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Wenn's im Po zwickt

Jeder hat sie, doch keiner spricht gerne darüber: Hämorrhoiden. Wenn es jedoch unangenehm im Po zwickt, kann eine Vergrößerung der Hämorrhoidalpolster dahinterstecken. 

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Wir alle haben Hämorrhoiden – zumindest anatomisch gesehen. Zwar spricht man im Volksmund nur dann von "Hämorrhoiden", wenn man Hämorrhoidalbeschwerden meint. Tatsächlich handelt es sich bei Hämorrhoiden aber um ein Geflecht aus Arterien und Venen, das unterhalb der Schleimhaut innerhalb des Schließmuskels im After liegt. Die Hämorrhoidalpolster befinden sich im letzten Darmabschnitt am Übergang vom Mastdarm zum Analkanal und sind mit arteriellem Blut gefüllt. Sie sorgen dafür, dass der Darmausgang gut schließt. Hätten wir sie nicht, würden wir eventuell Stuhl verlieren.

Jeder Zweite ist betroffen

"Hämorrhoiden werden erst dann zur Qual, wenn sie sich verändern, also zu jucken, nässen oder brennen beginnen oder allmählich größer werden", erläutert Oberärztin Dr. Ulrike Satzinger vom St. Josef Krankenhaus in Wien. Dann kann es sein, dass die Hämorrhoiden aus dem Analkanal herauskommen (bei höheren Graden). Zu den typischen Beschwerden zählen Blutabgänge, Druckgefühl, Schmerzen, Schleimabgänge oder die Verschmutzung der Unterwäsche. Ist die Schleimhaut im Hämorrhoidalbereich leicht verletzlich, kann sie zu bluten beginnen – etwa durch harten Stuhl oder Druck.

Hämorrhoidalbeschwerden sind sehr häufig: "Die Leute reden selten darüber, aber es ist ein Leiden, das fast jeden betrifft. In der Literatur liest man, dass jeder dritte bis vierte Österreicher betroffen ist. Aber meiner Erfahrung nach kann man davon ausgehen kann, dass jeder Zweite irgendwann in seinem Leben einmal davon betroffen ist", sagt die Chirurgin.

Ursachen unklar

Ob man Hämorrhoidalbeschwerden bekommt, kann man nicht vorhersagen. Auch vorbeugende Maßnahmen sind nicht möglich. "Zwar gibt es mannigfaltige Erklärungsversuche bezüglich der Ursachen von Hämorrhoidalbeschwerden wie langes Sitzen, zu wenig Flüssigkeit, zu starkes Pressen bei Verstopfung, Druckerhöhung etc. Es gibt diesbezüglich aber keine nachgewiesenen Zusammenhänge", so Satzinger. "Statistisch nachgewiesen ist nur der Zusammenhang zwischen Hämorrhoidalbeschwerden und Frauen, die geboren haben", ergänzt Prim. Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich, Leiter der Chirurgischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien.

Nicht immer stecken Hämorrhoiden dahinter

Doch nicht jeder Patient mit Symptomen wie Jucken, Brennen oder Nässen nach dem Stuhlgang hat auch tatsächlich Hämorrhoiden als Ursache der Beschwerden. "Ungefähr die Hälfte meiner Patienten, die wegen Hämorrhoiden kommt, hat gar keine Hämorrhoidalbeschwerden. Oft stecken beispielsweise Fissuren (Hautrisse), Marisken (störende Hautfalten) oder Fisteln dahinter. Bei den Patienten fällt aber alles unter den Begriff Hämorrhoiden", so Satzinger.

Hämorrhoidalbeschwerden sind kein Grund für Schamgefühl. Ab zum Arzt! 

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