Alles Kürbis

Herbst ist Kürbiszeit. Und das ist gut so. Die farbenfrohen Früchte der heimischen Äcker geben nämlich einiges her. Warum es Kürbis in sich hat und wofür Sie ihn verwenden können, lesen Sie in diesem Artikel.

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Kürbis ist wohl eine der beliebtesten Zutaten in der regionalen Herbstküche. Und wen wundert’s – ist er doch enorm vielseitig einsetzbar und noch dazu überaus gesund. Vom Klassiker, der Kürbiscremesuppe, zu ausgefalleneren Varianten wie Kürbiskuchen oder Lasagne (Rezepte am Ende des Artikels) kann er sich sowohl süß als auch pikant sehen – und schmecken – lassen. Doch Kürbis ist nicht nur schön anzusehen und ein kulinarisches Multitalent. Auch die inneren Werte stimmen.

Vitaminbombe Kürbis

Kürbis ist relativ kalorienarm, dafür aber reich an Mikronährstoffen. So enthält eine Portion (250 g) gekochter Kürbis mehr als doppelt so viel Vitamin A, als man täglich benötigt, und ist somit ein wahres Wundermittel für gesunde Haut und Augen. Doch auch die Immunbooster Vitamin C und E sind reichlich in Kürbis zu finden, genauso wie Kalium, Kupfer, Mangan und Eisen. Außerdem ist Kürbis – wie es die intensive Farbe schon vermuten lässt – reich an Antioxidantien, die unsere Zellen vor Alterung und Krankheit schützen. Es gibt also eine ganze Reihe an Gründen, Kürbis regelmäßig am Speiseplan zu haben. Und die beziehen sich nicht nur auf dessen Inhaltsstoffe.

Nachhaltig kochen mit Kürbis

Während der Herbst langsam ins Land zieht, geht nach und nach auch das Angebot an regionalem Obst und Gemüse zurück. Allerdings muss man deshalb nicht zwingend auf Eingeflogenes aus weiter Ferne zurückgreifen, sondern kann seinen Speiseplan einfach an die Saison anpassen und so seinen CO2-Abdruck verringern. Kürbis ist einer dieser regionalen, umweltschonenden Alternativen für die kalte Jahreszeit. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit kann man Kürbis auch gut bis in den Winter hinein lagern – und bringt so Farbe auf den Winterteller, ohne die Umwelt zu belasten.

Unsere Top 3 Kürbisrezepte

Ob Halloween-Dinner, Erntedankfest oder einfach nur aus der Liebe zum Kürbis – der Kürbis-Vielseitigkeit sei Dank lassen sich ganz einfach Vorspeise, Hauptspeise und Dessert aus dem Herbstgemüse zaubern. Hier haben wir für jede Mahlzeit eines unseren liebsten Kürbisrezepte zusammengefasst.

    Ofen-Kürbis auf Blattsalat 

    Dieser Salat eignet sich vorzüglich als Vorspeise. Er schmeckt aber auch zwischendurch.

    Rezept für 4 Portionen

    Zutaten:

    • 150 g Hokkaido-Kürbis
    • 1–2 EL Olivenöl 
    • Salz, Pfeffer
    • 4 Handvoll Blattsalat
    • 2 EL Kürbiskernöl
    • 2 EL Balsamico-Essig 
    • 3 EL geröstete Kürbiskerne
    • Optional: 50 g Blauschimmelkäse

    Zubereitung: 

    1. Rohr auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis in Scheiben oder Spalten schneiden (beim Hokkaido-Kürbis kann die Schale mitgegessen werden), mit Olivenöl bestreichen und für ca. 20 Minuten ins Rohr geben. 
    2. Salat waschen und schleudern, mit Kürbiskernöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer marinieren. Blauschimmelkäse in Würfel schneiden.
    3. Gebackenen Kürbis auf dem Blattsalat anrichten, mit gerösteten Kürbiskernen und Käse anrichten.

    Kürbis-Lasagne 

    Wissen Sie mal wieder nicht, was Sie kochen sollen? Wie wäre es mit dieser leckeren Kürbis-Lasagne?

    Rezept für ca. 4 Portionen

    Zutaten:

    • 600 g Butternuss-Kürbis
    • 2 Fenchel-Knollen 
    • 2 Zwiebeln 
    • 3 Zehen Knoblauch
    • 2 TL Olivenöl
    • 1/8 l Weißwein
    • 1 Handvoll Petersilie frisch 
    • 2 EL Pecorino oder Parmesan
    • 40 g Butter oder Margarine   
    • 40 g Mehl   
    • 1/2 l Milch
    • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss 
    • 350 g Lasagneblätter

    Zubereitung:

    1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anrösten. Kürbis reiben, Fenchel in kleine Würfel schneiden und hinzufügen. Mit Weißwein aufgießen und köcheln lassen. Petersilie fein hacken und einrühren. Salzen und pfeffern.
    2. Rohr auf 200° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.
    3. Béchamelsauce: Butter oder Margarine zerlassen, Mehl hinzufügen und kurz anrösten. Unter ständigem Rühren mit Milch aufgießen und aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
    4. Lasagne-Form befetten und bemehlen. Einen Schöpfer Béchamelsauce in die Form geben und gut verteilen, eine Schicht Lasagneblätter hineinschichten, dann Kürbis-Gemüse und Béchamelsauce darauf geben und wieder mit Lasagneblättern bedecken. Die oberste Schicht Lasagneblätter mit Béchamelsauce übergießen und mit Käse bestreuen. 
    5. Lasagne für 20–30 Minuten backen, danach vor dem Anschneiden noch für 10–15 Minuten im Rohr ziehen lassen.

    Veganer Kürbis-Kuchen nach Anna Elisie

    Ein Dessert geht immer. Glauben Sie uns, dieser Kürbis-Kuchen nach Anna Elisie ist ein wahrer Genuss!

    Rezept für ca. 4 Portionen

    Zutaten:

    • 300 g Dinkelmehl 
    • 1,5 TL Backpulver 
    • Prise Salz 
    • 2 TL Zimt 
    • 1/2 TL gemahlene Nelken 
    • 240 g Kürbispüree 
    • 100 g Rohrohrzucker 
    • 160 ml Öl
    • 80 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
    • 80 ml Pflanzenmilch

    Zubereitung: 

    1. Rohr auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Kuchenform einfetten und bemehlen. 
    2. Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Nelkenpulver vermischen. In einer zweiten Schüssel Kürbispüree mit Zucker, Öl, Ahornsirup und Pflanzenmilch verrühren.
    3. Flüssige Zutaten mit den trockenen vermengen (nicht zu lange rühren!).
    4. Teig in die Form gießen und für 35–40 Minuten backen.

    Buntes Fazit

    Mit diesen Rezepten wird jeder graue Herbsttag zum Fest. Zierkürbisse, Kastanien und sonstige herbstliche Mitbringsel aus der Natur sorgen zusätzlich für Atmosphäre am Esstisch.

    In diesem Sinne: Machen Sie es sich gemütlich und lassen Sie es kürbissen! Schönen Herbst.

    Rezept von Anna Elisie:
    https://veganmom.de/kuerbis-kuchen-vegan/

     

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