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Ich hab’s im Kreuz

Rückenschmerzen sind in Österreich Volkskrankheit Nummer eins. Wussten Sie, dass daran auch ein Zahn schuld sein kann oder der ewig mobbende Kollege im Büro? Wir sehen uns mögliche Ursachen an und sagen Ihnen, was dagegen hilft.

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Nicht alles, was im Kreuz zwickt, kommt auch von dort. Die Wirbelsäule, besser gesagt das darin eingebettete Rückenmark ist wie die Postzentrale des Körpers. Durch die seitlichen Wirbellöcher treten Nervenbahnen aus, die verschiedene Areale des Körpers bedienen. Aufgrund dieser neurologischen Verbindungen spiegelt die Wirbelsäule auch Schmerzen aus vordergründig ganz anderen Körperregionen. So können entzündete Zähne in die Halswirbelsäule ausstrahlen, und ein beleidigter Darm macht uns nicht nur am stillen Örtchen zu schaffen, er strahlt auch mächtig in seine Umgebung und damit in den Rücken aus.

Wenn’s im Kopf beginnt

Was früher undenkbar war, hat heute Gott sei Dank auch Eingang in die Schulmedizin gefunden: das Wissen, dass vieles, was uns im Rücken belastet, psychisch bedingt ist. Heute weiß man, dass viel Kummer nicht nur auf unseren Schultern lastet (verspannter Nacken), sondern auch auf unserem Rücken. Mobbing wirkt sich erwiesenermaßen negativ auf unsere Rücken aus, Menschen, die an Depressionen leiden, klagen vermehrt über Rückenschmerzen. Ich werde nie vergessen, als ich Anfang zwanzig war und meine Mitbewohnerin eine Woche lang Schmerztabletten nehmen musste, weil wir uns gestritten hatten und einander daraufhin tagelang in der Wohnung ignorierten. Die latente Spannung und unangenehme Stimmung daheim machten sich sofort körperlich bemerkbar.

Der Spruch „einen breiten Rücken haben“ kommt also nicht von ungefähr. Die Wirbelsäule ist wie der Darm auch Spiegelbild unserer Seele und so sollte vor allem bei unspezifischen, schlecht feststellbaren Problemen im Rücken auch der Besuch bei einem psychologisch geschulten Fachmann in Erwägung gezogen werden.

Sitz aufrecht – und weniger!

Rückenschmerzen liegen, wie in den letzten Absätzen beschrieben, also durchaus physiologische oder psychologische Probleme zugrunde. Doch in den meisten Fällen handeln wir uns unsere Kreuzprobleme selbst ein. Wie? Durch langes Sitzen vorm Bildschirm, gepaart mit schlechter Sitzhaltung und hochgezogenen Schultern, weil z. B. der Tisch zu hoch ist, und dem immer wiederkehrenden Schreckgespenst der Bewegungsfaulheit in der Freizeit.

Privater Exkurs: Als ich noch während meines Zwölfstundentags an den Bildschirm gefesselt war, „verschob“ ich mir regelmäßig Wirbeln der Brustwirbelsäule. Durch meine Fehlhaltung vor dem Computer verhärteten sich Muskelstränge vom Hals bis zur Lendenwirbelsäule, was wiederum dazu führte, dass sich auch strukturell Dinge zu verschieben begannen. Als ich schließlich Probleme beim Atmen bekam, weil etwas von hinten in meine Lunge pikste, musste ein Physiotherapeut her, der durch Lockerung der Muskulatur Abhilfe schaffen konnte.

Was hilft?

Sie sind ein Bewegungsmuffel? Ein überzeugter Couch-Potato? Ein Raucher und Den-Lift-Nehmer, Das-Fitnesscenter-Meider, Yoga-Verachter? Dann haben wir schlechte Neuigkeiten für Sie – Sie werden das ändern müssen. Rauchen verringert die Durchblutung und so die Stabilität unseres Knochengerüsts. Laut Physiotherapeuten könnten außerdem bis zu 90 Prozent der heutigen Rückenbeschwerden durch einen ergonomischen Arbeitsplatz und mehr Bewegung ausgeglichen werden.

Wieso gerade Bewegung? Zum einen lockert Bewegung die Verspannungen, die im Körper z. B. durch eine gekrümmte Bildschirmhaltung entstehen. Verklebte, verspannte, verkürzte Muskelstränge und Faszien können so wieder entwirrt werden und atmen auf. Zum anderen führen gezielte Übungen dazu, dass vor allem die feinen, von außen nicht sichtbaren Muskeln um die Wirbelsäule gestärkt werden und so den Knochen die Schwerstarbeit abnehmen, uns gerade und aufrecht zu halten.

Wichtig ist hierbei, die Tiefenmuskulatur anzusprechen, denn diese ist für Stabilität und Haltung zuständig. Das geht am besten mit Pilates. Das ist was für Softies, meinen Sie? Dann passen Sie auf: Als regelmäßige Fitnesscenter-Besucherin, die durchaus mit schweren Gewichten hantiert und Schwitzen gewohnt ist, habe ich mich einmal zu einer Pilates-Stunde überreden lassen. Der überhebliche Grinser, den ich anfangs noch im Gesicht hatte, musste sehr schnell einer keuchenden, hochroten Birne weichen. Vier Tage später(!) konnte ich immer noch den Muskelkater im Rumpf spüren, den die Einheit hinterlassen hatte. Denn: Pilates spricht ganz andere Muskeln an, als man im herkömmlichen Krafttraining bedient.

Herr Doktor, es zwickt

Bewegung hilft, so viel steht fest. Hier aber trotzdem ein Appell an all jene, die eine Diagnose ihrer Schmerzen suchen: Denken Sie ums Eck! Rückenschmerzen können aus so vielen Richtungen kommen, also muss auch die Diagnostik an verschiedenen Blickwinkeln ansetzen. Geht es Ihnen zurzeit psychisch gut? Bewegen Sie sich ausreichend? Machen Sie gezieltes Krafttraining für Ihren Rücken (Stichwort Yoga und Pilates)? Rauchen Sie? Wie geht es Ihrer Verdauung? Welche Zahnoperationen hatten Sie in Ihrem Leben? All diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, um eine Diagnose zu bekommen und um zu verhindern, dass Rückenschmerzen chronisch werden. Also – stehen Sie von Ihrem Schreibtisch auf! Strecken Sie sich! Marschieren Sie nach dem Mittagessen eine Runde um den Block und machen Sie sich eine Yoga-Einheit aus! 

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