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Meditation– Das Alpha und Om(ega) der inneren Ruhe

Spirituelle Praxis, Social-Media-Trend oder wissenschaftlich erwiesene Methode zur Entspannung – was ist Meditation wirklich? Atmen wir einmal tief durch und sehen es uns an.

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In seiner ursprünglichen Bedeutung heißt das Wort „Meditation“ nachdenken, nachsinnen oder überlegen. Dabei geht es in dieser Praxis eigentlich genau um das Gegenteil: nicht denken statt nachdenken, sein statt tun, innere Ruhe statt Chaos im Kopf. Meditation ist ein Zustand der vollkommenen Entspannung und Präsenz, ein bewusstes Ankommen und Ausharren im Hier und Jetzt, ein Abschalten und In-sich-Hineinhören. Muss man dafür im Lotussitz bei Kerzenschein und Räucherstäbchen vor sich hin summen? Absolut nicht.

Meditation hat viele Gesichter

Meditation wird oft mit fernöstlichen Traditionen und Religionen assoziiert, die vor allem durch den Yoga-Boom der letzten Jahre nun auch vermehrt ihren Weg zu uns finden. Tatsächlich aber sind meditative Praktiken in sämtlichen Kulturen verankert, wenn sie auch anders genannt werden: Gebet, Pilger-Reisen, Gesang und Musik, Bewegung und Tanz – all das sind Elemente der Meditation, die seit Jahrtausenden auch in unseren Breitengraden praktiziert werden.
Sowieso ist Meditation mehr ein Zustand als eine Tätigkeit. Deswegen gibt es auch keine allgemeingültige Anleitung und kein Richtig oder Falsch beim Meditieren. Einer meiner Yoga-Lehrer hat es so formuliert: „Meditation ist nicht etwas, das man tut. Es ist etwas, das einfach passiert.“ Und passieren kann das bei allem Möglichen: Beim Spazierengehen in der Natur, beim Musizieren oder Malen, beim Sport, beim Kochen oder beim Einfach-nur-Dasitzen. Alles, was wir bewusst tun, kann uns in einen meditativen Zustand versetzen.
Für die meisten von uns ist es aber anfangs schwierig, während Alltagstätigkeiten zu meditieren. Daher gibt es ein paar Übungen, die einem dieses Gefühl des vollkommenen „Da-Seins“ näherbringen können.

Übung macht den Meister

Ein guter Einstieg in die Welt der Meditation sind diverse Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen. Dabei geht es darum, Vorgänge bewusst wahrzunehmen und zu beobachten.
Ein beliebtes und stets verfügbares „Objekt“ für meditative Übungen ist die eigene Atmung. Man beobachtet einfach, wie der Atem in den Körper hinein- und wieder hinausströmt, wie der Brustkorb und die Bauchdecke sich heben und senken. Dafür braucht man aktiv nichts zu tun, sich nicht anzustrengen. Der Atem fließt von allein. Man sieht einfach nur zu, ohne etwas verändern zu wollen.

Stiller Beobachter

Dieses „einfach nur zusehen“ gilt übrigens auch für Gedanken und Gefühle, die immer wieder auftauchen und versuchen, die Konzentration auf sich zu lenken. Aber man lässt sie einfach ziehen, ohne sie vertreiben zu wollen oder ihnen nachzugehen. Man bringt seine Aufmerksamkeit wieder zurück auf die Atmung.
Nach einiger Zeit wird man dann immer wieder Pausen im Strom der Gedanken erleben, kurze Momente der vollkommenen Ruhe, wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde. Das ist Meditation.

Viele Wege führen nach innen

Abgesehen von der Atmung kann man sich auch auf seinen Herzschlag, seine Körperwahrnehmung, Umgebungsgeräusche oder Musik, ein im Stillen wiederholtes Wort oder Mantra oder einen bestimmten Gegenstand konzentrieren. Es ist nicht so wichtig, worauf man den Fokus legt; vielmehr geht es darum, ihn dort zu lassen bzw. wieder dorthin zurückzubringen, wenn man abdriftet.
Auch angeleitete Meditationen auf YouTube & Co oder Apps wie Headspace, Calm oder 7Mind können hilfreich sein, um die ersten Atemzüge voll Meditations-Luft zu schnuppern.

Meditations-Tipps für den Alltag

Am besten meditiert es sich übrigens morgens direkt nach dem Aufwachen, wenn der Kopf noch frisch und klar ist. Außerdem ist Regelmäßigkeit wichtiger als Dauer: Besser fünf Minuten täglich als 20 Minuten einmal pro Woche. Mit der Zeit und etwas Übung wird es auch immer einfacher, in einen meditativen Zustand zu gelangen bzw. zurückzukehren.
Dann kann man die Meditation auch in Alltagstätigkeiten integrieren: ein paar bewusste Atemzüge vor einem kritischen Telefonat, ein kurzes In-sich-Gehen zwischen zwei Tätigkeiten, ein paar Sekunden zum Ankommen vor einer Mahlzeit – all das sind Möglichkeiten, mehr Bewusstsein und Achtsamkeit in den Alltag zu bringen.

Achtung, positive Nebenwirkungen!

Die unmittelbaren Auswirkungen von Meditation sind Entspannung und innere Ruhe. Man fühlt sich geistig erfrischt und klar in seinen Gedanken. Wird langfristig regelmäßig meditiert, können außerdem die Konzentrationsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und die Kreativität verbessert werden. Auch das Einfühlungsvermögen und die Schmerzempfindung werden positiv beeinflusst.

Die bemerkenswerten Effekte von Meditation werden auch zunehmend im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen erforscht. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass meditative Praktiken unter anderem gegen Suchtverhalten, Depression, Essstörungen und Ängstlichkeit helfen können.

Doch nicht nur auf die mentale, sondern auch auf die körperliche Gesundheit wirkt sich regelmäßige Meditation positiv aus. Wissenschaftlich belegt sind derzeit vor allem ein verbessertes Immunsystem, beschleunigte Zellerneuerung, verbesserte Schlafqualität, ein ausgeglichener Hormonhaushalt, eine Senkung des Blutdrucks und der Entzündungswerte sowie ein gesundes Herz-Kreislauf-System.

Diese positiven Nebenwirkungen sind vor allem auf den Zustand der Entspannung, in den Meditation einen versetzt, zurückzuführen. Denn nur wenn wir uns ruhig und sicher fühlen, kann unser Körper von „Überleben“ auf „Reparieren“ umschalten. Meditation kann also durch die stressabbauende Wirkung dabei helfen, natürliche Heilungsprozesse anzukurbeln.

Im Endeffekt ist Meditation alles: eine ursprünglich spirituelle Praxis, die aufgrund ihrer Kraft zum Social-Media-Trend und zur wissenschaftlich erwiesenen Entspannungsmethode wurde. Ich würde sagen: Ein paar Minuten pro Tag ist das wert.

UNSER BUCHTIPP:

  • Eckhart Tolle: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

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