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Die häufigsten Verletzungen beim Schifahren

Winter und Skifahren gehören einfach zusammen. Doch pünktlich mit dem ersten Schnee kündigen sich auch wieder zahlreiche Verletzungen auf der Piste an. Diese können in vielen Fällen vermieden werden. 

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Skifahren ist vor allem in Österreich eine beliebte und weit verbreitete Wintersportart. Wie riskant der Sport ist, sieht man immer wieder an teils tödlichen Unfällen. Durch Helme, Rückenprotektoren und verbesserten Skipisten konnte das Risiko für schwere Verletzungen jedoch deutlich gesenkt werden. Welche Verletzungen unter den Top 10 rangieren und wie man Unfälle vermeiden kann, lesen sie hier.

Sinkende Verletzungsrate, Zahl schwerer Verletzungen steigt

Dass Skifahren oder Snowboarden eine gewisse Gefahr mit sich bringt, sollte jeder Wintersportler bedenken. Unfälle und Verletzungen begleiten den Sport seit jeher, wie verheerend diese manchmal sein können zeigte der Skiunfall von Rennfahrer Michael Schumacher.

Trotzdem ist in den letzten Jahren insgesamt eine stetige Abnahme von verletzten Skifahrern zu verbuchen. Auch die Zahl der Krankenhausaufenthalte durch Unfälle beim Skifahren ist zurückgegangen. Helme haben die Zahl der Schädelverletzungen deutlich reduziert. Dennoch kommt es jährlich zu 45.000 bis 50.000 Stürzen und die Zahl schwerer Verletzungen nimmt bedauerlicherweise zu! Maßlose Selbstüberschätzung und Alkoholkonsum führen in Kombination mit den extrem drehfreudigen Carvingski immer wieder zu schweren Knieverletzungen.

Verletzungsursachen

In den meisten Fällen ist die Verletzungsursache der Sturz ohne Fremdbeteiligung. Das meint also den Sturz während des Fahrens ohne, dass eine andere Person diesen verursacht oder daran beteiligt ist. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es also grundsätzlich wichtig Stürze zu vermeiden. Dies ist durch kontrolliertes Fahren und einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen körperlichen Verfassung zu erreichen.

Aber auch eine Kollision zweier Skifahrer ist für eine Vielzahl an Stürzen verantwortlich. Durch Sprünge verletzen sich ebenfalls etliche Skifahrer und Snowboarder, wobei die Verletzung meist unmittelbar bei der Landung eintritt und nicht erst im nachfolgenden Sturz. Ein weiterer Verletzungspunkt ist die Überlastung im Schwung, hierbei kommt es oft zu Knieverletzungen.

Weitere Faktoren, die Stürze und Unfälle begünstigen sind unter anderem aggressiver Kunstschnee, erhöhte Risikobereitschaft (auch aufgrund von Alkoholkonsum), ungenügende Skitechnik, mangelnde Fitness, mangelnder Schlaf, schlechte Sicht, vereiste oder tauende Pisten oder das Fahren auf zu anspruchsvollen Strecken.

Die häufigsten Verletzungen

  • Knieverletzungen: Das Knie wird beim Skifahren am meisten belastet. Dementsprechend reißen im Knie häufig Bänder oder der Meniskus. Über ein Drittel der eingelieferten Personen haben Verletzungen am Knie. Meistens handelt es sich dabei um Verletzungen des Kreuzbandes.Wenn sich Unterschenkel und Oberschenkel ineinander verdrehen, wird das Band stark belastet und kann reißen. Auffallend ist, dass Frauen davon eher betroffen sind als Männer. 40% aller Skiverletzungen bei Frauen betreffen das Knie, bei Männern nur rund 25%.
  • Verletzungen der Schulter: Ein Viertel aller Einweisungen finden aufgrund von Verletzungen am Schultergelenk statt. Ein Sehnenriss am Schulterblatt, Knochenabsplitterungen oder gar ein ausgekugeltes Gelenk sind häufige Verletzungen. Diese Verletzung tritt bei Männern wesentlich öfter ein, vermutlich da sie wesentlich schneller fahren als Frauen. Durch den Verlust der Kontrolle aufgrund der hohen Geschwindigkeit, kommt es zu heftigen Stürzen. Frakturen des Brustkorbes werden ebenfalls zur Schulterregion hinzugezählt, wie Rippenbrüche oder ähnliches.
  • Bein- und Schenkelbrüche: Eine klassische Skiverletzung ist der Beinbruch. Unterschenkel brechen dabei weniger oft als Oberschenkel. Durch bessere Skibindungen geht die Zahl der Beinbrüche aber leicht zurück. Zwischen 10% und 15% liegt der Anteil an Verletzungen von Unter- oder Oberschenkel.
  • Kopfverletzungen: Etwa 10% aller Opfer nach Skiunfällen haben Verletzungen am Kopf. Dies wird meist nur durch sehr schwere Unfälle oder Überschläge erreicht. Ein Schädelbruch kommt jedoch nur sehr selten vor. Zu beachten ist, dass in der Statistik auch Nasenbluten und Schürfwunden zu Kopfverletzungen gezählt werden. Durch das Tragen eines Helmes wird das Risiko einer Kopfverletzung stark reduziert, leider beherzigen immer noch nicht alle Skifahrer dieses Gebot.
  • Handgelenks- und Knöchelbrüche: Der feste Skischuh schützt den Knöchel sehr gut vor Verletzungen. Trotzdem ist bei 4% der Patienten dieses Gelenk verletzt. Häufig sind es Splitterbrüche, welche unter Umständen aufwändig operiert werden müssen. Auch das Handgelenk ist in 4% der Fälle verletzt, wobei es nicht nur um Brüche geht, sondern meist Stauchungen oder Sehnenrisse durch Stürze verursacht werden. Snowboarder fangen sich bei Stürzen oft mit den Händen ab, daher sind sie besonders anfällig für diese Art der Verletzung.
  • "Skidaumen": Skifahrer leiden immer wieder unter dem sogenannten „Skidaumen“. Dabei wird durch einen Sturz der Daumen so abgespreizt, dass die Sehnen an- oder auch abreißen können.
  • Rumpfprellungen, Schlüsselbein- und Rippenbrüche: Die Verletzungen sind bei Snowboardern wesentlich häufiger als bei Skifahrern. Außerdem sind vor allem Männer mit 18% Verletzungen am Rumpf gefährdet. Frauen hingegen haben nur zu 8% Verletzungen dieser Regionen.
  • Muskelfaserrisse: Muskelzellen sind bei Kälte sehr „steif“ und wenig belastungsresistent. Das ist der Grund für Muskelfaserrisse beim Wintersport. Richtiges Aufwärmen kann solchen Verletzungen vorbeugen.
  • Wirbelverletzungen: Hals- oder Rückenwirbel können durch Stürze beim Skifahren verschoben werden, so kann es auch zu Bandscheibenvorfällen kommen. Der Rücken ist eine sensible Zone und vor allem bei Snowboardern stark gefährdet. Wintersportler, die gerne springen sollten daher nicht auf einen Rückenschutz verzichten.

Wie können Verletzungen vermieden werden?

Der Skisport wird immer ein Risiko für Verletzungen darstellen. Durch genaue Analyse der Verletzungen können aber präventive Maßnahmen Abhilfe schaffen. Skigymnastik oder richtiges Aufwärmen senken nachweislich die Zahl der verletzten Wintersportler. Die korrekte Einstellung der Skibindung, das Tragen eines Helmes und rücksichtsvolles Verhalten auf der Skipiste fördert weiters unfall- und verletzungsfreies Sportvergnügen.

Schick auf der Piste? Verzichten Sie keinesfalls aus optischen Gründen auf die Sicherheitsvorkehrungen wie Helm und Co. Diese können im Ernstfall schlimme Verletzungen verhindern. 

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