Talk nicht gar so fad ist. Streamingdienste bemühe ich nur mehr nach Absprache mit Freunden und auf „3-2-1-Los!“ wird im Kollektiv die Lieblingsserie geschaut. Gemeinsam einsam.
Im Normalfall sind wir so im Strudel unseres geschäftigen Alltags, dass wir keine Zeit haben, uns zu langweilen. Auf kreative Gedanken kommen wir vor allem dann, wenn wir Langeweile haben. Uns zu langweilen müssen wir in Zeiten der digitalen Überforderung allerdings oft erst wieder erlernen.

Alltägliches schätzen lernen

Und das wohl Schönste an der Krise ist – die Vorfreude! Dass ich diesen Satz einmal sage, hätte ich nicht für möglich gehalten, aber: Ich freue mich schon so, wenn der Alltag wieder losgeht. Der „normale“. Der darin besteht, im Büro zu arbeiten, mit und neben und mitten unter Kollegen. Der Alltag, in dem ich mit der U-Bahn fahre und in ein Café gehe und Freunde treffe und Familie sehe und meinen Neffen durch die Luft schmeiße und knuddele. Kaum jemand in unserem Land hat bisher so zu schätzen gewusst, was wir haben. Die wenigstens haben zu schätzen gewusst, wie wichtig die Kassiererin oder die Pflegerin ist, die plötzlich – endlich – als Schlüsselkraft, als sogenannte systemrelevante Arbeitskraft betrachtet wird.

Durchhalten

Noch ist die Krise nicht restlos überstanden. Nicht alles wird danach so sein wie vorher – manches wird sich verbessern. Und diese Ausnahmesituation wird uns weiterbringen – ob im digitalen Bereich, in der Forschung oder im rücksichtsvollen Miteinander. Gemeinsam kriegen wir das hin!

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