Was für ein göttlicher Duft!

Aussagen wie diese verortet man in der Weihnachtsbäckerei oder auch Parfümerie. Sie zaubern häufig Verzückung ins Gesicht. Es passiert aber genauso auf der Sommerwiese, bei raubeinigen Kerlen am Grill oder mit der Nase im Babyhaarflaum. Es gibt zig Beispiele für Düfte und Aromen, die wir als wundersame Wohlgerüche wahrnehmen. In der heutigen Aromaküche sind sie für uns besonders wichtig, weil sie vollen Geschmack und feinste Würze versprechen.

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Der pure Genuss, der pure Geschmack, die pure Lust – ja, das ist uns die reinste Freude! Damit verbinden wir die geballte Ladung von Duft und Aroma. Das lässt uns eine Speise, eine Sauce oder ein Backwerk als „einfach göttlich“ empfinden. Totale Harmonie von Qualität, Geschmack, Natürlichkeit, Frische. Aromaküche mit ätherischen Ölen macht wohl die Quintessenz spürbar. Die fünfte Essenz, das Wesentliche, Wichtigste, Höchste – das Geheimnis. Allein der Duft beim Kochen und Backen macht uns den Mund wässrig. Hier spielen naturreine ätherische Öle in der höheren Liga mit. Immer dann, wenn’s ums raffinierte und natürliche Verfeinern geht. Schon ein Tropfen kann die Aromen eines ganzen Gewürzsträußchens entfalten. Denn ätherische Öle sind Essenzen, also konzentrierte Auszüge von Pflanzen und Früchten.
 
Seit der Antike werden ätherische Öle beim Destillieren oder Extrahieren von Pflanzen gewonnen. Sie sind hochkonzentriert. Beispielsweise braucht es vier Tonnen Blüten für einen Liter destilliertes Rosenöl. Schon der Grieche Theophrastus (370 v. Chr.) beschrieb die Gewinnung von Rosenöl. Die Griechen setzten Rosenöl damals ihrem Wein zu. Und die Römer bedufteten damit sowohl ihre Nahrungsmittel als auch ihre Körper. Es gab verschiedene Rosenwasser bei den Persern, und um 1.000 n. Chr. gelangte das Wissen um die Destillation von Rosenöl auch nach Europa.

Genussparadies Aromaküche

Aromen sind ebenso flüchtig wie ihre Quelle, die ätherischen Öle. Ihre hohe Konzentration ist eine Speicherung des Puren, der Intensität. Daher genügt oft nur ein Tropfen zum Beduften und Aromatisieren. In der Kosmetik ist uns das geläufig. In der Küche öffnen ätherische Öle ein Genussparadies. Die flüssigen Auszüge aus biologisch gewonnenen heimischen oder exotischen Kräutern und Blüten bewahren ihre volle Aromakraft – im Gegensatz zu getrockneten Kräutern, auf die man im Winter zurückgreift. Ätherische Öle aus der Pipette duften und wirken wie frisch gepflückt. Sie sind daher die ideale und gesunde Alternative. Aromen wie Pfefferminze, Kamille, Zitrone, Orange, Vanille, Nelke, Thymian, Lorbeer, Zitronengras, Rosmarin, Zimt uvm. geben die perfekte Note. Sie entfalten ihre Wirkung auf alle Sinne, verbreiten Wohlgefühl, stärken, entspannen oder beleben Körper und Geist. In der heutigen Aromaküche verzaubern sie als duftender, aromatischer und geschmacklicher Rundum-Genuss beim Essen und Trinken.

Auf was müssen Sie beim Kochen achten?

Achten Sie beim Kauf von ätherischen Ölen darauf, dass die ätherischen Öle 100 Prozent naturreine Öle sind und sie aus biologischem Anbau stammen. Nur so können Sie sichergehen, dass Sie ein unverfälschtes Naturprodukt erhalten. Ätherische Öle sind hochkonzentriert – deshalb sollten Sie diese immer nur verdünnt und sehr sparsam anwenden.

Ätherische Öle werden nicht mitgekocht, sondern in vorverdünnter Form mit einer passenden Zutat der Speise oder des Getränks (einem Emulgator) vermischt und verdünnt: Das können Fette, Öle, Sahne, Majo, Sauerrahm, Senf, Eigelb, Butter, Honig, Sirup, Sojasauce usf. sein. Wie eine Prise Salz fügt man diesen Geschmacksträgern ein bis zwei Tropfen Öl bei. Die angegebene Dosierung muss unbedingt berücksichtigt werden. Probieren und abschmecken sind das Um und Auf. Aber: So wie Babys, Kleinkinder, Schwangere, Allergiker, alte oder einfach sehr sensible Menschen manche Gewürze nicht vertragen, gilt das auch für ätherische Öle. Hier muss zum Teil oder ganz darauf verzichtet werden!

Am besten, Sie dosieren ätherische Öle zum Kochen oder Trinken mit einem Zahnstocher.

Weniger ist mehr

Die Aromaküche bringt den köstlichen Wow-Effekt. Allerdings gilt das Motto: „Weniger ist mehr.“ Schon geringe Dosen sind vollkommen ausreichend beim Kochen und Backen. Ein Zuviel zerstört das Gericht. So, als ob man etwas versalzen oder angebrannt hätte.

Glutenfreie und vegane Orangen-Vanille-Pancakes

Zutaten:

Für ca. 10 Pancakes:

  • 70 g Buchweizenmehl
  • 70 g Reismehl
  • 1–2 EL Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • Etwas Salz
  • 300 ml Hafer- oder Reismilch
  • 1 EL Haselnussöl
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Tropfen ätherisches Zitronenöl
  • 2 Tropfen ätherisches Orangenöl
  • 1-2 Tropfen ätherisches Vanilleöl
  • Kokosöl zum Ausbacken

Zutaten für die heißen Beeren:

  • 150 g gemischte gefrorene Beeren
  • 1–2 EL Wasser 
  • 1 Tropfen ätherisches Zitronenöl
  • 1 EL Ahornsirup

Sonstige Zutaten:

  • 100 g griechisches oder veganes Joghurt
  • Minze und Granatapfelkerne nach Belieben für die Deko

Zubereitung:

  1. Buchweizen- und Reismehl, Kakao, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. 
  2. Hafer- oder Reismilch, Haselnussöl, Ahornsirup, ätherisches Zitronen-, Orangen- und Vanilleöl in einem Gefäß vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit einem Schneebesen gut vermixen. Nach Bedarf noch etwas Mehl hinzugeben.
  3. Für die heißen Beeren Ahornsirup und ätherisches Zitronenöl vermengen. Gemischte Beeren und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Das Ahornsirup mit Zitronenöl-Gemisch hinzufügen.
  4. In der Zwischenzeit Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und Pfannkuchen nach und nach rausbacken. Pfannkuchen auf Tellern mit heißen Beeren, Granatapfelkernen, Minze und Joghurt anrichten und servieren. 

Trauen Sie sich und probieren Sie die Aromaküche aus! Die Mischungen und Vielfalt bringen uns zum „göttlichen Genuss- und Geschmackserlebnis“.

Gastautorin: Eva Fischer von @itsfoodtastic

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