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Neuer Speiseplan gegen Schuppenflechte

Hoffentlich juckt es Sie nicht! Doch die Ernährung sollte Sie interessieren, vor allem wenn Sie zu den Hundertausenden von Österreichern gehören, die unter Psoriasis oder Schuppenflechte leiden. Manchmal sind es sogar nur kleine Veränderungen im Speiseplan, die Erleichterung bringen!

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Wenn ich mich an meinen ohnehin schon offenen Stellen kratze, schauen die Menschen im Umfeld immer so angeekelt“, berichtet eine Schuppenflechte-Patientin ihrer Ernährungsberaterin. „Ich dachte sogar schon, ich habe eine Depression, nur weil ich so schlecht drauf war wegen der Krankheit“, erzählt sie weiter. Ärzte und Therapeuten hatte sie schon genug konsultiert; und diese rieten ihr, nun auch etwas an der Ernährung zu ändern.

Die Krankheit Psoriasis

Der Juckreiz quält, doch ständiges Kratzen, vor allem in der Öffentlichkeit, ist den betroffenen Personen unangenehm. Schuppenflechte ist nicht nur ein unangenehmer Hautausschlag, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Psoriasis, die durch entzündliche und stark schuppende Hautstellen gekennzeichnet ist, kann sich nämlich auch auf Gelenke (Psoriasis-Arthritis), Nägel, Augen, Sehnen und Blutgefäße ausbreiten. Man weiß, dass es sowohl genetische als auch immunologische Komponenten gibt, die hierbei eine Rolle spielen. Auch Umwelteinflüsse haben einen Anteil an der Entstehung der Schuppenflechte. Die gute Nachricht ist: Ein angepasster Lebensstil und eine optimierte Ernährung können sich auf viele dieser Faktoren positiv auswirken.

Das hilft bei Schuppenflechte

  • Je unverarbeiteter, desto besser. Selbst kochen ist angesagt. Man muss wissen, was im Essen ist. Fertiggerichte, Fastfood und Lebensmittel mit Zutatenlisten, die sich lesen wie ein Chemielabor, sollten tabu sein. „Und wenn es meine Oma nicht als Essen erkannt hätte, dann ist es auch nicht empfehlenswert“, fasst die Betroffene zusammen.
     
  •  Mehr Pflanzliches als Tierisches. Die gesättigten Fettsäuren aus tierischen Lebensmitteln fördern Entzündungen. Der Ernährungsplan enthält somit nur mehr zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch oder Schinken, dafür mindestens dreimal pro Woche Fisch. Dazu kommen viele pflanzliche Alternativen. Denn häufig wird bei Verzicht auf Fleisch mehr Käse gegessen – dieser enthält aber genauso viel tierisches Fett. „Ich nehme mir jetzt Hummus aufs Brot und Forelle auf meinen Salat. Genau genommen muss ich auf nichts verzichten. Eigentlich habe ich nur ganz viele neue Dinge in meinen Speiseplan reingelassen. Und wenn ich Lust auf Fleisch habe, dann esse ich es auch!“
     
  • Vitamin D. Vitamin D ist bekannt für seinen positiven Effekt auf Autoimmunerkrankungen. In Absprache mit dem Arzt kann eine Supplementierung mit Vitamin D daher ratsam sein.
     
  • Bunter essen. Wenn es um Entzündungen geht, ist meist auch der Bedarf an Antioxidantien erhöht. „Drei bis vier Handvoll Gemüse und ein bis zwei Handvoll Obst pro Tag sind einfach in den Ernährungsplan einzubauen!“, findet die Patientin. Je bunter, frischer und unverarbeiteter das Obst und das Gemüse sind, desto höher ist auch der Nährstoffgehalt. „Frische Gemüsesäfte mache ich jetzt selbst. Ein fertiger Green-Smoothie, der drei Wochen haltbar ist, enthält wahrscheinlich nicht mehr alle wertgebenden Inhaltsstoffe“, erklärt die Betroffene.
     
  • Stabiles Gewicht. Sowohl Übergewicht als auch Crash-Diäten sind bei Schuppenflechte wenig hilfreich. Bei einem BMI über 25 sollte eine langfristige Gewichtsoptimierung angestrebt werden. „Meine Ernährungsumstellung hat nicht nur der Haut geholfen, sondern auch meiner Verdauung. Und ein paar lästige Kilos sind ebenso gepurzelt“, freut sich die Psoriasis-Betroffene.
     
  • Stress: Die Hautgesundheit ist eng mit der Psyche verbunden. Wer an emotionalem Stress leidet, beobachtet auch häufig eine Verschlechterung des Hautbilds. „Je schlechter die Haut wurde, desto unentspannter und schlechter war ich drauf. Gegen den Frust half dann oft nur Schokolade, was alles noch schlimmer machte“, berichtet auch die Patientin. Natürlich ist es unmöglich, Stress vollkommen zu vermeiden. Sinnvoll ist es aber, sich mit Möglichkeiten der Stressbewältigung auseinanderzusetzen: Sport, autogenes Training oder Yoga können hilfreiche Maßnahmen sein, um eine innere Balance herzustellen.

Unverträglichkeiten und Psoriasis

Gesunde Ernährung ist auf jeden Fall eine gute Basis im Kampf gegen Schuppenflechte und die damit verbundenen Beschwerden. Was aber, wenn das allein noch keine Linderung bringt? Betroffene leiden nämlich oft zusätzlich an Unverträglichkeiten, die die Symptome verstärken.
Am häufigsten treten folgende Unverträglichkeiten im Zusammenhang mit Psoriasis auf:

  • Histamin: Wenn die Haut nach dem Konsum von Tomaten, Spinat, Thunfisch oder Rotwein juckt und gerötet ist, liegt der Verdacht einer Histaminabbaustörung nahe. Ein Bluttest hilft, eine solche Störung zu erkennen.
     
  • Gluten: Es gibt Betroffene, die von einer Ernährung mit weniger Weizen und Gluten profitieren. Der Eiweißstoff aus Weizen und anderen Getreidesorten kann bei ihnen zu Beschwerden führen, auch wenn keine Zöliakie (schwere Gluten-Intoleranz, auszutesten mittels Bluttest und Darmuntersuchung) vorliegt. Nudeln aus Buchweizen, glutenfreies Getreide wie Reis, Quinoa und Hirse können wertvolle Alternativen sein.

Der Tipp einer Patientin

„Ich kann nur jedem raten, seine Ernährung einmal ehrlich zu hinterfragen. Man muss ja dann nicht alles auf einmal ändern. Der Tipp, der mir am meisten geholfen hat, war der, dass man wissen sollte, was im Essen drin ist. Denn sobald man das weiß, kann man viel besser einordnen, was die Haut schlechter macht und was einem guttut.“

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