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Herz – Pumpe des Lebens

Es ist circa so groß wie die Faust seines Besitzers, füllt sich im Ruhezustand bei fitten Menschen 50-mal, bei kranken Menschen auch öfter als 100-mal pro Minute mit Blut und versorgt uns so ein Leben lang mit Sauerstoff. Das menschliche Herz ist eine außerordentliche Maschine, die von uns in Schuss gehalten werden will. Wir zeigen wie!

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Verlässliche Pumpe

Ein gesundes Herz pumpt pro Herzschlag rund 70 Milliliter Blut in den Körper. Das sind in etwa drei Espressotassen. Das klingt nicht viel, summiert sich aber. Pro Stunde sind das nämlich in etwa fünf Liter Blut oder 185 Millionen Liter Blut in 80 Jahren. Kaum eine Maschine der Welt würde das schaffen, ohne ein einziges Mal auszusetzen oder gewartet zu werden. Und für den Fall, dass es doch mal nicht so rund-läuft, arbeiten Forscher auf Hochtouren, um bald das erste Herz in einem Labor nachzüchten zu können. So haben deutsche Forscher bereits Herzmuskelgewebe hergestellt, das tatsächlich schlägt und ursprünglich aus Hautzellen gewachsen ist.

Herzschmerz

Was unserem Herzen nicht guttut, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Es sind die alten Pappenheimer namens Rauchen, Alkohol, fettreiche sowie tierische Lebensmittel, übermäßig Zucker und Salz und fehlende Bewegung. Auch den genetischen Aspekt darf man nicht vergessen. So haben Menschen mit einer genetischen Disposition (hohe Erkrankungsrate in der Verwandtschaft) oft ein größeres Risiko, Herzkrankheiten zu entwickeln. Aber auch seelische Probleme wie Liebeskummer, Trauer oder Stress setzen dem Herzen zu. Bekannt unter dem Namen „Broken Heart Syndrom“ führt seelischer Stress zur Verengung der Herzkranzgefäße und löst so Symptome aus, die einem leichten Herzinfarkt ähneln.

Herzfutter

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Sie Ihrem Herzen jede Menge Gutes tun können. Und das beginnt in der Küche. Wer an hohem Blutdruck oder Cholesterin leidet, kann mit Lebensmitteln wie roten Rüben, Kurkuma, grünem Tee und Leinsamen aktiv etwas für die Herzgesundheit unternehmen. Diese Herz-Superfoods senken den Cholesterinspiegel und den Blutdruck. Ich baue das gerne in meinen Alltag ein, indem ich morgens zwei Tassen grünen Tee trinke, über Müsli oder Salate Leinsamen streue und als Energiekick am Nachmittag ein Glas Rote-Rüben-Saft trinke.

Kalt – warm

Die Naturheilkunde beschäftigt sich seit Jahrhunderten mit der Wirkung von Kälte und Hitze auf den Körper und vor allem das Herz. Am bekanntesten sind Kneipp-Kuren, bei denen Patienten abwechselnd durch kaltes und warmes Wasser laufen. Es gibt auch sogenannte Hydrotherapien für den Oberkörper. Hier werden die Arme in ein Gefäß mit heißem Wasser getaucht und es wird immer wieder heißes Wasser nachgegossen. Durch die Wärme weiten sich die Blutgefäße, das Herz braucht weniger Kraft (Druck), um Blut bis in die Fingerspitzen zu pumpen. Auch Saunabesuche sind für die Herzgesundheit empfehlenswert. Der Wechsel von kalt und warm stimuliert die Durchblutung bis in den letzten Winkel des Körpers und senkt so aktiv den Blutdruck.

Ein – aus

Seit einigen Jahren gehören Praktiken wie Mindfulness (Achtsamkeitstraining) und Yoga zum Sprachgebrauch Gesundheitsinteressierter. Ziel ist es, durch sanfte Bewegungen, Meditation und Atemübungen wieder bei sich anzukommen. Der positive Nebeneffekt fürs Herz: Diese Übungen wirken auch fantastisch als Blutdrucksenker und Pulsdrossler.

So können Menschen, die Achtsamkeitsübungen und Meditation praktizieren, auf einen Puls von 50 Schlägen pro Minute kommen, was sonst eher nur Ausdauersportler schaffen. Das schont bei konsequenter Anwendung nicht nur den Herzmuskel, sondern auch unseren dauergestressten Geist.

Ich persönlich wende das gerne in der U-Bahn am Weg zur Arbeit an. Während sich meine Mitreisenden hektisch für den Arbeitsalltag startklar machen, stöpsle ich mir meine Kopfhörer ins Ohr, suche mir meine liebsten Relax-Nummern raus und atme bewusst drei- bis fünfmal tief und langsam ein und aus. Dabei versuche ich, Körper, Schultern und Gesicht komplett zu entspannen und mich auf den Atem zu konzentrieren. Die Folge – ich steige mit einer sehr angenehmen Ruhe und einem guten Gefühl im Bauch aus und fühle mich bereit, die Herausforderungen des Tages anzunehmen.

Aktives Herz = glückliches Herz

Und hier wieder der kleine Appell an Ihren inneren Schweinehund: Gönnen Sie sich täglich ein paar Schritte zu Fuß. Ihr Herz wird es lieben – eine halbe Stunde täglich ist schon ein super Schritt. Das darf sogar ganz gemütlich sein. Eine Viertelstunde vor der Arbeit spazieren gehen und nochmal eine Viertelstunde danach. Zu Fuß zum Bus, zum Zug oder das Auto ein wenig weiter weg abstellen – schon geben Sie Ihrem Herz ein sanftes Work-out. Bewegung macht Ihr Herz fit und stark, was dazu führt, dass es nicht mehr so schnell schlagen muss, was quasi Arbeitsersparnis bedeutet.

Ich habe mir angewöhnt, am Arbeitsweg eine U-Bahn-Station früher auszusteigen. So komme ich jeden Tag ohne viel Nachdenken zu meinem Plus an Bewegung und ein kleiner Spaziergang vor und nach der Arbeit wirkt wunderbar entspannend auf den Geist.

Herztöne

Sie mögen Musik? Dann werden Sie diese wissenschaftliche Erkenntnis lieben. Das limbische System in unserem Gehirn verarbeitet nicht nur Emotionen, es ist auch gut mit unserem Zentralnervensystem vernetzt. Und es reagiert auf Musik. Das merken wir daran, dass uns gewisse Melodien glücklich stimmen, andere zu Tränen rühren. Schnelle, „aufregende“ Musik ist eher kontraproduktiv fürs Herz. Langsame Musik scheint jedoch eine blutdrucksenkende Wirkung zu haben und die Herzfrequenz zu verringern. Beides ist sehr zuträglich fürs Herz. Also besser Brahms statt Slipknot. Um einen langfristig positiven Effekt zu erreichen, reichen laut einer Studie an der Universität Belgrad bereits zweimal zwölf Minuten täglich.

Unser Herz fit zu halten, kann also durchaus angenehm sein, dabei gut schmecken und sich wunderbar anhören. Finden Sie also ganz entspannt heraus, was Ihnen und Ihrem Herzen guttut.

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