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Hoch die Tassen

Er ist unser liebster Wachmacher in der Früh und rettet so manchen Nachmittag. Zwei bis drei Tassen Kaffee trinkt jeder Österreicher pro Tag. Aber was steckt in Kaffee und wie viel davon ist okay?

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Der Hauptgrund dafür, warum wir Kaffee trinken, ist, dass er schmeckt. Zweiter Grund ist der erhoffte Energieschub: Das Koffein soll uns morgens und nachmittags wacher machen. Mehr als 75 Prozent der Österreicher starten mit Kaffee in den Tag. Das sollten sie auch weiterhin tun, denn es gibt genügend Gründe, Kaffee mit gutem Gewissen zu genießen.

Grund 1: Kaffee macht wach

Koffein macht bekanntlich wach. Der Wirkstoff aus Kaffee wirkt direkt im Gehirn, wo es den Adenosinrezeptor blockiert – Reaktionszeit und Lernfähigkeit werden erhöht. Und auch ich schwöre darauf. Egal ob vor der Prüfung, dem Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation: Ich finde, eine Tasse Kaffee kann durchaus einen Unterschied machen!

Grund 2: Kaffee senkt das Krebsrisiko

Kaffee ist mehr als nur ein koffeinhaltiges Getränk. Mehr als 1.000 verschiedene Substanzen lassen sich im Kaffee finden: Alkaloide, Säuren, diverse Aromastoffe. Viele davon sind antioxidativ wirksam. Studien zeigen, dass Kaffeetrinker ein geringeres Risiko haben, Hautkrebs zu bekommen: Drei bis vier mittelgroße Tassen – wobei eine Tasse etwa der Menge eines Espressos oder Verlängerten entspricht – senken das Risiko um zehn bis 20 Prozent. Sogar um 40 Prozent niedriger ist das Risiko für die Entstehung von Tumoren im Mund- und Rachenraum, wenn man vier Tassen Kaffee pro Tag trinkt.

Grund 3: Kaffeetrinker haben bessere Zuckerwerte

Altersdiabetes ist kein Problem des Alters mehr: Ein Lebensstil mit zu viel Fett und Zucker, zu wenig Bewegung und begleitet von ständigem Stress kann dem Körper schon früh zusetzen. Die Zellen reagieren immer weniger auf Insulin, der Blutzuckerspiegel steigt. Kaffee scheint einen positiven Einfluss darauf zu haben, wie die Zellen auf Zucker reagieren. Koffein soll außerdem die insulinproduzierenden Zellen stimulieren. Es gibt Hinweise darauf, dass drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag das Risiko, Altersdiabetes zu entwickeln, um 25 Prozent senken.

Grund 4: Kaffee senkt den Blutdruck und schützt das Herz

Ja: Sie lesen richtig. Und nein: Wir haben uns nicht vertippt. Kurzfristig, für etwa 20 bis 30 Minuten, führt Kaffee zwar zu einer Erhöhung des Blutdrucks – langfristig wirkt er aber genau gegenteilig. Verschiedene Studien bringen Kaffeekonsum außerdem mit einem reduzierten Schlaganfallrisiko in Verbindung: Bis zu 17 Prozent weniger Risiko ist machbar. Kurz vor dem Blutdruckmessen sollten Sie allerdings keinen Kaffee trinken, da dies Ihre Werte verfälscht. Und Personen mit Herzrhythmusstörungen sollten eher entkoffeinierten Kaffee trinken. Ansonsten ist ein Konsum von bis zu fünf Tassen Kaffee, verteilt über den Tag, völlig okay.

Grund 5: Koffein unterstützt Ihr Gedächtnis

KaffeetrinkerInnen scheinen geistig länger fit zu bleiben. Zwei bis drei Tassen Kaffee sollen das Erinnerungsvermögen steigern, bei drei Tassen täglich soll der geistige Abbau gebremst werden. Weitere Studien weisen darauf hin, dass das Risiko, Alzheimer oder Demenz zu entwickeln, um bis zu zwei Drittel verringert ist, wenn drei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag genossen werden.

Grund 6: Koffein macht leistungsfähiger im Sport

Elf Prozent leistungsfähiger macht Kaffee vor dem Sport. Sowohl die Ausdauer als auch die Kraft werden gefördert. Zusätzlich ist die Aufmerksamkeit erhöht, Koordination und Feinmotorik werden optimiert, und das Training wird damit auch sicherer. Nach dem Kaffeehaus ins Fitnessstudio – eine gute Idee!

Grund 7: Kaffeetrinken ist sozial

Mach mal Pause. Unter Kollegen beredet man die wichtigsten Dinge oft während einer kleinen Kaffeepause. Unter Freunden geht man auf einen Kaffee, wenn man ausgiebig quatschen möchte. Klar funktioniert das alles auch mit Tee – aber wenn bis zu fünf Tassen Kaffee pro Tag gesund sind, warum nicht?

Grund 8: Kaffee zählt zur Flüssigkeitsaufnahme

Das Glas Wasser zum Kaffee ist eine schöne Wiener Tradition. Nötig ist es nicht, denn die vermeintliche entwässernde Wirkung von Kaffee tritt nur zeitlich begrenzt auf. Kaffee wirkt harntreibend – das heißt, man muss wahrscheinlich schneller auf die Toilette, als wenn man die gleiche Menge Früchtetee trinken würde. Über 24 Stunden gerechnet, verliert der Körper aber bei Kaffeekonsum nicht mehr Wasser als mit anderen Getränken. Seit dieser Erkenntnis dürfen Sie Ihren Kaffee ruhigen Gewissens zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme dazuzählen.

Was ist gesünder?

Bis zu fünf Tassen Kaffee sind Studien zufolge sogar richtig gut für uns. Bei der Frage der Zubereitung scheiden sich aber die Geister. Wie ist Kaffee also gesünder?
-    Espresso oder Filterkaffee? Espresso ist schonender für den Magen, da das Wasser kürzer Kontakt mit dem Kaffeepulver hat. Wer den Kaffee weniger intensiv möchte, sollte ihn verlängern – und zwar richtig, indem heißes Wasser in den Espresso geschüttet wird.
-    Koffein, ja oder nein? Wer nicht mehr als fünf Tassen Kaffee pro Tag trinkt, kann ohne weiteres koffeinhaltigen Kaffee nehmen. Wer sehr sensibel auf Koffein reagiert, kann ab dem späteren Nachmittag auf entkoffeinierte Sorten zurückgreifen.
-    Mit oder ohne Milch? Milch macht Kaffee weniger bitter und weniger intensiv. Um den Autophagie genannten Prozess nicht zu stoppen, ist es aber geschickter, Kaffee schwarz zu trinken. Alternativ können pflanzliche Milchalternativen wie Haferdrink oder Mandelmilch verwendet werden.

Es gibt also viele gute Gründe, Kaffee zu trinken – und das ganz ohne schlechtes Gewissen, wenn man es nicht übertreibt. Zu viel des Guten kann nämlich zu Unruhe, Herzrasen, Augenzucken und Nervosität führen.
Und wer weniger Kaffee trinken möchte oder einfach keinen Kaffee mag, der kann sich mit grünem und schwarzem Tee einen Energieschub holen!

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