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Schwarz, schwärzer, Rettich

Außen unscheinbar schwarz, innen dafür leuchtend weiß: schwarzer Rettich wird gerne unterschätzt. Erfahren Sie, was wirklich in ihm steckt und was Sie aus dem Herbstgemüse machen können!

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Als Gemüse fristete er lange Zeit sein Dasein als Außenseiter, der schwarze Rettich. Seine Verwandten, den Bierrettich (Daikon) oder Meerrettich (Kren) kennen viele, auch die kleinen Radieschen kennt man gut. Dabei steckt viel in dem Wurzelgemüse, das eigentlich nur außen herum schwarz ist.

Schälen oder nicht?

Ist die Schale zart, kann man sie theoretisch mitessen: Der Rettich sollte dann vor Verzehr gut gewaschen und abgebürstet werden. Ist die Schale schon etwas fester oder möchte man die schwarze Farbe nicht im Essen haben, sollte man ihn natürlich schälen.

Unser Tipp: Wickeln Sie den schwarzen Rettich in ein feuchtes Küchentuch oder in feuchte Küchenrolle. So bleibt er im Kühlschrank länger frisch.

Und nun ran an den schwarzen Rettich!

Rettichsalat auf Roten Rüben

4 Portionen (Vorspeise), 2 Portionen Hauptgang
Zubereitungsdauer: 30 Minuten, Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 500 g schwarzer Rettich
  • 500 g gekochte Rüben
  • 100 g Naturjoghurt fest
  • 2–3 EL Essig
  • 4 EL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 g Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

  1. Die Sonnenblumenkerne unter Rühren und ohne Öl in einer heißen Pfanne anrösten.
  2. Den Rettich schälen und fein raspeln.
  3. Das Joghurt mit Salz, Pfeffer und Essig verrühren. Dann den Rettich unterheben und durchziehen lassen. 
  4. Die Roten Rüben in Scheiben schneiden, fächerartig auf Tellern anrichten und mit Essig und Öl marinieren.
  5. Denn Rettichsalat mit einem Schöpflöffel formen und in der Mitte anrichten.
  6. Den Teller mit gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen und servieren.

TIPP: Wenn Sie das Gericht als Hauptgang servieren, reichen Sie am besten frisches Brot dazu!

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