Yoga-Gadgets für Newbies

Yoga hat in den letzten Jahren, aber auch vor allem seit Corona und den Lockdowns stark an Popularität dazugewonnen. Aber welche Yoga-Gadgets benötigen Sie als Yoga-Anfänger wirklich? Ich verrate es Ihnen!

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Das hat einerseits damit zu tun, dass der Trend auch immer mehr zu Power-Yoga-Workouts geht, wodurch Yoga mittlerweile vielerorts auch als Sport angesehen wird. Andererseits aber auch damit, dass in Zeiten psychischen Drucks das Thema Mindfulness an Bedeutung gewonnen hat und Yoga mit seinem ganzheitlichen Ansatz, Bewegung mit Atem und Achtsamkeit zu verbinden, hier genau ins Schwarze trifft. Yoga-Workouts- und Videos sind im Internet schnell gefunden. Ob auf YouTube oder verschiedenen Abo-Seiten: die Auswahl an unterschiedlichen Stilen und Lehrern scheint schier endlos zu sein.

Die Fragen, die sich vor allem Yoga-Newbies stellen: In welche Yoga-Gadgets bzw. Ausrüstung muss man wirklich investieren? Braucht man Yogamatte, Blöcke und Co. oder kann man diese Dinge zu Beginn irgendwie ersetzen?

Ausrüstung für Yoga-Beginner

Als angehende Yoga-Lehrerin habe ich letztes Jahr großzügig in eine Yoga-Ausrüstung abseits von einer Matte investiert, weil ich wusste, dass ich diese auch länger brauchen würde. Die Produkte und Yoga-Accessoires, die uns auf vielen Yoga-Seiten und -Shops angepriesen und vorgeschlagen werden, müssen meiner Meinung nach aber vor allem für Yoga-Anfänger nicht sein, da man diese auch sehr leicht ersetzen kann, bis man sich im Klaren darüber ist, ob man sich tatsächlich längerfristig auf seine ganz eigenen Yoga-Reise machen möchte und es sich auch rentiert, diese Dinge zu kaufen.

Aber lasst uns die Entscheidung Produkt für Produkt durchgehen:

Yogamatte

Die Yogamatte ist tatsächlich das einzige Produkt, bei dem ich empfehlen würde, es bereits früh zu kaufen. Man erleichtert sich dabei die Asana-Praxis und hat daran wahrscheinlich auch mehr Freude. {Asana = eine einzelne Yoga-Position, wie zum Beispiel der herabschauende Hund}
Yoga einfach auf dem Boden zu praktizieren würde ich per se nicht empfehlen, weil es je nach Untergrund bei einzelnen Asanas am Boden sehr kühl und unbequem werden kann. Außerdem ist man mit seiner eigenen Yogamatte auch nicht davon abhängig, wo man praktiziert – vor allem an einem fremden Ort hat dies auch hygienische Vorteile.

Warum aber nicht einfach eine Workout-Matte verwenden? Workout-Matten sind für einen anderen Zweck ausgelegt: Sie sind meistens stärker gepolstert, um Gelenke oder Rücken bei verschiedenen Übungen zu schonen. Beim Yoga kann dies die Praxis mitunter aber um einiges schwieriger und gefährlicher machen. Ist die Matte mehr gepolstert, tut man sich vor allem mit der Balance um einiges schwerer. Dies kann den Flow verlangsamen oder auch dazu führen, dass man in Asanas die Balance verliert.

Ein weiterer Grund, warum ich eine eigene Yogamatte unbedingt empfehlen würde, ist die Rutschfestigkeit. Im Yoga befinden wir uns viel auf den Händen, im Downward Facing Dog oder in Plank-Positionen. Auf normalem Boden oder simplen Workout-Matten hat man meistens keinen guten Griff und rutscht im schlechtesten Fall ab, was auch zu einer erhöhten Verletzungsgefahr führen kann. 

Die Entscheidung, welche Yogamatte gekauft werden sollte, ist eine subjektive. Es gibt viele unterschiedliche Mattenhersteller, die verschiedene Oberflächen anbieten. Je nachdem, wie stark man während der Praxis an den Händen schwitzt, benötigt man hier eine andere Art der Unterstützung. Ich empfehle deshalb, verschiedene Matten einfach mal durchzuprobieren. Vielleicht hat ein Bekannter eine Yogamatte, die man mal testen könnte? Oder man probiert in den Studios verschiedene Leihmatten aus. So bekommt man ein besseres Gefühl dafür, was zu einem passt.

Ich schwitze während der Praxis eher stärker an meinen Handflächen und habe deshalb für mich herausgefunden, dass Matten mit glatten Oberflächen, dafür aber aus schweißabsorbierendem Material am besten für mich funktionieren.

Yoga-Blöcke

Ich habe erst begonnen, Yoga-Blöcke aktiv in meine Praxis zu integrieren, als ich mein Yoga-Teacher-Training gemacht habe. Davor waren sie meist ein ungenutztes Accessoire am Mattenrand. Ich bin ein großer Fan von Yoga-Blöcken, weil sie einem erlauben, ein Gefühl für eine Yoga-Pose zu bekommen, auch wenn man diese Pose von allein noch nicht schafft.
Menschen, die Yoga erst mal ausprobieren wollen, benötigen aber noch keine Yoga-Blöcke. Hier reichen auch zwei Bücher, die ungefähr gleich dick sind, oder zwei ungenutzte Klopapierrollen, die bei der Asana-Praxis Unterstützung bieten.

Yoga-Gürtel

Einen Yoga-Gürtel muss man meiner Meinung nach erst dann kaufen, wenn man in seiner eigenen Praxis schon weiter fortgeschritten ist, und selbst dann ist er kein Muss. Für eine tiefere Dehnung kann man dieses Tool zum Beispiel auch einfach durch einen Bademantel-Gürtel, ein längeres Tuch oder einen echten Gürtel ersetzen.

Yoga-Bolster

Persönlich muss ich sagen, dass ich zwar Yoga-Bolster liebe, aber tatsächlich noch in keinen eigenen investiert habe. Vor allem wenn man viel Yin-Yoga macht, ist es ratsam, eher früher als später in diese Art von Polster zu investieren, da man sich die Praxis damit ein bisschen erleichtert und erholsamer macht. Für klassische Vinyasa-Flows benötigt man diesen aber eher selten, weshalb ich im Fall der Fälle meistens einfach auch auf einen oder mehrere gewöhnliche Pölster zurückgreife.

Zusammenfassend würde ich empfehlen, als Yoga Anfänger zu aller erst in eine passende und qualitativ hochwertige Yoga Matte zu investieren, da man diese meist auch für einen längeren Zeitraum hat und sie wesentlich dazu beitragen kann, wie viel Spaß man an einer Yoga-Einheit hat. Alle weiteren Yoga-Tools und Accessoires können auch erst später erworben werden und bis dahin ganz einfach wie oben erklärt, durch Dinge, die man bereits zu Hause hat, ersetzt werden.

Gastautorin: Sophie Forster von @sophiehearts_com

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