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Keine Chemie, keine Mücken

Juckende Mückenstiche gehören zu den Schattenseiten des Sommers. Wir verraten, wie Sie den summenden Störenfrieden auf natürliche Weise zu Leibe rücken.

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Mit dem Sommer kommt das Summen. Und damit meinen wir nicht den diesjährigen Sommerhit, der uns immer auf den Lippen liegt und für gute Laune sorgt, und auch nicht das leise Brummen der Bienen im Blumenbeet und das melodische Grillenzirpen in warmen Nächten. Das sind die angenehmen Hintergrundgeräusche, die zur warmen Jahreszeit dazugehören. Nein, die Rede ist heute von dem unangenehmen Geräusch, mit dem sich lästige Stechmücken und Co. bemerkbar machen und die sommerliche Erholung stören.

Sind Sie auch der Schwarm aller Insekten?

Wenn Sie wie ich zu denen gehören, die bei den Blutsaugern besonders beliebt zu sein scheinen, dann wissen Sie, dass die bissigen Biester ganz schön unangenehm sein können. Lange war hochwirksames Mückenspray aus der Drogerie deshalb meine Waffe der Wahl, um mich vor den Angriffen zu schützen. Aufgrund des intensiven Geruchs und der nicht immer ganz unbedenklichen Inhaltsstoffe vergeht damit aber leider nicht nur den Insekten schnell der Appetit.

Tausche chemische Keule gegen Kraft der Natur

Sie möchten auch nicht ständig mit der Fliegenklatsche zuschlagen oder die chemische Keule schwingen müssen, um die kommenden Sommerabende in Ruhe verbringen zu können? Dann versuchen Sie es doch mal mit selbst gemachtem Mückenschutz! Egal, ob es schnell gehen muss, zusätzlich pflegend, dekorativ oder für empfindliche Kinderhaut geeignet sein soll – mit diesen Rezepten halten Sie sich Mücken auf natürliche Weise vom Leib.

Der richtige Riecher bei der Insektenabwehr

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Zum Glück gilt das auch für das Geruchsempfinden von Menschen und Mücken. Fruchtige Düfte finden Insekten leider auch zum Anbeißen – deshalb sollten Sie auf süße Parfums oder Deos im Sommer lieber verzichten. Aber es gibt eine ganze Vielzahl von Gerüchen, die für uns anregend und angenehm sind, während die kleinen Quälgeister sie nicht ausstehen können. Dazu gehören nicht nur Citronella und Eukalyptus, sondern auch Lavendel, Teebaum, Palmarosa, Rosengeranie, Gewürznelken, Neem, Zeder, Zitrone, Kampfer oder Pfefferminz. Ihre Aromen eignen sich nicht nur in Form von Duftkerzen zur Insektenabwehr, sondern zeigen auch als Öle in Duftlampen oder Stövchen Wirkung. Welche Düfte zusätzlich noch eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden haben, können Sie hier nachlesen. Und nebenbei sorgen Kerzen oder Duftlampen auch noch für romantische Stimmung auf der Terrasse oder dem Balkon. Das nenne ich mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Mücken mögen keinen Rauch ...

... und zwar auch dann nicht, wenn er besonders wohlriechend daherkommt. Um sich das zunutze zu machen, brauchen Sie lediglich eine kleine feuerfeste Schale, Kohletabletten, ein Feuerzeug und getrocknete Blätter von Eukalyptus, Bergamotte, Tomate, Gewürzlorbeer, Zitronenmelisse oder Walnuss. Auch getrockneter Kaffeesatz eignet sich hervorragend, um Mücken die Lust am Stechen und Beißen zu verderben. Einfach Schälchen damit füllen, Kohletablette drauflegen, anzünden und dann langsam verglühen lassen. Schon können Sie sich zurücklehnen und den Duft genießen. Aber Achtung: Lassen Sie das Schälchen nicht unbeaufsichtigt und entsorgen Sie Rückstände erst, wenn diese vollständig abgekühlt sind.

Sauer macht Fliegen unlustig

Wenn Sie für Räucherwerk nicht Feuer und Flamme sind, versuchen Sie’s doch mal mit halbierten Zitronen, die Sie mit Gewürznelken spicken, als Tischdeko. Durch Sonne und Wärme entwickelt sich ein intensives Aroma, das Mücken und Fliegen zuverlässig in die Flucht schlägt.

Allerdings verbringt man ja nicht den ganzen Sommer zu Hause. Zum Glück lässt sich auch Insektenschutz für unterwegs ganz leicht selbst machen.

3 Zutaten, 30 Sekunden

Mückenspray selbst herzustellen geht schneller, als im Geschäft eines zu kaufen. Alles was Sie dafür brauchen: Alkohol mit mindestens 40 % Vol., zum Beispiel Wodka oder Ansatzalkohol, Wasser und ätherische Öle. Je nach Lust und Laune können Sie dabei auf die bereits genannten Geruchsrichtungen zurückgreifen. Für 100 Milliliter Mückenspray mischen Sie vier Esslöffel Alkohol mit zehn Tropfen naturreinem ätherischem Öl in Bio-Qualität und füllen das einfach mit abgekochtem Leitungswasser auf – Mischung in eine kleine Sprühflasche füllen, Sprühflasche in der Handtasche verstauen und schon sind Sie für insektenfreie Ausflüge gerüstet.

Auch für empfindliche Haut ist ein Kraut gewachsen

Noch effektiver im Kampf gegen besonders hartnäckiges Getier wird das Spray, wenn Sie das Wasser durch Kräutersud aus zwei Esslöffel getrockneten Lavendelblüten und einer Handvoll Spitzwegerichblättern ersetzen. Damit können Sie übrigens nicht nur sich selbst, sondern auch Kleidung, Bettwäsche und Vorhänge einsprühen. Damit ist auch mit dem bedrohlichen Surren von Gelsen im Schlafzimmer Schluss.
Da die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern nicht mit Alkohol in Berührung kommen sollte, ersetzen Sie diesen für eine familienfreundliche Variante einfach durch Hamameliswasser. Das Destillat aus der Zaubernuss verspricht außerdem zusätzliche Hautpflege mit jedem Sprühstoß.

Gut für die Haut, schlecht für Mücken

Für eine schützende Hautlotion mit einer Extraportion Feuchtigkeit brauchen Sie 20 Milliliter des bereits genannten Kräuteraufgusses, 30 Gramm Pflanzenöl und fünf Gramm Bienenwachs oder drei Gramm Carnaubawachs. Schmelzen Sie Öl und Wachs gemeinsam im Wasserbad und lassen Sie es anschließend zu einer weichen Creme abkühlen. Mischen Sie diese dann mit dem Kräutersud (am einfachsten geht’s mit dem Pürierstab) und fügen Sie anschließend noch ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Dank der enthaltenen Laurinsäure ist Kokosöl eine besonders gute Basis im Kampf gegen Insekten. Sie können aber auch Oliven-, Sonnenblumen- oder Jojobaöl verwenden.

Das hilft, wenn nichts mehr hilft

Einen Nachteil haben alle genannten natürlichen Alternativen gemeinsam: Ihre Wirkung hält nicht so lange an, wie Sie das von gekauften Insektenrepellents vielleicht gewöhnt sind. Nach maximal zwei Stunden sollten Spray oder Lotion deshalb aufgefrischt werden.

Sollte das einmal nicht klappen und Sie doch von dem einen oder anderen Mückenstich und lästigem Juckreiz heimgesucht werden, schaffen Zwiebeln oder Aloe Vera Abhilfe. Aloe-Vera-Saft hilft nicht nur bei Sonnenbrand, sondern lindert auch unangenehmes Jucken. Das gilt auch für den in Zwiebelsaft enthaltenen Schwefel. Eine halbierte rohe Zwiebel, die Sie sanft auf die betroffene Stelle drücken, mindert außerdem die Schwellung. 

Mit diesen Tipps wird Ihr Sommer chemie- und mückenfrei.

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