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Topfit statt zuckersüß!

Ob als Süßigkeit, Nachspeise, in Frühstücksflocken, in Form von raffinierten Kohlenhydraten, in der Fertigsoße oder als Limonade – Zucker ist in unserem Ernährungsalltag nahezu überall zu finden.

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Liest man diverse Inhaltsangaben, und sei es jene von Wurst- oder Brotwaren, so stößt man darin meist auf Zucker oder ein anderes Wort dafür wie Saccharose, Fruktose, Glucose-Sirup oder Dextrose.

Warum ist das so? Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir auf Zucker programmiert sind. Je mehr wir davon essen, umso schwieriger fällt es uns, geschmacklich, aber auch emotional ohne ihn auszukommen. Kein Wunder also, dass sämtliche Lebensmittel Zucker enthalten, damit sie dem Kunden schmecken und wiedergekauft werden.

Zucker, Zucker, noch mehr Zucker

Zucker ist etwas, das wir mit Trost oder Belohnung verbinden. Als Kind haben wir Zuckerhaltiges bekommen, wenn wir besonders tapfer waren, uns weh getan haben oder Geburtstag gefeiert wurde, später als Erwachsener verwenden wir es als Trostpflaster, als Retter nach einem langen Tag, bei Kummer und Sorgen oder einfach, weil wir bereits tief in der Zuckerspirale drinstecken und nicht mehr ohne auskommen.

Aus Sicht der Evolution ist süßlich Schmeckendes für uns vor allem ein Energiegeber und wurde deshalb gerne gegessen, weil – im Gegensatz zu heute – Essen nicht durchwegs zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar war. Es ging also weniger um den Genuss, sondern mehr um das Sichern des Überlebens, indem man ausreichend Energie zu sich nahm. Und auch wenn wir heute in einer Zeit leben, in der wir, nicht zuletzt auch dank der Erfindung des Kühlschranks und der Supermärkte, andauernd von Essen umgeben sind, so sind wir immer noch auf Zucker, sprich besonders Energiereiches, programmiert.

Besonders die Kombination von Zucker und Fett oder zusätzlich noch ein bisschen Salz appelliert direkt an unser Belohnungszentrum. An sich wäre der bewusste Genuss auch kein großes Problem, wenn er nicht mehrmals am Tag Normalzustand und eben kein besonderer Genuss mehr wäre. Ob wir uns nun mit Essen trösten oder einfach nicht anders können, es ist so oder so schwer, dazu Nein zu sagen.

Zumal Zucker dafür sorgt, dass man noch mehr Lust auf Zucker bekommt. Und das ist für unsere Gesundheit einfach zu viel des Guten: zu viel Zucker für unseren Insulinspiegel (Stichwort Typ-2-Diabetes), Zucker, der für Entzündungen in unserem Körper sorgt oder bestehende fördert, chronische Erkrankungen verstärkt, für mehr Fett auf unseren Hüften und rund um die Organe sorgt und nichts Gutes für unseren Blutdruck, Blutfettwerte, Herz und Arterien bereithält. Selbst Krebs wird mit den Auswirkungen von Zucker in Verbindung gebracht und kann damit auch weiter gefüttert werden.

Studien zeigen zudem, dass regelmäßiger Zuckerkonsum ähnliche Veränderungen in unserem Gehirn auslöst, wie sie auch bei einer Kokainabhängigkeit festgestellt werden. Es ist also höchste Zeit, mit Zucker bewusster und kontrollierter umzugehen.

Was tun?

Die Antwort lautet: in erster Linie mehr zuführen, und zwar Nährstoffe. Denn in Wirklichkeit ist es das, was unser Körper braucht und von uns will. Das heißt Gemüse ist Trumpf, genauso wie Obst in Maßen. Weniger Kohlenhydrate zu essen, kann uns zudem dabei helfen, aus der Spirale und Gier nach Zucker leichter auszusteigen. Gesüßt werden kann mit Trockenfrüchten, Erythrit oder Xylit. Mehl kann durch Mandel- oder Kokosmehl oder auch Vollkornmehl ersetzt werden, Letzteres ist aufgrund seiner komplexen Kohlenhydrate Weißmehl-Varianten auf jeden Fall vorzuziehen und nährstoffreicher.

Einfache Tipps für den Alltag

  • Lesen Sie immer die Inhaltsstoffe eines Produktes durch und achten Sie so bereits beim Einkaufen darauf, was Sie kaufen.
  • Essen Sie genug und v. a. nährstoff- und proteinreich, das bedeutet viel Gemüse, Fisch/Fleisch/Eier/Hülsenfrüchte, bedarfsweise komplexe Kohlenhydrate aus ballaststoffreichen Vollkornprodukten und Obst (Buchtipps mit Rezepten finden Sie unten stehend).
  • Gute Fette helfen genauso wie Eiweiß dabei, sich satter zu fühlen, und sind beispielsweise in Avocado, Fisch, Olivenöl und Nüssen enthalten.
  • Für Ihre Seele kann das Reduzieren oder Streichen von Zucker emotional belastend sein, daher sorgen Sie für Ablenkung, machen Sie es sich abseits von Süßigkeiten & Co schön, indem Sie sich mit anderen Dingen belohnen oder trösten. Umgeben Sie sich mit Freunden oder Haustieren, unternehmen Sie etwas, wenn Sie merken, dass Sie zuhause permanent auf der Suche nach Süßem sind oder gönnen Sie sich ein heißes Bad.
  • Beugen Sie Heißhunger vor, indem Sie genug Wasser oder ungesüßte Tees trinken, rechtzeitig und ausreichend essen, genug schlafen und auf einen ausgeglichenen Mineralstoff- und Vitaminhaushalt achten. Sind Heißhunger Attacken v. a. auch hormonell bedingt (Stichwort PMS), kann die Einnahme von Magnesium eine sehr gute Hilfe dagegen sein. Auch Rotbusch- oder Ingwertee können den Heißhunger im akuten Moment gut eindämmen.
  • Wenn Sie fürchten, dass Sie gar nicht mehr widerstehen können: Putzen Sie sich die Zähne oder spülen Sie den Mund mit einem Mundwasser aus – beides ist eine gute Hilfe gegen die Lust auf Süßes.

Unsere Buchtipps mit Rezepten

  • Essen ohne Zucker. Über 60 süße und herzhafte Rezepte von Veronika Pichl
  • 21 Tage Zucker Detox. Raus aus der Zuckerfalle. 90 köstliche Rezepte ohne Gluten, Milch und Getreide von Diane Sanfilippo

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