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Vata – Der Ayurvedische Wirbelwind

Ich habe eine Freundin namens Valerie. Valerie ist Künstlerin. Sie malt und spielt Theater. Jedes Mal, wenn ich sie anrufe, um mich mit ihr zu treffen, fragt sie mich, welcher Tag gerade ist. Valerie ist viel unterwegs und es kann schon mal passieren, dass sie nicht weiß, wann sie das letzte Mal gegessen hat. Valerie ist nicht verrückt. Valerie ist Vata.

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Vata ist eine der drei Doshas (= Konstitutionstypen) im Ayurveda. Laut der traditionellen indischen Heilkunst setzen die Doshas sich aus den fünf Elementen (Luft, Raum, Wasser, Erde, Feuer) zusammen. Nach ayurvedischem Verständnis sind diese bei jedem Menschen verschieden stark ausgeprägt, wodurch bestimmte Konstitutionen entstehen.

In diesem Artikel stellen wir den ersten dieser Konstitutionstypen – Vata – vor. Mit den folgenden Informationen können Sie einschätzen, ob Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld in diese Kategorie fällt.

Typisch Vata

Vata-Typen werden vor allem von den Elementen Luft und Raum geprägt. Daher gelten sie als leicht, luftig und schöpferisch. Ihr Körperbau ist meist sehr zart und wirkt fast zerbrechlich. Sie haben wenig Körperfett und nehmen nur schwer zu.

Vata-Typen machen oft den Eindruck, zappelig und zerstreut zu sein. Sie fühlen sich manchmal mit ihrer Alltagsroutine überfordert und neigen zur Unpünktlichkeit. Ausgeglichene Vatas sind allerdings extrem kreative Köpfe, die schnell und abstrakt denken und sprechen können – wahre Wirbelwinde, mit denen einem bestimmt nicht langweilig wird.

Vata außer Rand und Band

Bei Unausgeglichenheiten neigen Vata-Typen zu Verdauungsproblemen, Schlafstörungen und Erkältungen. Generell ist diesem Konstitutionstyp tendenziell meist kalt. Wenn Vata aus der Balance gerät, zeigt sich das auch in Form von Trockenheit bei Haut und Haar und brüchigen Fingernägeln. Psychisch äußert sich eine Vata-Unausgeglichenheit als Nervosität und übertriebener Besorgnis. Ganz besondere Zuwendung sollten Vata-Typen ihrem Zentralnervensystem, ihrem Dickdarm und ihren Knochen widmen. Und das – wen wundert’s – geht natürlich am einfachsten mit typengerechter Ernährung.

Ernährungstipps für Vata-Typen

Wärmende, gehaltvolle Speisen können Menschen mit überwiegender Vata-Konstitution wieder in Einklang bringen und ihr luftiges Gemüt auf den Boden zurückholen. Vermeiden sollten sie hingegen fettarme Diäten, rohe und kalte Speisen und eisgekühlte Getränke. Auch Hülsenfrüchte, bittere, herbe und sehr scharfe Lebensmittel bekommen Vata-Typen nicht gut. Vielmehr sollte auf die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig gesetzt werden. Reis und Weizen sind gut verträglich, andere Getreidesorten wie zum Beispiel Mais, Roggen und Hafer sind für die Vata-Ernährung weniger geeignet.

Zudem sollten Vatas darauf achten, möglichst regelmäßig und ausgewogen zu essen. Ein vegetarischer oder gar veganer Ernährungsstil bedarf bei diesem Konstitutionstyp besonderer Planung.

Creme-Suppen, leicht verdauliche Eiweißquellen wie Fisch und Ei, hochwertige pflanzliche Fette, Getreide und Wurzelgemüse sollten am Vata-Speiseplan nicht fehlen. Mood Food für das Zentralnervensystem, reichlich Ballaststoffe für die Darmgesundheit und grünes Blattgemüse für starke Knochen sorgen zusätzlich für Ruhe im Vata-Sturm.

Trotz alldem noch keinen Plan, wie man ein Vata-ausgleichendes Gericht zaubern kann? Kein Problem – wir haben ein einfaches und köstliches Rezept vorbereitet, das Körper, Geist und Seele der verfrorenen Vata-Wirbelwinde wärmt und in Einklang bringt.

Ausgleichende Suppe für stürmische Vata-Tage

Diese köstliche, reichhaltige Suppe aus Karotten, Kürbis, Süßkartoffeln und Ingwer nährt, erdet und wärmt und bringt den luftig-leichten Vata-Konstitutionstypen wieder auf den Boden zurück. Sie bekommt ihre orange Farbe von den Carotinoiden in den Zutaten verliehen. Diese Pflanzenfarbstoffe werden im Körper in Vitamin A umgewandelt, das die trockene Vata-Haut von innen heraus pflegt. Außerdem stärkt das enthaltene Vitamin C Vatas sensibles Immunsystem. Die im Ingwer enthaltene sanfte Schärfe sorgt für ein wohlig-warmes Gefühl und wirkt vorbeugend gegen Erkältungen, für die Vata-Konstitutionstypen besonders anfällig sind. Komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe verleihen zusätzlich Kraft und sorgen für eine gesunde Verdauung.

Zutaten für ca. 5 Portionen

  • 1 mittelgroßer Butternusskürbis
  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 8 mittelgroße Karotten
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Scheiben frischer Ingwer
  • 1,5 l Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL Koriander
  • 2 TL Salz

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch schneiden und mit Kokosöl bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie goldbraun sind. Kartoffel, Kürbis und Süßkartoffel würfeln und kurz mit anrösten. Ingwer-Scheiben hinzufügen, mit Wasser aufgießen und ca. 20 bis 30 Min. leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Pürieren, Kokosmilch und Gewürze hinzugeben und noch einmal kurz aufkochen.

So schnell und einfach ist die ausgleichende Suppe fertig und sorgt für Ruhe im Vata-Sturm. Für eine vollständige Vata-Mahlzeit kann die Suppe mit Vollkornreis, gedünstetem Blattspinat und hart gekochtem Ei aufgepeppt werden.

An die Vata-Valeries da draußen und alle anderen, die regelmäßig mit solchen Wirbelwind-Menschen zu tun haben: Jetzt wisst ihr wenigstens, was zu tun ist, wenn die Verwirrung mal wieder groß und die letzte Mahlzeit viel zu lange her ist. Keep calm and make soup!

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