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Rohkost rockt.

Naturbelassen + unerhitzt = gesund? Der Foodtrend „Raw Food“ ploppt alle paar Jahre wieder auf. Die kalte Küche strotzt nur so von Vitaminen und Vitalstoffen und soll schlank und fit halten. So nutzen wir das Potenzial der Rohkost.

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Wenn ich beim gemeinsamen Frühstücken gefragt werde, ob ich etwas Rohkost möchte, dann denke ich an Gurkenscheiben, Paprikastreifen und Cocktailtomaten. Vielleicht auch noch entfernt an Apfelspalten und Weintrauben. Meine Oma denkt dabei an Trockenfrüchte mit Schokoladenüberzug. Das ist in etwa so viel Rohkost, wie „Belgische Meeresfrüchte“ Fisch enthalten.

Spaß beiseite: Echte Rohköstler meinen damit eine besondere Ernährungsform, nicht nur einzelne Lebensmittel. Laut der Universität Gießen ist Rohkost-Ernährung „eine Kostform, die weitgehend oder ausschließlich unerhitzte pflanzliche (teilweise auch tierische) Lebensmittel enthält“. Auf dem ganz falschen Dampfer bin ich also doch nicht unterwegs.

Abnehmen mit Rohkost

Stellt man sich den klassischen Rohköstler vor, dann denkt man meist an asketische, schlanke Personen – ein Grund dafür, warum viele unter Rohkosternährung einen Diät-Trend vermuten. Verfechter der Rohkosternährung finden viele Gründe dafür, so zu essen, wie sie essen; dabei ist Gewichtsreduktion für sie meist nicht der Hauptgrund. Vielmehr zählen die gesundheitlichen Aspekte: dass hitzeempfindliche Vitamine nicht zerstört werden, dass die Enzyme in pflanzlichen Lebensmitteln geschont werden, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhalten bleiben. Doch auch rein praktisch betrachtet ändert Rohkost so einiges beim Essen, und da ist nicht nur die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Kochvorgangs gemeint. Wer viel ungekochtes Obst und Gemüse isst, muss ganz einfach mehr kauen. Allein dadurch isst man automatisch langsamer – und auch weniger. Außerdem fallen bestimmte Lebensmittel fast gänzlich weg, da sie roh und unverarbeitet ungenießbar sind, etwa Kartoffeln oder auch Hülsenfrüchte. Beides ist einer schlanken Figur sicherlich förderlich. Aber was bleibt dann noch übrig?

So geht roh!

Rohkosternährung hört zum Glück nicht bei rohem Gemüse, Salat und Obst auf. Nüsse und Samen, kalt gepresste Öle und Honig sind ebenso roh und häufig Bestandteil von Rohkost-Kuchen. Genauso dürfen getrocknete Früchte und Gemüsechips geknabbert werden. Bei der Trocknung dürfen allerdings Temperaturen von 42 bis 45° Celsius nicht überschritten werden. Wo genau die Temperaturschwelle liegt, da scheiden sich die Geister. Jedenfalls werden bestimmte Enzyme und Vitamine ab höheren Temperaturen denaturiert oder geschädigt, weshalb das Erhitzen bei Rohkosternährung grundsätzlich vermieden wird. Und das hat Vorteile: Das Mehr an Enzymen unterstützt beispielsweise unsere Verdauung und Antioxidantien schützen unsere Zellen und das Immunsystem. Auch Röstaromen, die beim Braten oder Backen entstehen, sogenannte Maillard-Produkte, findet man bei Rohkost naturgemäß nicht: ein weiterer gesundheitlicher Vorteil, da einige von ihnen Krebs begünstigen können oder zumindest die Körperabwehr herausfordern.

Rohkost – der Alleskönner

Lebensmittel dürfen aber durchaus fermentiert oder in Essig eingelegt werden. In der Rohkosternährung sind also auch Sauerkraut oder Kimchi möglich, genauso wie gekeimte Sprossen aus Getreidekörnern oder Hülsenfrüchte wie Linsen. Rohkost beschränkt sich auch nicht nur auf vegane Kost: Tierische Produkte wie Milch, Käse sowie Fleisch und Fisch sind auch roh genießbar. Typisch sind Rohmilch oder Rohmilchkäse, luftgetrockneter Rohschinken sowie Carpaccio, Sashimi oder Ceviche. Hier heißt es aber: Sauber bleiben! Gerade bei tierischen Produkten sind eine einwandfreie Hygiene und Kühlkette unumgänglich, da sich sonst Krankheitserreger rasch vermehren können.

Bei Risiken und Nebenwirkungen …

Wer von heute auf morgen mit Rohkosternährung beginnt, kann zu Beginn unter Bauchgrummeln und Blähungen leiden. Das ist völlig normal: Durch den hohen Ballaststoffanteil arbeiten die Bakterien der Darmflora auf Hochtouren, woran man sich erst einmal gewöhnen muss. Am besten ist es daher, dem Körper Zeit zu lassen und Schritt für Schritt etwas mehr Rohkost einzuplanen. Eine langfristige Umstellung auf komplette Rohkost gehört gut durchdacht, da die Versorgung mit ausreichend Eiweiß und Mineralstoffen auf Dauer schwierig werden kann. Nicht nur für die Verdauung, sondern auch für die Nährstoffaufnahme ist es übrigens besser, wenn man das Gemüse gut zerkleinert. Meine beste Investition für Rohkosttage: ein hochwertiger Mixer! Mit ihm gelingen mir leckere Suppen und Säfte sprichwörtlich im Handumdrehen.

Das Beste zum Schluss

Zu Glück gibt es nirgends einen Vertrag, mit dem man sich zu 100 Prozent der rohen Ernährung verpflichtet. Am besten nutzt man das Potenzial roher Speisen, indem man zumindest zwei bis drei Handvoll Ungekochtes pro Tag isst: eine Handvoll Rohkostgemüse in der Früh, eine Handvoll Salat zu Mittag und eine Handvoll Obst mit Nüssen am Nachmittag sind bereits ein guter Anfang! Der Raw-Food-Trend bietet auf jeden Fall neue Ideen für die gesunde Küche, und das kann wirklich inspirierend sein. Wie unser leckerer Karottenkuchen:

Roher Karottenkuchen mit Nusstopping

6 Portionen | Zubereitungsdauer: 15 Minuten Vorbereitung, 5 Stunden Ziehzeit | Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 200 g Karotten
  • 8 Medjoul-Datteln oder 10 eingeweichte Datteln
  • 125 g feine Haferflocken
  • 125 g Kokosraspeln
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Cashewnüsse ungesalzen und ungeröstet
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 30 g Kokosöl
  • Nüsse zum Dekorieren

Zubereitung:

  1. Weichen Sie die Cashews in lauwarmem Wasser ein und lassen Sie diese 5 Stunden oder über Nacht ziehen.
  2. Mixen Sie die Haferflocken zu einem feinen Mehl und stellen Sie dieses beiseite.
  3. Schälen Sie die Karotten und mixen Sie diese sehr fein. Geben Sie die grob zerkleinerten Datteln dazu und pürieren Sie eine feine Masse. Dann geben Sie Haferflocken und Kokosraspeln sowie den Zimt dazu und mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Achten Sie darauf, dass der Mixer nicht zu warm wird.
  4. Legen Sie eine eckige Form mit Frischhaltefolie aus. Drücken Sie den Teig gleichmäßig in die Form und lassen Sie ihn im Kühlschrank ziehen.
  5. In der Zwischenzeit seien Sie die Cashews ab, pürieren Sie mit Honig, Kokosöl und Zitronensaft und streichen Sie die Mischung auf den Teig.
  6. Nun können Sie den Kuchen mit Nüssen nach Wahl dekorieren!

Guten Appetit!

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