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Verantwortungsvoll konsumieren

Unser ökologischer Fußabdruck hinterlässt deutlich Spuren. Ein verantwortungsvolles Konsumieren bedeutet, sich für die Umwelt zu interessieren und sorgsam mit ihr umzugehen.

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Achten Sie beim Einkaufen bewusst darauf, welche Lebensmittel in Ihrem Korb landen? Welchen weiten Transportweg die Produkte vielleicht schon hinter sich haben oder ob der Thunfisch aus nachhaltiger Fischerei stammt? Verantwortungsvoll konsumieren bedeutet, sich für seine Umwelt zu interessieren und sorgsam mit ihr umzugehen. Denn jeder einzelne Einkauf entscheidet, wie es mit unserem Planeten weitergeht.

Überflussgesellschaft

Die Nachhaltigkeit hat sich zwar in den letzten Jahren zum Trendbegriff entwickelt, doch richtig durchgesetzt hat sich verantwortungsvolles Konsumieren (noch) nicht. Unsere natürlichen Ressourcen schrumpfen, Müllberge wachsen und die stetige Erderwärmung findet nach wie vor viel zu wenig Aufmerksamkeit.

Viele Menschen denken, dass Sie machtlos gegenüber den Tricks der Lebensmittelindustrie sind. Über Massentierhaltung, Kinderarbeit und genetisch veränderte Lebensmittel wird viel zu oft geschwiegen und nur selten finden diese Themen Eingang in Mainstream-Medien.

Wir geben einige Anregungen, wie Sie mit ein bisschen mehr Achtsamkeit zu einem respektvolleren Umgang mit unserer Umwelt und all ihren Bewohnern beitragen können.

Einkauf mit Köpfchen

Sie wissen nicht, ob Sie noch genügend Milch im Kühlschrank haben? Ob der Salat für das Abendessen noch knackig genug ist? Verantwortungsvolles Konsumieren fängt mit einer guten Planung an. Schreiben Sie regelmäßig eine Einkaufsliste - so bekommen Sie einen besseren Überblick, welche Dinge Sie wirklich benötigen und welche nicht.

So kaufen Sie nicht mehr ein, als Sie brauchen und sparen nebenbei noch Geld. Neben verantwortungsvollem Einkaufen ist natürlich auch ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lebensmitteln wichtig. Schmeißen Sie abgelaufene Produkte nicht einfach weg - das Ablaufdatum gibt lediglich eine 'Mindesthaltbarkeit' an. Riecht das Produkt noch gut und sieht auch gut aus, kann es in den meisten Fällen noch weit über das Ablaufdatum hinaus problemlos konsumiert werden.

Mittlerweile gibt es auch hochqualitative Kochbücher und auch online wertvolle Tipps zum Thema 'Restlessen' - sie finden interessante Anregungen wie sich Reste noch wunderbar verwerten und zu neuen kulinarischen Kreationen kombinieren lassen. Nicht vergessen: Einkaufstasche mitnehmen! Die Herstellung von Taschen und Tüten kostet nämlich viel Energie und dass Plastiksackerln die Umwelt extrem belasten ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Regionale & saisonale Produkte

Ernähren Sie sich saisonbewusst und orientieren Sie sich an den Haupterntezeiten. Eine Hauptsaison für spezielle Obst- und Gemüsesorten erkennt man am großen Angebot aus nationaler Herkunft, meist in Verbindung mit einem günstigeren Preis.

Bei exotischem Obst sollten Sie ebenfalls auf die Haupterntezeiten achten - nicht nur sind die Früchte dann billiger, sie schmecken einfach auch wesentlich besser, wenn sie in der freien Natur und nicht unter künstlichen Bedingungen heranreifen konnten.

Greifen Sie aber vor allem zu Gemüse und Obst, das aus der Nähe kommt! Erdbeeren aus der Türkei haben einen langen Transportweg hinter sich und verursachen einen hohen CO2-Ausstoß. Tipp: Informieren Sie sich in einem Saisonkalender (z. B. im Internet, als Poster für die Küche, erhältlich) über die Hauptsaison verschiedener Obst und Gemüsesorten.

Bio-Produkte & Qualitätssiegel

Aufgrund steigender Nachfrage bieten auch große Supermarktketten und Discounter ein stetig größer werdendes Sortiment an Bio-Lebensmittel an. Um sicherzugehen, dass das Lebensmittel wirklich 'bio' ist, sollten Sie besonders auf die Güte- und Prüfsiegel (z. B. EU-Bio Logo, staatliches Bio-Siegel, Bioland, Naturland, EcoVin) bestimmter Anbauverbände oder fairer Handelsorganisationen (Fairtrade, Naturland-Fair) achten. Mit jedem gekauften Fairtrade Produkt sichert man faire Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen in den Anbaugebieten.

Aber auch hier sollten Sie kritisch sein. Etiketten zu 'Prüfsiegeln' werden manchmal frei erfunden und lassen uns nur im Glauben, mit dem Kauf dieses Produkts etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Entscheiden Sie sich daher für anerkannte und geprüfte Labels, die einwandfrei sicherstellen, dass sie für ein „besseres“ Leben in betroffenen Regionen kämpfen. Im Internet kann man sich eine Übersicht verschaffen, welche seriösen Prüfzeichen und Gütesiegel überhaupt existieren, wofür sie stehen und was sie bewirken.

Auch für Fisch und Meerestiere gibt es hilfreiche Bio- und Umweltsiegel wie das blaue Ökosiegel MSC „Marine Stewardship Council“ oder FOS „Friend of the Sea“, die versprechen, dass die Ware aus nachhaltigem Fischfang stammt. Hilfreich sind bei der Entscheidung auch Fischratgeber (z. B. von Greenpeace) und "Fisch-Apps" für das Smartphone. Orientieren können Sie sich auch nach dem Fisch und der Fischart. Seelachs, Kabeljau, Dorsch oder Thunfisch sind bereits vom Aussterben bedroht.

Öfter mal im Dorfladen und am Wochenmarkt einkaufen

Eine gute Möglichkeit regionale und frische Bio-Lebensmittel zu kaufen, sind Dorfläden oder Bio-Hofläden. Wochen- und Bauernmärkte ermöglichen es auch, die Bevölkerung in der Stadt regelmäßig mit frischen Lebensmitteln zu versorgen.

Die Lebensmittel, die verkauft werden, stammen direkt vom hauseigenen Landbetrieb und sind oft auch günstiger als im Supermarkt. Zudem besteht durch den direkten Kontakt mit dem Hersteller, bzw. dem Bauern die Möglichkeit einer persönlichen Beratung. Dorfläden und Wochenmärkte bieten zudem einen wichtigen sozialen Treffpunkt, um nebenbei noch ein Schwätzchen mit Gleichgesinnten zu halten.

Der Vorteil von Einkaufsgemeinschaften

Zusammen ist man weniger allein - und kauft auch günstiger ein. Die Rede ist von Einkaufsgemeinschaften oder sogenannten Food-Coops. Food-Kooperativen sind vor allem in ländlichen Gebieten mit schwacher Infrastruktur eine gute Alternative zu Supermarkt und Discounter. Durch den Zusammenschluss mehrerer Haushalte und die Abnahme größerer Mengen sind die Lebensmittel oft auch wesentlich billiger als im Einzelhandel.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Kürzere Einkaufswege, hochwertige Bio-Lebensmittel vor Ort produziert und verkauft, eine große saisonale Auswahl, der Wegfall von Zwischenhändlern und langen Transportwegen - sämtliche Strukturen können auf die Bedürfnisse der Mitglieder und Erzeuger zugeschnitten werden. Als Mitglied einer sogenannten Food-Coop tun Sie daher nicht nur Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch unserer Umwelt und der regionalen Landwirtschaft.

Die Fleischerei um die Ecke

Generell gilt: Bevorzugen Sie pflanzliche Lebensmittel und kaufen Sie Fleisch nur in Bio-Qualität. Dies ist nicht nur besser für Ihre Gesundheit, sondern auch für unsere Umwelt. Ein Tier aufwachsen zu lassen, ist sehr aufwendig und braucht enorm viel Energie und Wasser. Qualitativ hochwertiges Fleisch hat zwar seinen Preis, dafür tragen Sie mit jedem Kauf zu einer artgerechten Tierhaltung bei.

Bevorzugen Sie auch hier Wochenmärkte, die kleine Fleischerei um die Ecke oder Landwirte in Ihrer Umgebung. Die Erzeuger können Ihnen meist persönlich genaue Auskunft über Herkunft und Aufzucht jedes Tieres geben. Der „Fleischer des Vertrauens“ kann zudem auf Ihre Wünsche eingehen, und auch Zubereitungstipps geben.

Durch die Unterstützung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe in Ihrer Umgebung tragen Sie auch zum Artenschutz bei. Die Aufzucht alter Rassen ist zumeist wesentlich arbeits- und zeitintensiver weshalb diese auch keinen Platz in der Massentierhaltung haben. Kleinere Betriebe können die qualitativen Vorteile derartiger alter Nutztierrassen allerdings nutzen. Durch den Qualitätsvorteil lassen sich Marktnischen schaffen, die den Produzenten das ökonomische Überleben sichern helfen.

Kurze Wege schonen Börserl und Umwelt, gerne öfter einmal im Alltag daran denken. 

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