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Ausgeruht mit der Kraft der Natur

Schnell einschlafen, durchschlafen und ausgeruht aufwachen – für viele Menschen ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir verraten, wie Sie Schlafprobleme mit natürlichen Mitteln in den Griff bekommen.

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Sie liegen nachts im Bett und finden keinen Schlaf? Während der Nacht wachen Sie häufig auf? Mit diesen Problemen sind Sie nicht alleine. 15 bis 35  Prozent der Bevölkerung in den sogenannten Industrieländern, zu denen auch Österreich gehört, leiden unter unterschiedlich schweren Schlafstörungen. Unausgeschlafen haben wir nicht nur schlechtere Laune und können uns schwerer konzentrieren. Die Folge von Schlafmangel können auch weitere gesundheitliche Probleme sein. Trotzdem schrecken viele vor einem Besuch beim Arzt oder gar der Einnahme von Schlaftabletten zurück. Der Griff zu pharmazeutischen Hilfsmitteln ist auch gar nicht immer notwendig. Wir verraten, was Sie gegen Schlafprobleme tun können.

Die Schäfchen haben ausgedient

„Zähl doch Schäfchen!“ ist der Klassiker unter den gut gemeinten Ratschlägen bei Einschlafproblemen. Leider ist das in den meisten Fällen aber nicht besonders effektiv. Zwar ist das monotone Zählen durchaus ermüdend, trägt aber nicht wirklich zur Entspannung bei. Und es sorgt auch nicht dafür, dass Sie tief und fest durchschlafen. Wirksamere sanfte Einschlafhilfen sind da schon eher althergebrachte Hausmittel, die sich teilweise schon seit Jahrhunderten bewähren. Zu ihnen gehören nicht nur Tipps für die richtige Ernährung vor dem Zubettgehen, sondern auch das Wissen über viele Helfer aus der Natur, die müde machen und entspannen.

Was hat die Abendstund’ im Mund?

Wenn Sie häufig Probleme damit haben, abends zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen, könnte es sich lohnen, Ihre Essgewohnheiten zu ändern. Auf allzu schwere Kost zum Abendessen sollten Sie verzichten, ebenso wie auf Alkohol. Bier oder Rotwein geben uns zwar häufig das Gefühl, entspannt und schläfrig zu sein; allerdings beeinträchtigen sie die Qualität des Schlafes. Nach dem Genuss von Alkohol ist der Körper nämlich nachts mit dessen Abbau beschäftigt. Die Folge: Nach dem Aufwachen fühlen wir uns nicht ausgeruht.

Die Zauberworte für eine erholsame Nachtruhe lauten hingegen Melatonin, Magnesium, Serotonin und Tryptophan. Wenn Sie jetzt denken, Sie müssten auf Nahrungsergänzungspräparate zurückgreifen, können wir Sie beruhigen. Diese Stoffe sind in vielen Lebensmitteln, die sich überdies leicht in den abendlichen Speiseplan integrieren lassen, enthalten. Hoch konzentriert kommen sie zum Beispiel in Cashews, Mandeln, Walnüssen, Datteln, aber auch in Vollkornbrot, Bananen und roten Trauben vor. Der Bitterstoff Lactucin, der in Bittersalaten wie Radicchio und Chicorée vorkommt, wirkt auch beruhigend auf unser Nervensystem. Gar kein schlechter Snack zum Hauptabendprogramm, oder?

Auch Milch enthält übrigens Melatonin und Tryptophan, allerdings in wesentlich geringeren Mengen. Trotzdem schwören viele auf heiße Milch mit Honig, um schnell ins Land der Träume zu gelangen. Wissenschaftler führen dies jedoch eher auf die wärmende und entspannende Wirkung des Getränkes zurück.

Geheimnisse aus dem Beutel des Sandmännchens

Der Sage nach streut der Sandmann Kindern den Schlaf bewirkenden Sand in die Augen. Definitiv effektiver wäre es, wenn er seinen Sack nicht mit Sand, sondern bei einem Spaziergang durch den Kräutergarten mit Kräutern befüllen würde. Zum Glück müssen Sie aber nicht an Märchen glauben, um sich die schlaffördernden Kräfte der Natur zunutze zu machen. Die Pflanzenwelt hat einiges zu bieten, was zu unserer Entspannung und Ausgeruhtheit erwiesenermaßen beiträgt.

Schlaf zum Trinken und Einatmen

Am bekanntesten unter den pflanzlichen Beruhigungs- und Schlafmitteln ist Baldrian. In der Apotheke ist er in Form von Tropfen oder Dragees erhältlich, die Sie meist kurz vor dem Schlafengehen einnehmen sollten. 
Auch als Tee ist Baldrian wirksam, schmeckt allerdings recht bitter. In Kombination mit Melisse, Lavendel, Hopfen, Passionsblume oder Johanniskraut können Sie sich jedoch eine effektive und wohlschmeckende Tasse Schlaf gönnen. Hopfen ist dabei besonders wirksam bei Durschlafstörungen.

Nicht nur als Tee, auch als Kräutersäckchen machen sich viele Kräuter und Gewürze gut, um schnell und ausreichend Schlaf zu finden. Zusätzlich zu den bereits genannten Pflanzen helfen auch Thymian, Minze, Anis und Kamille. Auf oder neben dem Kopfkissen platziert, sorgen Kräutersäckchen für Entspannung und Wohlbefinden und verbreiten außerdem einen angenehmen und beruhigenden Duft.

Aus der Aromatherapie ist bekannt, dass Gerüche unseren Schlaf positiv beeinflussen können, zum Beispiel in Form einer Duftlampe oder einiger Tropfen eines ätherischen Öls auf dem Kissen. Besonders gut geeignet sind Lavendel, Ylang-Ylang, Jasmin, Bitterorangenblüten, Vanille oder auch Rosenöl. Sie alle sorgen dafür, dass wir schneller einschlafen und auch nicht ständig wieder aufwachen. 

Übrigens machen sich alle erwähnten pflanzlichen Stoffe auch gut als ausgleichender Badezusatz. Für ein warmes Voll- oder Fußbad am Abend eignen sich zudem Latschenkiefer oder Lindenblüten. Kalte Armbäder, die nur 10 bis 30 Sekunden dauern, wirken beruhigend auf Herz und Kreislauf und können so zusätzlich dazu beitragen, dass Sie schneller zur Ruhe kommen. Eine ähnliche Wirkung haben Massagen mit Bürsten aus Naturfasern. Beginnen Sie dabei mit den Außenseiten der Füße und bürsten Sie den ganzen Körper in Längsrichtung zum Herzen hin. Krönender Abschluss ist eine Massage der Kopfhaut, entweder mit einer Haarbürste oder mit den Fingerkuppen.

Schlafstörungen können aber auch ernst zu nehmende Ursachen haben, die sich mit diesen sanften Einschlafhilfen nicht beheben lassen. Vor allem dann, wenn Sie zusätzliche Probleme, zum Beispiel wiederkehrende Schmerzen oder auch psychische Beschwerden, feststellen, ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

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