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Dagegen bin ich immun – Tipps für ein starkes Immunsystem

Ein lautes „Hatschi!“ reißt mich aus meiner Zuglektüre. „Gesundheit!“, sage ich automatisch. „Gesundheit …“, wiederhole ich, diesmal bewusst und von Herzen kommend. Der niesende Herr im Sitz gegenüber nickt dankend, steht langsam auf und verlässt das Abteil. Seine Bakterien bleiben.

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Im Zug, im Büro, im Supermarkt … Wohin wir auch gehen, es wird gehustet und geniest. Kaum sind Grippewelle und Schnupfen-Zeit vorbei, startet die Allergie-Saison. Irgendwo hapert’s immer, irgendwen erwischt’s bestimmt. Aber wieso eigentlich? Und wie können wir zwischen all diesen Bakterienschleudern gesund bleiben?

Rote und grüne Männchen

Als Kind haben meine Eltern mir die Funktion des Immunsystems so erklärt: „Du hast rote und grüne Männchen im Körper. Die roten machen dich krank, die grünen kämpfen dagegen an. Wenn die grünen Männchen stärker sind als die roten, bist du gesund.“

In Wahrheit ist das Immunsystem natürlich um einiges komplexer. Es besteht aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen und erfüllt eine Vielzahl von Funktionen. Im Endeffekt ist es aber tatsächlich wie eine Armee aus „grünen Männchen“, die gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze und für unsere Gesundheit kämpft.

In die Defensive gehen

Krankheitserregern (den „roten Männchen“) können wir nicht vollständig ausweichen. Sie liegen wortwörtlich in der Luft. So lange wir atmen und mit anderen Menschen oder auch nur mit Oberflächen in Kontakt sind, werden wir immer mit Krankmachern konfrontiert sein.

Nachdem der Angriff sich also nicht vermeiden lässt, hilft nur eines: eine starke Abwehr aufbauen. Die „grünen Männchen“ stehen bereit, brauchen aber für ihre unermüdliche Arbeit bestimmte Rahmenbedingungen. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie Ihre Immun-Armee stärken können.

Starkes Immunsystem

Wie so oft macht es die Kombination aus richtiger Ernährung und gesundheitsförderndem Lebensstil. Unser Immunsystem wird von allem beeinflusst, was wir essen und tun. Was ihm guttut und was ihm schadet, verraten wir Ihnen in den nächsten Absätzen.

Essbare Immun-Booster

Eine Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, stärkt das Immunsystem. Das ist für die meisten wahrscheinlich wenig verwunderlich. Es gibt aber ein paar besonders effektive Immun-Booster und auch ein paar Tipps, wie man diese am besten aufnehmen kann.

Der Klassiker

Vitamin C ist – wie weitgehend bekannt – einer der besten Freunde unseres Immunsystems. Es hilft dabei, die weißen Blutkörperchen effektiver arbeiten zu lassen, und beschleunigt so sämtliche Abwehrreaktionen im Körper. Zu finden ist es unter anderem in Zitrusfrüchten, Beeren, rotem Pfeffer und Kiwi. Aber Achtung! Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich. Der pasteurisierte Orangensaft aus dem Tetra Pak ist also nicht die verlässlichste Quelle. Viel besser ist es, die genannten Früchte roh zu essen. Dadurch bleibt nicht nur das Vitamin C, sondern auch eine Vielzahl anderer kostbarer Inhaltsstoffe erhalten – unter anderem die sekundären Pflanzenstoffe.

Farbe bekennen

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die Farb- und Duftstoffe, die Pflanzen bilden, um Schädlinge abzuwehren oder Bienen zur Bestäubung anzulocken. Diese Stoffe sichern nicht nur das Überleben der Pflanzen, sondern stärken auch unser Immunsystem. Hier gilt: Je farbintensiver, desto besser! Tiefgrünes Blattgemüse wie Grünkohl, leuchtend orange Karotten und tiefrote Tomaten sind tolle Lieferanten, die auch roh ausgezeichnet schmecken.

Kann Spuren von Immunität enthalten

Eine wichtige Rolle für die Stärkung der Abwehrkräfte spielen auch bestimmte Spurenelemente. Selen beschleunigt die Bildung der weißen Blutkörperchen, die einen besonderen Beitrag für ein starkes Immunsystem leisten. Paranüsse, Tofu, Chia-Samen, Pilze, Joghurt, Eier und Fleisch sind reich an Selen.

Ein weiteres Spurenelement, das für unser Immunsystem unverzichtbar ist, ist Zink. Es schützt vor Zellschädigungen und Vergiftungen durch Schwermetalle. Enthalten ist es unter anderem in Cashew-Nüssen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen, Kichererbsen und Kakao.

Ebenfalls von zentraler Bedeutung ist Eisen, das vor allem für die Bildung roter Blutzellen zuständig ist. Gute Lieferanten sind Hülsenfrüchte, Spinat und Fleisch. Kleiner Tipp am Rande: Eisen wird besser aufgenommen, wenn es gemeinsam mit Vitamin C zugeführt wird.

In der Ruhe liegt die Kraft

Abgesehen von nährstoffreicher Ernährung hat auch der Lebensstil einen enormen Einfluss auf unser Immunsystem. Durch ausreichend Schlaf und Ruhephasen kann unsere Immun-Armee Kraft schöpfen. Stress hingegen mag sie gar nicht – dadurch wird sie geschwächt und kann uns nicht optimal gegen Krankheitserreger verteidigen.

Sonne tanken

Auch die Sonne stärkt unser Immunsystem. Das liegt unter anderem daran, dass bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Vitamin D das antibakteriell wirkende Cathelizidin gebildet wird. Also ab nach draußen!

Bewegung

Natürlich darf bei einem gesunden – und somit das Immunsystem stärkenden – Lebensstil auch die Bewegung nicht zu kurz kommen. Moderates Training wie Wandern, lockeres Laufen oder Yoga tut unserem Immunsystem gut. Dabei wird Stress abgebaut und die Produktion der „Killerzellen“ – unsere Spezialeinheit gegen Krankheitserreger – angeregt.

Und wer noch eins draufsetzen möchte, bewegt sich idealerweise in der Natur. Dort gibt es zusätzlich zur Sonnenenergie nämlich auch sekundäre Pflanzenstoffe zum Atmen. In heimischen Wäldern können bis zu 2.000 dieser Duftstoffe gemessen werden, die sich beruhigend und immunstärkend auswirken.

Lieber nicht

Was die „grünen Männchen“ nicht so gern sehen, sind Alkohol, Nikotin und industrieller Zucker. Dadurch werden sie schwach und träge und können uns so nicht mehr optimal beschützen. Auch Umweltgifte, beispielsweise in verschmutzter Luft, und ionisierende Strahlung, wie sie unter anderem beim Röntgen entsteht, wirken sich negativ auf das Immunsystem aus.

Wer diese Störfaktoren vermeidet und auf die oben genannten Tipps setzt, kann sich aber auf seine Abwehr-Armee verlassen. In diesem Sinne: Gesundheit!

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