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Detox die Erste: Candy Crushed

Als ich das erste Mal von Detox gehört habe, war ich 11. Eine Freundin meiner Mutter erzählte von ihrer Reise zu einem vermeintlich gesünderen Körper. Was mir davon in Erinnerung blieb: „Schnellfeuer-Zäpfchen“ für untenrum und Karottensaft mit Zitrone und Olivenöl für obenrum. Das möchte ich Ihnen gerne ersparen.

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Detox gestern und heute

Hatte man früher Saftkuren im Kopf, wenn von Detox die Rede war, greifen wir heute auf ein weit größeres Repertoire an Gesundmachern zurück. Die Basics sind einfach. Eine Reduktion von Weißmehl, Zucker, tierischen Produkten, Koffein, Nikotin und Alkohol, gepaart mit einer erhöhten Zufuhr an Obst und Gemüse und dazu jede Menge Flüssigkeit in Form von Tees, ungesüßten Säften und Wasser. Dazu kommen Hunderte von Möglichkeiten, sich mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Basenpulvern oder Fibre Powders (zusätzliche Ballaststoffe) zu versorgen, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen und mit Ballaststoffen die Darmtätigkeit anzuregen.

Gewichtsverlust mit Nebeneffekt

Detox kommt vom englischen „toxic“ (giftig) bzw. toxins (Gifte). Es geht also eigentlich darum, den Körper zu entgiften und bei einer gesunden Verdauung zu unterstützen. Detox-Diäten haben aber immer auch einen Schlankmach-Faktor eingebaut, denn schließlich wollen wir alle dünn, schön und gesund sein. Das hat allerdings auch Nebenwirkungen. Beim klassischen Detoxen wird gerne auf feste Nahrung verzichtet und mit Saft- und Suppenkuren gearbeitet. Das Ergebnis: Durch das Wegfallen der Kohlenhydrate entwässern wir. Kohlenhydrate binden Wasser im Körper. Das machen sich Bodybuilder zunutze, indem sie vor Wettkämpfen bis zu mehreren Wochen entwässern, das heißt, möglichst kohlenhydratfrei essen, damit die Muskeln „trocken liegen“ und so definierter wirken. Wollen wir das? Eigentlich nicht. Denn im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir das Wasser und somit unser Gewicht wieder zunehmen, sobald wir auf normale Kost umsteigen und wieder Kohlenhydrate zu uns nehmen.

Also was jetzt?

Wenn Sie wirklich Ihr Wohlbefinden verbessern möchten, wird eine Diät nicht reichen. Wenn ich das Wort Diät nur höre, kriege ich Stresspusteln. Es suggeriert nämlich, dass wir uns innerhalb weniger Wochen zu einer optimierten Form unseres Selbst bringen und das halte ich nicht nur für kurzsichtig, sondern auch für schädlich. Was ich Ihnen daher wirklich raten kann: Gehen Sie es Schritt für Schritt an. Eliminieren Sie nicht sofort alles Schädliche aus Ihren Essgewohnheiten. Ziele sollen smart sein. Das r in smart steht für realistisch. Nehmen Sie sich vor, alles auf einmal zurechtzubiegen, werden Sie bald aufgeben, da Sie zu viel gleichzeitig umstellen. Beginnen Sie daher langsam, zum Beispiel mit Zucker.

Das fällt vielen am schwersten, sind wir doch als Spezies seit Urzeiten auf Zucker als Energiequelle gepolt. Denn Zucker ist pure Energie, sofort einsatzbereit. Statt einen Erdapfel erstmal in seine Bestandteile zu zerbröseln und so aus Stärke Zucker und aus Zucker Energie zu machen, können wir bei reinem Zucker sofort auf die geballte Power zugreifen. Kein Wunder also, dass wir so darauf abfahren! Und nicht nur das – wir reagieren auch stark auf Zuckerentzug. Bei meinen ersten zuckerreduzierten Gehversuchen haben mir meine Kollegen ein paar nette Schilder gemalt und gut leserlich für alle auf meinen Schreitbisch gestellt.: Keine Süßigkeiten füttern. Nicht berühren. Nicht ansprechen. Ich war ein Zucker-Grantler, wie er im Buche steht. Andere haben Kopfschmerzen, leiden unter Schwindel, Muskelschmerzen oder Müdigkeit und klagen über extremen Heißhunger.

Leben ohne Zucker?

Damit Sie sich nicht zu schnell freuen, gleich mal die schlechte Nachricht: Zucker ist überall. Im Brot, im Obst, im Gemüse, in der Milch, ja sogar in der Wurst. Aber im Gegensatz zu Kuchen und Co. sind Einfachzucker wie Fruktose oder Glukose aus Obst und Gemüse sowie Mehrfachzucker aus Getreide oder Hülsenfrüchten weniger schädlich. Denn sie geben dem Körper die Aufgabe des Zerlegens und halten ihn so länger beschäftigt, also satt. Das hilft nicht nur gegen Heißhunger, sondern vor allem unserem Blutzuckerspiegel, der durch regelmäßige kleine Mahlzeiten stabil gehalten wird. Großartig sind hier Obst- und Gemüseschnitze oder eine Handvoll Nüsse. Das ist einer der Schlüssel, um Krankheiten wie Diabetes vorzubeugen.

Nächste Schritte

Hab ich schon Bewegung erwähnt? Tun Sie sich einen Gefallen und paaren Sie Ihre zuckerreduzierte Ernährung mit etwas Sport. Sie müssen nicht gleich Crossfit-Champion werden. Jeden Tag statt der Straßenbahn zu Fuß zu gehen macht schon einen riesen Unterschied. Also erst mal den Zucker weglassen und sich mehr bewegen.

Sehen wir uns in den nächsten Artikeln zum Thema Detox an, was Ihnen bei einer zuckerreduzierten Ernährung hilft, um nicht zum Grantler zu werden, wie Sie sich selbst dabei unterstützen können, sich mehr zu bewegen, mehr zu trinken, weniger Tierprodukte zu konsumieren und dem Darm etwas Gutes zu tun.

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