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Viszerales Fett

Von außen unsichtbar, sitzt das so genannte "viszerale Fett" tief im Körper versteckt. Es lagert sich um lebenswichtige Organe im Bauchraum ab und stellt eine Gesundheitsgefahr dar. Betroffen sind nicht nur übergewichtige Menschen. Auch sehr schlanke Menschen ohne sichtbaren Bauchansatz können viszerales Fett in sich tragen.

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Viszerales Fett (oder auch Viszeralfett) hat jeder von uns. Für unsere Vorfahren war dieses innere Bauchfett als Energiereserve besonders wichtig, weil es – im Gegensatz zu anderen Fettarten – rasch abgebaut werden kann und damit schnell zur Verfügung stand. Da wir in unserer Gesellschaft aber heute wesentlich weniger körperlich für unser Essen arbeiten müssen, lagern sich gefährliche Mengen dieses Fettes in unserem Körper ab. Auch wer äußerlich schlank wirkt, kann Bauchfett im Körper tragen, das sich um die inneren Organe anlegt. Legt man bei einer Gewichtszunahme zuerst Bauchfett zu, spricht dies für eine Neigung zu viszeralem Fett.

Viszerales Fett als Gesundheitsrisiko

Viszerales Fett kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen wie zum Beispiel Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlaganfällen führen. Viszerale Fettzellen sind sehr stoffwechselaktiv und produzieren eine Vielzahl an Botenstoffen und Hormonen, die entzündungsfördernd wirken und vielfältige Stoffwechselentzündungen nach sich ziehen. Studien zeigen, dass die Lebenserwartung durch inneres Bauchfett deutlich reduziert wird.

Diabetesgefahr

Je mehr wir nahrungstechnisch zu uns nehmen bzw. je mehr viszerales Fett in nahrungsfreien Zeiten zur Verfügung steht, desto stärker ist auch die Bildung von freien Fettsäuren. Freie Fettsäuren stören die Insulinwirkung, wodurch der Blutzuckerspiegel nicht mehr normal sinkt. Der Insulinbedarf erhöht sich, was zur Förderung einer bestehenden Insulinresistenz führen kann. Das fördert dann wiederum die Entstehung von Glukosetoleranzstörungen und Diabetes. Auch chronischer Stress, Alkohol und Nikotinkonsum erhöhen den Cortisolspiegel, was ebenfalls dazu führt, dass die viszeralen Fettzellen aktiv werden.

Wann sollte man aufpassen?

Um festzustellen, ob man überschüssiges viszerales Fett im Körper trägt, sollte man das Maßband anlegen und den Bauchumfang messen. Gemessen werden sollte dort, wo sich normalerweise der Nabel befindet (bzw. befinden würde). Als Risikogruppe gilt bei Frauen ein Messwert über 88 Zentimeter, bei Männern wird es ab 102 Zentimetern Bauchumfang gefährlich. Ab dann verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit des so genannten metabolischen Syndroms. Metaboliker werden leichter Diabetiker, haben erhöhte Blutfette bzw. Cholesterinwerte und neigen zu Bluthochdruck. Spätestens dann wäre also ein Lebensstiländerung gefragt. Gesünder essen, mehr Bewegung und Gewicht verringern lautet die bekannte Devise.

Mediziner unterscheiden zwischen apfel- und birnenförmigen Fettablagerungen. Beim "Birnentyp" lagert sich das Fett eher an Hüften, Po und Oberschenkeln ab, beim "Apfeltyp" hingegen eher rund um den Bauch. Männer sind typischerweise apfelförmig und tragen somit ein höheres Risiko für viszerales Fett. Birnenförmige Fettablagerungen kommen eher bei Frauen vor.

Dennoch bleibt starkes Übergewicht auch dann ein Risiko, wenn es birnenförmig ist. Selbst wenn die hüftbetonte Adipositas vorliegt, kann man Patienten nicht als gesund bezeichnen. Die bauchbetonte Fettverteilung erhöhe das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen etwa auf das Zweifache. Somit ist der Bauch der Risikofaktor Nummer eins.

Auch Schlanksein kann ein Risiko sein

Wenn alle einen BMI von 25 als normal annehmen, ist das so nicht richtig. Das Gesundheitsrisiko hängt vom Bauchumfang ab. Auch ganz schlank zu sein, kann ein Nachteil sein aufgrund des Muskelmangels. Denn die Muskelmasse sollte immer größer sein als die Fettmasse. Sobald sich der Bauchumfang erhöht, steigt auch bei Normalgewicht die Wahrscheinlichkeit auf ein erhöhtes Diabetesrisiko.  

Je älter man wird, desto mehr neigt man zu viszeralem Fett

Auch das zunehmende Alter begünstigt die Bildung von viszeralem Fett, da sich der Stoffwechsel und somit auch der Fettabbau verlangsamen. Frauen in den Wechseljahren haben ebenfalls ein höheres Risiko von innerem Bauchfett. Durch den Östrogenmangel gehe der Körperbau mehr in Richtung der männlichen Fettverteilung, also zum "Apfeltyp". Von einer Hormonersatztherapie raten die Experten aber dennoch ab. Damit gehe nicht nur ein vermehrtes Brustkrebsrisiko, sondern auch ein vermehrtes Herzinfarktrisiko einher. Übergewichtige Frauen haben genug Östrogen, daher brauchen sie eine Hormonersatztherapie am wenigsten.

Um dem viszeralen Fett entgegen zu wirken, ernähren Sie sich also am besten gesund und treiben regelmäßig Sport. Zudem können Sie lösliche Ballaststoffe in Ihren Ernährungsplan einbauen und vermehrt Hülsenfrüchte, Süßkartoffeln und Körner essen, um das viszerale Fett loszuwerden.

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